Silke Ziegler

Romantik & tiefe Gefühle

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Am Ende der Unschuld

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Eine Journalistin, die alles aufs Spiel setzt. Ein verurteilter Mörder, der nichts zu verlieren hat. Und ein Auftrag, der sich zu einem wahren Albtraum entwickelt. Die Journalistin Milla reist für den Auftrag ihres Lebens nach Paris: Sie soll einen Leitartikel über den ehemaligen Enthüllungsreporter Robert Hoffmann verfassen, der seine Verlobte vor fünf Jahren brutal vergewaltigt und ermordet hat. Bei ihren Interviews verwirrt sie der charismatische Hoffmann jedoch zusehends mit seinem merkwürdigen Verhalten. Ein weiterer Mord, eine bedrohliche E-Mail und beunruhigende Zeugenbefragungen veranlassen Milla schließlich, sich eingehender mit dem Jahre zurückliegenden Mordfall zu befassen. Doch welche Pläne verfolgt der verurteilte Mörder in Wirklichkeit? Kann Milla ihrem Instinkt trauen, der ihr immer stärker signalisiert, dass bei der Verurteilung offensichtlich Fehler begangen wurden? Dass Hoffmann die Wahrheit sagt, wenn er hartnäckig behauptet, unschuldig zu sein? Nach einem brutalen Zwischenfall im Gefängnis trifft Milla eine folgenschwere Entscheidung, die nicht nur Roberts Leben, sondern auch ihr eigenes grundlegend verändert …

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    Silke Ziegler

Vita

Silke Ziegler

Silke Ziegler begann 2013 mit dem Schreiben. Im Oktober 2014 wurde ihr Debütroman „Tödlicher Verrat“ veröffentlicht und auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. 2015 veröffentlichte sie bei bookshouse ihre zweite Thrillerromanze „Am Ende der Unschuld“. Im Juli 2017 kommt ihr mittlerweile fünfter Krimi heraus. Momentan schreibt sie an ihrem sechsten Manuskript. Sie lebt mit Mann, zwei Kindern und ihrem Hund in Weinheim an der Bergstrasse. Hauptberuflich arbeitet sie an der Universität Heidelberg. Schon in ihrer Jugend hat sie eine große Verbundenheit zu Frankreich entwickelt, wo auch die meisten ihrer Geschichten spielen. In ihrer Freizeit liest sie gern, wenn sie nicht gerade schreibt. Sie reist viel mit ihrer Familie und geht gern wandern.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Prolog
Paris, 19. Juli 2008

Das vertrocknete Gras stach wie kleine stumpfe Nadeln in ihren Rücken. Verzweifelt richtete Simone ihren Blick in den Himmel, der sich in undurchsichtigem Schwarz über ihr erstreckte, bis sie einen einsamen Stern entdeckte. Der einzige Beobachter dieses unfassbaren Geschehens. Wie hatte es so weit kommen können? Warum nur war die Situation urplötzlich außer Kontrolle geraten?
   Als sie ihre trockenen Lippen befeuchtete, berührte ihre Zunge die Stelle, die er ihr mit der Faust aufgeschlagen hatte. Die Schmerzen trieben ihr Tränen in die Augen.
   Wie konnte er ihr das antun? Er liebte sie doch. Zumindest hatte sie das geglaubt. Vorsichtig versuchte sie, sich unter ihm zu bewegen, stattdessen drückte sein schwerer Körper sie nur stärker auf den Boden.
   Sie schloss die Augen, dachte an das winzige Wunder, das in ihrem Körper heranwuchs. Inständig hoffte sie, dass es noch zu klein war, um zu fühlen, was seiner Mutter in diesem Moment widerfuhr. Dass es nicht spürte, wie die Frau, die ihm das Leben schenken würde, auf die erdenklich schlimmste Weise geschändet wurde.
   Simone wagte einen weiteren Versuch, ihn zur Vernunft zu bringen. »Liebling?«
   »Halts Maul, du Schlampe. Du hast alles kaputtgemacht.« Seine Stimme klirrte in ihren Ohren. Er drückte ihre Hände fester in das trockene Gras über ihrem Kopf.
   Jeder einzelne Stoß schien ihren Unterleib zum Bersten zu bringen. Rücksichtslos hielt er seinen Rhythmus bei, ehe er nach einer gefühlten Ewigkeit von ihr abließ. Er gab abrupt ihre Hände frei und ordnete in aller Ruhe sein Haar.
   Simone fixierte den Stern, der weiterhin strahlte und funkelte, als wäre in den vergangenen Minuten nicht ihr bisheriges Leben in Trümmer zerbrochen. Während sie ihren dröhnenden Kopf hob, sah sie an sich hinab. Ihr Kleid war zerrissen und verschmutzt. Neben der Verletzung an ihrer Lippe spürte sie eine Beule an der rechten Wange, obwohl sie sich nicht erinnern konnte, dass er sie dort getroffen hatte. Wenn sie ehrlich war, wusste sie auch nicht mehr, wann er ihr das Kleid zerrissen hatte. Wahrscheinlich hatte sich ihr Verstand in dem Augenblick verabschiedet, als der Mann, den sie für die Liebe ihres Lebens gehalten hatte, völlig ausgerastet war. Was hatte sie bloß falsch gemacht? Sie hatte doch nur ihr süßes Geheimnis mit ihm teilen wollen. Hatte Zukunftspläne schmieden und sich gemeinsam mit ihm dem Glück werdender Eltern hingeben wollen. Statt sich über die Nachricht zu freuen, war er ausgerastet.
   Vorsichtig blickte sie zu ihm auf. Mittlerweile hatte er seine Hose hochgezogen und sah wieder aus wie ein gewöhnlicher Partygast, der den lauen Sommerabend in Gesellschaft kultivierter Menschen verbrachte. Nur Simone wusste es besser und kannte sein wahres Gesicht. Eine hässliche brutale Fratze, verborgen hinter der Fassade eines liebevoll und charmant wirkenden Mannes, gesellschaftlich anerkannt und bewundert. Eines Mannes, der aufgrund seines Berufs oft in der Öffentlichkeit stand und allseits geachtet wurde. Wie wollte er diesen Zwischenfall erklären?
   Als sie aufzustehen versuchte, gehorchten ihre Beine nicht. Simone erwartete, dass er ihr aufhelfen würde, doch erneut sah sie in seinem Blick nichts als Hass und Verachtung. Die sonst so sanften Augen wirkten im Mondlicht kalt und gefährlich.
   Von der Terrasse her schallte Gelächter zu ihnen herüber. Die Party war in vollem Gange. Niemand schien bemerkt zu haben, dass sie verschwunden waren. Wie sollte sie ihren Zustand verbergen, wenn sie zurückkehrte? »Könntest du mir vielleicht unauffällig ein anderes Kleid aus meinem Zimmer besorgen? Bitte.«
   Er lachte. »Wie kann man so naiv sein? Denkst du, ich lasse mir von dir meine Zukunft ruinieren? Jahrelang habe ich geschuftet, um mir meinen Stand zu erarbeiten. Für eine dahergelaufene Hure wie dich werde ich bestimmt nicht alles aufgeben.«
   Bei seinen Worten musste sie schlucken. Erneut versuchte sie, sich aufzurichten, doch er stieß sie zurück. Erschöpft krallte sie ihre Finger in den trockenen Untergrund. »Wie soll ich denn in diesem Aufzug unbemerkt ins Haus gelangen?«
   »Denkst du wirklich, ich lasse dich zurück zur Feier gehen?«
   Trotz (...)

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