Carmen Gerstenberger

Paranormal & Mystery

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So nah bei dir ...

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Wenn das Schicksal sich gegen dich wendet und alles aussichtslos erscheint, würdest du weiter für die Liebe kämpfen? Als sich die 21-jährige Kristin und der zwei Jahre ältere Chris begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Überwältigt von ihren intensiven Gefühlen, verspricht diese Begegnung der Beginn von etwas Einzigartigem zu werden – doch dann kommt ihnen das Leben unerwartet in die Quere. Plötzlich sind sie gezwungen, ihr Glück hintenanzustellen, denn sie dürfen nichts füreinander empfinden. Die Liebe lässt sich jedoch nicht so einfach verleugnen, und dass sie sich nun täglich nahe sein müssen, macht es ihnen nicht einfacher. Kristin beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die chaotische Mission Masterplan beginnt ...

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Vita

Carmen Gerstenberger

Carmen Gerstenberger, 1977 in Esslingen am Neckar geboren, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe. Die Liebe zu Büchern und Fantasy hat Carmen schon immer begleitet, doch erst 2014 wagte sie sich an ihr erstes Manuskript. Seitdem schreibt sie romantische, lustige oder fantastische Geschichten und hofft, dass sie noch viele weitere erzählen darf.

Leseprobe

Prolog


   Wenn das Schicksal sich gegen dich wendet und alles aussichtslos erscheint, würdest du weitermachen?
   Wenn es keine Chance gäbe, dein Herz aus diesem tiefen Tal der Hoffnungslosigkeit zu befreien, würdest du sie suchen, auch wenn es vergeblich scheint?
   Wenn dir gestohlen wird, was vorbestimmt war, würdest du darum kämpfen?
   Ich habe es getan. Und ich bereue nichts.
   Mein Name ist Kristin, doch alle nennen mich nur Kris. Ich bin einundzwanzig Jahre alt und möchte euch erzählen, wie ich die Liebe meines Lebens fand und warum ich sie gehen lassen musste.

Eins

Ich zog den dicken Wollschal enger um meinen Hals und folgte meinen Freundinnen in das völlig überfüllte Café, das sie in diesem Augenblick ansteuerten.
   »Kris, jetzt beeil dich doch endlich, bevor alle Plätze belegt sind«, warf mir Sina hektisch über die Schulter zu. Ich schnaubte, als ob da drin noch was frei wäre.
   Es war Anfang Oktober, die Kälte, die den milden Herbst abgelöst hatte, trieb die Leute von den Straßen regelrecht ins warme Innere, doch meine Mädels zwängten sich, ohne mit der Wimper zu zucken, durch die Scharen wartender Gäste hindurch. Ich folgte ihnen widerwillig. Im Gegensatz zu ihnen liebte ich diese Jahreszeit und könnte Stunden damit verbringen, die bunten Blätter im Park zu beobachten, wie sie lautlos von den Bäumen auf den mit Frost überzogenen Boden glitten. Für mich war die Stille jenseits jeglicher Hektik ein Paradies. Meine Freunde nannten mich jedoch recht uncharmant einen verträumten Spinner.
   Während ich meinen Gedanken nachhing, hatten es Sina und Felicitas tatsächlich geschafft, sich einen winzigen Tisch in der hintersten Nische des Cafés zu schnappen. Kopfschüttelnd quetschte ich mich zwischen den vielen Menschen zu ihnen durch. Es war mir schleierhaft, wie sie das wieder geschafft hatten, aber es wunderte mich nicht. Meine zwei besten Freundinnen, die ich schon seit dem Kindergarten kannte, waren beide von Natur aus hellblond und hatten strahlend blaue Augen. Sie waren groß, schlank und immer und überall der Hingucker. Auch wenn es so aussah, sie waren keine Schwestern, obwohl man bei ihnen nicht umhin kam, sie für Zwillinge zu halten. Wahrscheinlich hatten sie ihren geballten Charme auf die männliche Gattung losgelassen und sich so den heiß begehrten Platz gekrallt.
   Eilig gesellte ich mich zu ihnen, und während ich mich aus meinem orangefarbenen Schal wand und die Winterjacke auszog, blickte ich mich um. Es war Samstag Nachmittag und an den Tischen fanden sich überwiegend Jugendliche, die eine Shoppingpause einlegten. Mir entging nicht, wie die Jungs ihre Köpfe zusammensteckten und meine Freundinnen angrinsten, die sogleich kichernd auf die Flirtversuche eingingen. Lächelnd zwängte ich mich neben die beiden auf den kläglichen Rest Sitzbank, der übrig geblieben war, und schnappte mir die Karte von dem Tisch. Mir war jetzt wirklich nach einer großen Tasse Kaffee.
   Das fröhliche Lachen meiner Freundinnen, die mit den fremden Jungs beschäftigt waren, wärmte mein Herz, und während ich auf meine Bestellung wartete, schweiften meine Gedanken erneut ab. Es machte mir nichts aus, dass ich nicht so ein Blickfang war wie Fee und Sina. Mit meinen braunen Haaren und Augen sah ich nicht auffällig aus und meine Figur war ebenfalls nicht atemberaubend. Ich zog es vor, bequeme Klamotten zu tragen, während die beiden immer den neuesten, hautengen Schrei trugen. Wir waren ziemlich verschieden, aber genau das liebte ich. Mit den beiden wurde es nie langweilig, und da ich eher der ruhige, verschlossene Typ war, empfand ich es als angenehm, mich nicht ständig mit irgendwelchen Kerlen unterhalten zu müssen. Meistens hatte ich ein Buch in der Tasche dabei, wofür sie mich stets aufzogen, aber ich liebte es, in einzigartige Geschichten abzutauchen und zog das jedem Geplänkel mit spät pubertierenden Jungen vor.
   Jetzt wollte jedoch nicht die richtige Stimmung aufkommen, um zu lesen, denn das Gespräch mit meiner Mom heute Morgen hing mir noch nach. Meine Eltern waren bereits seit einigen Jahren geschieden und Mom hatte seit etwa einem Jahr einen neuen Freund. Carl war total okay und er tat ihr wirklich gut. Ich freute mich für sie und (...)

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