Moni Kaspers

Romantik & tiefe Gefühle

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Der Cowboy - Dangerous Love

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Als Vivi und Lisa in einer Bar von zwei Männern angesprochen werden, halten sie es für einen netten Flirt, doch jäh wandeln sich Urlaubsfreude und Vergnügen in einen Albtraum. Es sind Mädchenhändler, die sie mit K.-o.-Tropfen in ihre Gewalt bringen. Vivian kommt schwer verletzt allein in einem dunklen Keller zu sich. Kurz bevor sie erneut das Bewusstsein verliert, dringt ein Unbekannter in den Keller ein. Ein rettender Engel mit Cowboyhut hebt sie in seine starken Arme und entschwindet unerkannt in der Nacht. Alles, an was sie sich später erinnert, sind die honigfarbenen Sprenkel in seinen grüngelben Augen. Wer ist ihr mysteriöser Retter? Viel mehr quält sie jedoch die Frage, ob sie ihre Schwester jemals wiedersehen wird?

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Vita

Moni Kaspers

Moni Kaspers schreibt Romane, die ans Herz gehen und zum Nachdenken anregen. Durch ihre Gabe, plastisch zu beschreiben, fühlt sich der Leser mittendrin. Ihre großartigen Bewertungen und zwei Bestseller auf Amazon unterstreichen ihren Erfolg. Sie lebt zurückgezogen mit ihrem Mann, vier Katzen und zwei Hunden im schönen Rheinberg am Niederrhein. In der Weite der Natur und der Ruhe findet sie die Inspiration zu ihren Romanen.  

Leseprobe

Kapitel 1

Sie tastete im Dunkeln über den Boden, der sich feucht und uneben anfühlte. Nur allmählich kehrten ihre Sinne zurück. Nur allmählich. Sie wollte ihre Augen öffnen, doch irgendetwas hinderte sie daran. Sie konnte es nicht. Waren sie verbunden? Sie versuchte, ihre Hand zu heben und dieses Ding über ihren Augen zu entfernen, doch sie war gefesselt, und auch ihr Mund war zugeklebt. Schmerz drang in ihr Bewusstsein. Großer Schmerz. Ihr Körper sendete plötzlich aus allen Regionen. Darauf hätte ihr wiederkehrendes Bewusstsein gern verzichtet. Das Atmen fiel ihr so schwer, dass sie das Gefühl hatte, bei jedem Atemzug innerlich zu explodieren. Stückchenweise, jedoch mit ansteigender Wucht, kehrte etwas viel Schlimmeres in ihr Bewusstsein zurück. Todesangst! War sie allein? Wenn nicht, würde man bemerken, dass sie zu sich gekommen war? Wenn sie nur etwas sehen könnte. Es roch modrig. Sie versuchte erneut, die Augen zu öffnen, nur einen winzigen Schlitz. O bitte, nur einen winzigen Schlitz. Vorsichtig bewegte sie die Stirn auf und ab, in der Hoffnung, das Ding über ihren Augen würde verrutschen, doch es saß fest. Irgendwo tropfte ein Wasserhahn.
   Plopp, plopp, plopp …
   Lisa! Wo war Lisa?
   Sie traute sich nicht, ihren Namen auszusprechen, ihn zu flüstern. War Lisa hier? Lag vielleicht sogar neben ihr? Es war still. Nichts war zu hören. Nicht einmal ein Atmen. Außer dem Wasserhahn.
   Plopp, plopp, plopp …
   Ihre Schulter brannte wie Feuer, und ein Arm war eingeschlafen. Das dringende Bedürfnis, sich zu bewegen, wurde immer stärker, war kaum mehr zu unterdrücken. Diese verdammte Augenbinde! Erneut kroch Panik in ihr hoch und schnürte ihr so dermaßen die Kehle zu, dass sie nicht mehr gegen den Reiz ankämpfen konnte. Sie schluckte trocken und musste infolgedessen husten. Blutgeschmack haftete auf ihrer Zunge, und prompt quälte sie ein Würgereiz. Nein, bitte nicht. Nicht! Nicht übergeben. Nicht jetzt!
   Schritte. Da waren Schritte. Die Angst lähmte ihren Körper. Sämtliche Reflexe und für einen Moment sogar ihre Schmerzen. Sie war beinah dankbar dafür. Nichts war mehr zu spüren. Nur das nackte Grauen in ihrem Nacken.
   Schwere Schritte.
   Das Adrenalin wirkte, ihre Schulter brannte nicht mehr.
   Mehrfache Schritte.
   Husten und Würgereiz waren verschwunden.
   Schritte blieben stehen.
   Atmung ging nur noch flach.
   »Ich wusste, dass eines Tages so ein Scheiß passieren würde. Ich habe es gewusst.«
   »Er flippt immer aus, wenn er diese verdammten Pillen einwirft.«
   »Das ist nicht mehr normal, hörst du?«
   »Verdammt, Popeye, was willst du machen? Er ist der Boss.«
   »Sag nicht, dass du das hier noch gut findest.«
   »Sag ich ja nicht.«
   »Denkst du, sie wird überleben?«
   »Scheißt du dich an, Mann?«
   »Leck mich.«
   »Das sind Nutten, alles nur verdammte Nutten. Er will sie haben, also bekommt er sie.«
   »So will er sie haben? Halb tot?«
   »Ist mir doch scheißegal.«
   »Und was ist mit der hier? Lebt die überhaupt noch?«
   »Die ist nur zugedröhnt. Träumt von rosa Elefanten.«
   Einer der Kerle kicherte und es hallte durch den Raum.
   Ein schwerer Schuh drückte sich auf ihre schmerzende Schulter und schüttelte sie ein wenig. Sie stöhnte, das höllische Brennen kehrte schlagartig zurück.
   »Sie lebt noch.«
   »Wo ist die andere?«
   »Was weiß ich. Riva hat sie weggebracht. War wohl ein bisschen viel.«
   »Die hier ist auch nicht zu gebrauchen.«
   »Vielleicht, wenn man sie unter die Dusche stellt …«
   »Lass sie liegen. Eine mehr oder weniger für Bull. Der bekommt doch sowieso nichts mehr mit.«
   »Ich weiß nicht … Ich bin vielleicht ein Outlaw, aber ich bin kein Mörder, hast du verstanden?«
   Stille.
   Flache Atmung. Explosionen im (...)

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