Alexa Innocenti

Krimis & Thriller

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Angst steht dir gut

Nach über 15 Jahren treffen sich die ehemals unzertrennlichen Freundinnen Emma und Lisa wieder und gründen eine Wohngemeinschaft am Rande der Stadt. Trotz Emmas anfänglicher Zweifel klappt das Zusammenleben perfekt und der Wohnungswechsel hilft ihr, über die Trennung von ihrer großen Liebe Lennard hinwegzukommen. Nach und nach bemerkt sie jedoch Veränderungen in Lisas Verhalten und kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Ihre Freundin wurde vor Jahren Opfer einer schrecklichen Gewalttat, das daraus resultierende Trauma hat sie bis heute nicht verarbeitet. Während Emma Lisa zu helfen versucht und sich gleichzeitig wieder Lennard annähert, taucht Lisas ehemaliger Peiniger auf und beginnt von Neuem seine perfiden Spiele mit ihr. Vorzeitig aus der Haft entlassen ist er besessen von einem einzigen brennenden Gedanken: sein Opfer endgültig zu zerstören.

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Vita

Die in München geborene Autorin lebt heute mit ihrer Familie in Norditalien. Obwohl sie schon jahrelang mit dem Gedanken spielte, Schriftstellerin zu werden, gelang es ihr erst vor Kurzem, diesen Lebenstraum in die Realität umzusetzen: innerhalb von zwei Jahren hat sie ihren ersten Roman fertiggestellt und nebenher zahlreiche Kurzgeschichten geschrieben, von denen einige noch in 2015 in diversen Anthologien veröffentlicht werden. Sie schreibt hauptsächlich im Genre Kriminelles und Thriller mit einem Hauch Mystery.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Prolog
Vor sieben Jahren

Beschwingt von dem Gedanken an einen ruhigen Feierabend trat Lisa aus dem Lift und strebte eilig auf ihr Apartment am Ende des langen Hausflurs zu. Die Griffe der beiden schweren Einkaufstaschen schnitten ihr unangenehm in die Handflächen und sie beschleunigte ihren Gang, sodass die Locken im Rhythmus ihrer resoluten Schritte auf und ab wippten. Ohne die schwere Last abzustellen, kramte sie den Hausschlüssel aus ihrer Jackentasche, sperrte die Tür auf und betrat ihre Wohnung. Während sie überlegte, ob sie alle Zutaten für Spaghetti Carbonara vorrätig hatte, marschierte sie in ihre Küche und drückte mit dem Ellenbogen auf den Lichtschalter. Nichts. Das Licht ging nicht an. Dabei war die Glühbirne fast neu, sie hatte sie erst letzte Woche ausgetauscht.
   Obwohl die Sache an sich nicht besorgniserregend war, warnte irgendein tief verwurzelter Instinkt sie vor Gefahr. Ärgerlich schob sie die unangenehme Empfindung beiseite. Was sollte denn schon sein? Morgen würde sie eine andere Glühbirne kaufen. Dennoch blieb sie stehen und lauschte. Eine ganze Weile stand sie bewegungslos da und hörte außer dem lauten Pochen des eigenen Pulsschlags in ihren Ohren nichts. In der Wohnung war es totenstill. Schluss mit dem Unsinn, du machst dich ja noch selbst verrückt, schalt sie sich lautlos und nahm entschlossen ihre Einkäufe wieder auf. Sie war noch nie ein ängstlicher Typ gewesen, im Gegenteil. Ihre Freunde bezeichneten sie in der Regel als couragiert und mutig. Doch seit der Sache mit ihrem allzu anhänglichen Ex tendierte sie zu übermäßiger Vorsicht und Schreckhaftigkeit. Gott sei Dank war diese unerfreuliche Geschichte mittlerweile ausgestanden. Seit über einem Monat hatte sie nichts mehr von dem Mann gehört, was eine Art Rekord darstellte. Natürlich konnte es daran liegen, dass er ihre neue Adresse nicht kannte. Seit dem Ende ihrer Beziehung hatte sie zweimal die Wohnung gewechselt, um endlich Ruhe vor diesem Typ zu haben. Nach dem ersten Umzug hatte er sie innerhalb kürzester Zeit wieder aufgestöbert und seine Belästigungen fortgesetzt. Vermutlich hatte er nun endlich eingesehen, dass seine vehementen Annäherungsversuche nicht erwünscht waren und zu nichts außer noch mehr Ablehnung führten. Ein schaler Nachgeschmack blieb trotzdem.
   In diesem Moment hatte sie das deutliche Gefühl, nicht allein zu sein. Sie erstarrte mitten in der Bewegung. Auch wenn im Halbdunkel des Apartments nichts zu erkennen war, hatte im Bruchteil einer Sekunde irgendeine unsichtbare Veränderung um sie herum stattgefunden, eine Art Luftzug vielleicht oder … Es war nichts, worauf sie den Finger legen konnte, aber nun war sie doch beunruhigt.
   Dann roch sie es. Zuerst weigerte sich ihr Verstand, das Unmögliche wahrhaben zu wollen. Sie drehte den Kopf und schnupperte wie ein Hund, während ihr Geruchssinn die erschreckende Botschaft in Rekordzeit an ihr Gehirn weiterleitete. Schockiert japste sie auf und spürte, wie sich ihr vor Entsetzen die Nackenhaare aufstellten und Gänsehaut ihren gesamten Körper überzog. Ihr Herz fing so wild zu pochen an, dass sie dachte, es wollte ihr aus der Brust springen. Die Gewissheit umklammerte sie wie eine eisige Faust: Sie kannte diesen Geruch. Sie selbst hatte vor einiger Zeit ein kleines Fläschchen dieses teuren Herrenparfüms gekauft, ein Geschenk zu seinem Geburtstag.
   Und jetzt roch sie diesen Duft in ihrer Wohnung. Aber das konnte doch nicht sein, oder? Er besaß keinen Schlüssel, wie also …
   Die Angst hatte sie nun regelrecht paralysiert und machte ihre Gedankengänge schwammig. Namenlose Panik drohte sie zu übermannen. Sie konnte sie bereits unter der Zunge schmecken.
   Dann setzte der Fluchtreflex ein. Sie musste raus hier. Sofort.
   Einen Sekundenbruchteil später traf sie von links ein dumpfer Schlag mit solcher Heftigkeit am Kopf, dass sie zur Seite geschleudert wurde und gleißende Lichtblitze aus Schmerz vor ihren Augen explodierten, kurz bevor sich schützende Dunkelheit über sie herabsenkte wie ein seidiger, schwarzer Vorhang. Sie stürzte zu Boden, während Eier auf den Fliesen aufplatzten und Orangen und Mandarinen wie Billardkugeln in der Küche bis unter die Heizung kullerten und ein bizarres Muster aus gelbem Eidotter und Blut auf dem weiß gekachelten Fußboden hinterließen.

Kapitel (...)

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