Carmen Gerstenberger

Paranormal & Mystery

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Erwachen - Schattenwelt 1

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Für die Menschen, die unter der strengen Kontrolle der Oberen aufwachsen, sind sie nur ein Gerücht, ein Flüstern, das der Wind von Zeit zu Zeit weiterträgt. Ihren Namen zu nennen, gleicht Blasphemie, und in den verbotenen Schriften über sie zu lesen, wird mit dem Pranger bestraft. Auf Sasha haben die Legenden über die verbotenen Kreaturen schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Für die Herrscher dieser Welt sind sie schlichtweg nicht mehr existent. Vampire. Als sie Darius begegnet, fühlen sie sich übernatürlich zueinander hingezogen. Sasha zögert nicht und schließt sich Darius an. Gemeinsam suchen sie nach uralten Hinweisen, um einem verloren geglaubten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ein Artefakt, das seiner dem Untergang geweihten Rasse eine Chance geben könnte.

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Vita

Carmen Gerstenberger

Carmen Gerstenberger, 1977 in Esslingen am Neckar geboren, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe. Die Liebe zu Büchern und Fantasy hat Carmen schon immer begleitet, doch erst 2014 wagte sie sich an ihr erstes Manuskript. Seitdem schreibt sie romantische, lustige oder fantastische Geschichten und hofft, dass sie noch viele weitere erzählen darf.

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Echte Vampire sind zurück!

Hinter vorgehaltener Hand wird bereits seit längerer Zeit gemunkelt, dass die Gattung der vegetarischen Glitzervampire vom Aussterben bedroht sein soll. Nun gibt es den endgültigen Beweis, dass sich die rauen Kämpfer von einst aus dem Vergessen erhoben haben. Tapfere Vampirkrieger, bis an die Zähne bewaffnet, wurden gesichtet, wie sie erbarmungslose Schlachten führen, um das Überleben aller Vampire zu sichern. Dabei scheuen sie vor keinem noch so gefährlichen Abenteuer zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Blutkonserven war gestern!

Leseprobe

Kapitel 1

Die Schlacht war zu Ende. Erschöpft ließ sich Darius auf die Knie sinken. Sein Blick glitt über die zahlreichen, leblosen Körper, die überall um ihn herum im langsam aufkommenden Nebel lagen. Es war endgültig vorbei. Nach neunhundert Jahren war der Krieg zu Ende. Jetzt und hier.
   Darius zitterte vor Schmerz und Erschöpfung, Blut sickerte unaufhörlich aus seinen Wunden. Er konnte sich kaum noch aufrecht halten, wusste nicht, wann er zuletzt geschlafen oder Nahrung aufgenommen hatte. Er hörte die Schreie seiner sterbenden Freunde in der Dunkelheit der eisigen Nacht, wollte zu ihnen, helfen und für sie kämpfen, doch es war zwecklos. Sie hatten die alles entscheidende Schlacht verloren. Darius ließ den Blick über das Feld gleiten, das nun sicher in die Geschichte eingehen würde.
   Sein Atem ging schwer und sein Gehirn wollte nicht wahrnehmen, was er sah, was all dies bedeutete. Seine Art hatte den Krieg verloren. Ihre Gegner kamen bereits, um die wenigen Überlebenden einzusammeln und hinzurichten. Alle waren umsonst gestorben. Seine Freunde, seine Familie.
   Als das Bild von seiner Frau Luina vor seinem geistigen Auge erschien, die wie alle anderen kaltblütig niedergemetzelt wurde, gab er auf. Seine Kraft und sein Wille verließen ihn.
   Er wehrte sich nicht, als die Henker kamen, um ihn mitzunehmen. Kalte Hände packten ihn und zerrten ihn hoch, schleiften ihn mit.
   Darius lächelte. Bald würde er bei Luina sein.


Kapitel 1
Gedanken

Sasha fluchte, sie hatte eine Verabredung mit ihrem alten, geschätzten Freund Simeon und war bereits viel zu spät. Nun war sie gezwungen, die Abkürzung durch den Park zu nehmen, um noch pünktlich zu sein. Sie hielt sich gern dort auf, er war ihr lediglich im Dunkeln ein wenig unheimlich. Es lag nicht an dem grotesken Denkmal, das in der Mitte des Parks thronte und an den Ewigen Krieg erinnern sollte, der genau an diesem Ort vor fünfhundert Jahren sein Ende gefunden hatte, denn dorthin zog es sie jedes Mal aus einem ihr unerklärlichen Grund. Doch immer, wenn sie den Park durchquerte, durchfuhr sie ein Schaudern. Dann kamen ihr die Gerüchte über Verdammte in den Sinn, die den Krieg überlebt hatten und des Öfteren gesichtet wurden.
   Sie schüttelte sich. Allein der Gedanke daran, einem von ihnen zu begegnen, bereitete ihr Gänsehaut, denn die Vorstellung eines solch unnatürlichen Wesens ängstigte sie. Wie sie wohl aussahen? Sasha schalt sich. Warum sollten sie anders aussehen als sie? Die Informationen, die sie bisher über sie bekommen hatte, waren recht dürftig. Es war verboten, über die Verdammten zu sprechen.
   Die Sommernacht hüllte sie angenehm warm ein, doch trotzdem fröstelte es sie. Sie konnte ihre Gedanken nicht von den Geschichten lassen, die seit Hunderten von Jahren erzählt wurden und die sie bereits ihr gesamtes Leben faszinierten. Jedes Kind bekam die gleiche Geschichte in der Akademie eingetrichtert, in der sie von den Gelehrten unterrichtet wurden. In der heutigen Zeit wuchsen alle mit dem Wissen auf, dass es vor etlichen Jahrhunderten zwei Rassen auf der Erde gegeben hatte, die sich das Leben auf ihr teilten. Bis der Krieg kam, der ganze neunhundert Jahre andauerte. Ein ungleicher Krieg, denn die Menschen starben nach einer natürlichen Zeitspanne, die Verdammten oder Anderen, wie Sasha sie auch nannte, jedoch nicht. So kam es, dass Generationen von Menschen gegen ein und dieselbe Generation der Anderen kämpften.
   Eigentlich hätte der Krieg durch die ungleiche Verteilung von Kraft und Stärke sehr bald zugunsten der Anderen entschieden werden müssen. Eine Antwort darauf gab es von den Oberen, den Herrschern ihrer Welt, nicht. Sasha hatte deswegen mit ihren Freunden stundenlang in der Bibliothek gesessen und sämtliche Aufzeichnungen der Geschichte wieder und wieder verschlungen. Zumindest das, was noch übrig war, eben jenes, was für die Öffentlichkeit bestimmt war. Jedoch vergeblich, ihnen wurde nur das Wissen gewährt, das die Oberen für richtig hielten. Es war auch nicht ungefährlich, denn es war verboten, sich zu genau über die große Schlacht zu informieren. Das sahen die Herrscher nicht gern.
   Sasha schnaubte. Sie hatte schon immer das Gefühl gehabt, dass ihnen wichtige Informationen vorenthalten wurden, (...)

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