Carmen Gerstenberger

Paranormal & Mystery

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Erfüllung - Schattenwelt 2

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Die Suche nach dem Heiligen Buch hat die drei Krieger und Sasha nach New York geführt, wo sie von den unbekannten Eindrücken überfordert und hilflos gestrandet sind. Die junge Emma nimmt sich ihrer an und fühlt sich schon bald zu Solvin hingezogen. Mit ihrer Hilfe gelingt es den Vampiren, weitere Artefakte zu finden, die verborgen im Herzen New Yorks auf sie warten. Fern ihrer Welt und Alasar fühlen sie sich sicher, bis sie angegriffen werden. Ein neuer Feind stellt sich ihnen in den Weg, während Solvin mit seinen unbekannten Gefühlen für Emma kämpft. Konfrontiert mit der bitteren Wahrheit, menschlichen Abgründen und dem Ursprung ihres Seins, versuchen sie alles, um das Buch und einen Weg zurück in ihre Welt zu finden.

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Vita

Carmen Gerstenberger

Carmen Gerstenberger, 1977 in Esslingen am Neckar geboren, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe. Die Liebe zu Büchern und Fantasy hat Carmen schon immer begleitet, doch erst 2014 wagte sie sich an ihr erstes Manuskript. Seitdem schreibt sie romantische, lustige oder fantastische Geschichten und hofft, dass sie noch viele weitere erzählen darf.

Leseprobe

Kapitel 1
Neue Welt

Klick klack … Klick klack … Klick klack …
   »Solvin, bitte, so hör doch auf, sonst bricht der Schalter wieder ab und die Dame von der Rezeption war letztes Mal schon absolut nicht erfreut!«
   Sol, der die vergangenen zehn Minuten nichts anderes getan hatte, als andächtig das Licht ein- und auszuschalten, hielt inne. Weshalb wies die kleine Elfe ihn so oft zurecht? Dann lächelte er versonnen und fuhr mit dem Betätigen des Lichtschalters fort, was ihm ein weiteres genervtes Schnauben von Emma einbrachte. Wieso sollte er damit aufhören, wo die Menschen in dieser Welt es doch geschafft hatten, ihre Wohnräume nur durch diese kleinen Schalter mit strahlend hellem Licht zu erleuchten?
   Er war geradezu fasziniert von den technischen Möglichkeiten an diesem Ort – im Gegensatz zu Talin, der sich seit ihrer Ankunft vor zwei Wochen nur aus seinem Zimmer locken ließ, wenn er nahezu bewusstlos war. Darius indes hatte genügend Ablenkung durch seine Frau, sodass er und Sasha ihren Raum ebenfalls kaum verlassen hatten. Solvin hingegen hatte das Angebot der derzeit schimpfenden Augenweide gern angenommen, und sich in der Zwischenzeit mit ihr dieses New York angesehen, in dem sie sich nun befanden. Die bloße Anzahl an Menschen und der erschreckende Lärm waren ihm jedoch noch immer nicht geheuer, sodass er sich in der schützenden Ruhe dieses Zimmers am wohlsten fühlte.
   »Solvin, bitte, sie wird euch rauswerfen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wo ich euch sonst noch unterbringen könnte. Nachdem Talin in all den anderen Motels und Hotels mit seiner Axt entweder das Mobiliar zertrümmert, oder Angestellten nach dem Leben getrachtet hat!«
   Solvin lächelte. »Meine elfengleiche Schönheit, mein stets gut gelauntes Sonnenscheinchen hatte nichts Boshaftes im Sinn, wie ich schon mehrfach versucht habe, zu erklären. Es ist nur so, dass ihm diese Dinger, die ihr Fernseher oder Radio nennt, einfach nicht geheuer sind.« Ihm hingegen gefiel diese Erfindung sehr gut, nach dem anfänglichen Schock und der darauf folgenden Skepsis, sah er sich nun gern die Wiederholung älterer Folgen von Greys Anatomy an. Emma zog ihn damit auf, doch Sol gefiel es. Eines Mittags hatte er Tinkerbell gesehen, und seit diesem Moment nannte er Emma seine Elfe.
   Die vergangenen Tage hatten sie damit verbracht, zu verstehen, dass sie offenbar in einer neuen Welt gelandet waren. In einer fremden, lauten und grellen Welt, die ihnen Angst machte. Nachdem Emma ihnen die erste Unterkunft besorgt hatte, wofür Sol ihr auf ewig dankbar war, hatte sie sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, ihnen auch weiterhin zur Seite zu stehen. Sie hatte offenbar kurz zuvor ihre Arbeitsstelle verloren und meinte, während sie eine neue suchte, könne sie auch Babysitter spielen. Er war mehr als nur glücklich darüber, denn sie alle wussten, dass sie ohne ihre Hilfe und Einweisung in diese Welt rettungslos verloren gewesen wären. Nachdem das Verhalten der Krieger für Emma zu Anfang befremdlich gewesen war, hatte sie sich nun darauf festgefahren, dass sie alle aus einem fernen Land kamen. Einem rückständigen, völlig technologiefreien Land, in dem es keinen Strom gab und keine blechernen Ungetüme, welche die Straßen verstopften und die Luft verpesteten. Sol hatte ihr mehrmals versucht, zu erklären, dass sie aus einer anderen Welt stammten, doch sie hatte ihn stets mit zusammengekniffenen Augen angesehen und sich mit dem Zeigefinger an die Stirn getippt. Er wusste nicht, was das bedeutete, sie schien ihm jedoch in dieser Hinsicht nicht zu glauben. Also ließ er Emma in dem Glauben, dass es hier solch ein rückständiges Land gab, und konzentrierte sich darauf, Darius und Talin zur Vernunft zu bringen. Sie führten sich auf wie die bei ihnen zu Hause vom Virus veränderten Lebensformen, die rasend vor Wut waren.
   Solvin hatte am wenigsten von ihnen mit den Veränderungen zu kämpfen. Er sah es als neue Chance an, auch wenn er nicht wusste, für was. Sein Blick verharrte auf Emma und lächelnd fragte er sich, ob er sich in diesem New York auch so wohl fühlen würde, wenn sie nicht wäre?
   Ein Knacksen riss ihn aus seinen Gedanken und erschrocken sah er auf das, was er angerichtet hatte. O weh. Das war nicht gut. Gar nicht gut. Solvin hatte den Lichtschalter abgebrochen. Schon wieder. Er (...)

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