Sophia Rudolph

Romantik & tiefe Gefühle

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Das Gelübde

Um ihre vermisste Schwester zu finden, geht das schottische Dienstmädchen Catriona einen Handel mit Benedict Eldrige, dem Earl of Fairclough, ein: Sie wird seine Frau und erhält Zutritt zur Londoner Oberschicht – nachdem er ihr beigebracht hat, sich zu benehmen. Er hilft ihr, so lange sie sich an das Gelübde hält, das sie bei ihrer Hochzeit vor Gott abgelegt hat: Benedict zu gehorchen. Jederzeit.

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    Sophia Rudolph

Vita

Ich wurde an einem kalten, verschneiten Wintertag 1984 im Südwesten Deutschlands geboren. Was es hier im Überfluss gibt, sind alte Geschichten, und so begann ich schon früh, meiner Leidenschaft für Geschichten zu frönen. Den ersten Liebesroman mit ausführlichen Liebeszenen bekam ich mit etwa dreizehn Jahren in die Hände und bis heute sind diesem viele gefolgt. Die ersten Schreibversuche begann ich, sobald ich in der Lage war, sinnvolle Worte aneinanderzureihen. Zunächst im stillen Kämmerlein, dann in der Anonymität des Internets, und nun in einer öffentlicheren Form. Die ersten Erotikszenen schlichen sich in Liebesgeschichten ein, als ich etwa sechzehn oder siebzehn Jahre alt war. Im Laufe der Zeit spannen sich so Geschichten, in denen die Erotik einen immer größeren Stellenwert einnahm. Tief im Herzen bin und bleibe ich aber nun einmal eine Romantikerin und daher gibt es in meinen Geschichten auch das obligatorische Happy End.

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Leseprobe

Kapitel 1


»Mylord, gibt es sonst noch etwas, was ich für Sie tun kann?«
   Benedict wandte langsam den Blick zu dem Zimmermädchen, das ihn mit einem koketten Lächeln bedachte. Betont langsam ließ er den Blick über ihren Körper gleiten. Ihm entging nicht, wie sie dabei die Brust ein wenig mehr herausstreckte und sich das rotblonde Haar über die Schulter warf.
   »Ich könnte Ihren Aufenthalt auf Alloway Castle etwas angenehmer gestalten«, versprach sie ihm und kam auf ihn zu.
   Benedict ließ es geschehen, dass sie ihm mit der Hand über den linken Oberarm strich, während sie sich mit der Zunge über die Lippen fuhr.
   »Wir haben sehr selten Besuch so weit im Norden, müssen Sie wissen. Es kann sehr … einsam werden.«
   Als ihre Hand über seine Brust fuhr, griff Benedict danach und lächelte langsam. Das Mädchen erwiderte sein Lächeln siegesgewiss.
   »Und du machst für jeden Besucher bereitwillig die Beine breit, nicht wahr?«
   Ihr Lächeln fror für einen Moment ein, ehe sie sich wieder fing. »Ich bin eine ergebene Dienerin, Mylord. Ich tue alles, um den Gästen seiner Lordschaft die Anwesenheit hier so angenehm wie möglich zu machen.«
   Benedict lehnte sich nah an das Mädchen heran und sah, wie sie erwartungsvoll die Lippen öffnete und sich ihre Lider langsam senkten. »Weißt du, wie du mir meinen Aufenthalt verschönern kannst?«
   »Mhm …« Sie summte geradezu, und ein wissendes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. »Mir würde da einiges einfallen.«
   »Verschwinde.« Er stieß sie brüsk von sich und wandte sich ab.
   »Mylord …«
   »Ich sagte, du sollst verschwinden. Wenn es Alloway gefällt, kannst du ja für ihn die Hure spielen, bei mir erreichst du damit nichts.« Als er sich umdrehte, stand sie wie angewurzelt da und sah ihn an. Benedict fuhr sich mit einer Hand durchs Haar. Er hatte angenommen, sich klar und deutlich ausgedrückt zu haben. Und er hasste es, sich wiederholen zu müssen. »Raus«, sagte er dementsprechend unwirsch.
   Das Mädchen schüttelte den Kopf, als müsste es sich aus einer Starre lösen. Dann schürzte sie die Lippen zu einem beeindruckenden Schmollmund und verließ hocherhobenen Hauptes sein Zimmer.
   Benedict schloss die Tür hinter ihr und entledigte sich seiner Jacke. Er hoffte nur, sie war nicht in Alloways Auftrag gekommen. Sein Freund sollte es besser wissen.

Meine liebe Schwester,

London ist so unglaublich aufregend! Du würdest mir nicht glauben, wie wundervoll hier alles ist. Wenn Du mich jetzt sehen könntest! Ich trage die prächtigsten Kleider und den atemberaubendsten Schmuck, den Du je gesehen hast. Mir geht es so gut wie nie zuvor. Ich habe nicht viel Zeit, Dir zu schreiben, werde mich aber sicherlich bald wieder melden.

In Liebe,
Deine Isla

Catriona faltete den Brief zusammen und sah aus dem Fenster in den grauen Abendhimmel empor. Der Brief war schon vor vier Monaten angekommen. Es war der Einzige, den sie von Isla erhalten hatte, seit diese mit dem Earl of Stratting nach London gegangen war. Catriona konnte noch immer nicht verstehen, wie ihre Schwester diese Entscheidung hatte treffen können.
   Isla hatte argumentiert, dass sie ihre Beine auch für einen Ehemann würde spreizen müssen, der Earl of Stratting seiner Mätresse aber sehr viel mehr zu bieten habe, als es ein schottischer Diener je tun könne. Schmuck und Kleider, ein Leben im Luxus. Dafür war sie bereit, einige Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen.
   Aber wo war sie jetzt? Warum hatte sie sich so lange nicht gemeldet? Für Catriona stand fest, dass ihre Schwester einen Fehler begangen hatte. Irgendetwas stimmte nicht, und sie musste herausfinden, was. »Ich muss nach London«, flüsterte sie, während Fiona wutentbrannt die Küche betrat und die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ.
   »Schon da? Unser Gast muss aber ein schlechter Liebhaber sein.«
   Fiona warf Mary, der Köchin, einen bösen Blick zu und dann die Haare über die Schulter. »Den würde ich nie an mich heranlassen«, behauptete sie stolz und setzte sich neben Catriona auf die Bank.
   Mary rollte hinter ihrem Rücken mit den (...)

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