Kelly Stevens

Heartbeat Moments

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Hellseherin vertraut Schwarzseher - Nic & Nic 2

Hellseherin und Schwarzseher – kann das auf Dauer gut gehen? Nicole und Dominic versuchen, sich in Hamburg ein neues Leben aufzubauen. Doch es scheint, als würde sie etwas oder jemand blockieren. Hilfe naht von unerwarteter Seite: Nicole muss lernen, nicht nur ihren Fähigkeiten, sondern auch anderen Menschen zu vertrauen. Dies ist der zweite und letzte Teil von "Nic & Nic". Zum besseren Verständnis von Band 2 sollte zuerst Band 1 "Hellseherin trifft Schwarzseher" gelesen werden.

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    Kelly Stevens

Vita

Kelly Stevens studierte in England Literatur und Kreatives Schreiben und arbeitete in Deutschland in verschiedenen Jobs im Medienbereich. Sie schreibt Erotic Romance in allen möglichen Längen und Variationen, von Kurzgeschichte bis Roman. Als Kelly Stevens veröffentlicht sie bei Verlagen, als Indie-Autorin ist sie als K. C. Stevens unterwegs.  

Leseprobe

Kapitel 1

Mit gemischten Gefühlen sehe ich dem Jet hinterher, bis er in der Wolkendecke verschwindet.
   Mit ihm verschwindet Dominic.
   Was hat er sich nur dabei gedacht, einfach in Berlin aufzutauchen? Er schien erwartet zu haben, dass ich sofort alles stehen lassen und ihm nach London folgen würde.
   Natürlich war die Versuchung groß. Meine beste Freundin Janny hätte mir wahrscheinlich geraten, sofort mit ihm ins Bett zu gehen und danach zu ihm zu ziehen. Doch mein winziges Studentenappartement ist alles andere als ein kuschliges Liebesnest, und das Zimmer im Ritz, das Dominic alternativ angeboten hat, war mit zu vielen schlechten Erinnerungen an unser erstes Treffen belastet.
   Stattdessen saßen wir in meinem Lieblingscafé und redeten. Über die Gegenwart, nicht über die Zukunft. Dominic wollte unbedingt noch am gleichen Tag nach London zurückfliegen, weil er in Sorge war, dass bei dem Deal – seine Anteile an der Firma gegen eine schnelle Scheidung – noch etwas schiefgehen könnte. Ich muss dringend an meiner Bachelorarbeit weiterschreiben, die ich in den letzten Tagen vernachlässigt habe, wofür ich die Unibibliothek benötige.
   Also flog Dominic ohne mich zurück nach London.
   Noch nicht einmal zum Skypen konnte ich ihn bewegen, da er sich Sorgen macht, dass die Verbindung nicht sicher sein könnte. Immerhin hat er zugesagt, mir ein neues, angeblich abhörsicheres Smartphone zu besorgen, damit wir zukünftig regelmäßig telefonieren können.
   Natürlich kann ich ihn verstehen, aber die Situation belastet mich trotzdem. Seine Firma – seine ehemalige Firma, korrigiere ich mich gedanklich – hat eine Software entwickelt, um die Abhörsicherheit von Mobiltelefonen zu erhöhen. Die zugrunde liegenden Patente gehören Dominic, die Firma jedoch bald nicht mehr. Ich will mir lieber nicht ausmalen, was für einen Rosenkrieg es geben könnte, sobald Nia, seine zukünftige Ex-Frau, und Stephen, sein zukünftiger Ex-Geschäftspartner, davon erfahren. Die Art, wie sich die beiden zusammengetan und Dominic aus seiner eigenen Firma gekickt haben, war ein unschöner Vorgeschmack auf das, was womöglich noch kommen wird.
   Wir müssen lernen, zu vertrauen. Wir haben uns gefunden, eine vorübergehende räumliche Trennung wird uns nicht auseinanderbringen.
   Ich vermisse ihn jetzt schon. Ohne ihn zu sein, fühlt sich an, als würde ein Teil von mir fehlen.

Auch am nächsten Morgen fühle ich mich nicht besser. Zu viele Gedanken drängten sich in meine Träume und ließen mich früher als gewohnt und wenig erholt aufwachen.
   Nach einem Cinnamon Soja Latte mit doppeltem Espresso in meinem Lieblingscafé fahre ich mit dem Rad zur Uni. Obwohl es mir schwerfällt, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, zwinge ich mich, bis zum Nachmittag durchzuhalten. Nächsten Monat ist Abgabeschluss für meine Bachelorarbeit. Verliebtheit dürfte vom Prüfungsamt kaum als Verlängerungsgrund anerkannt werden.
   Am späten Nachmittag treffe ich mich noch mit zwei Ex-Kommilitonen, die vor anderthalb Jahren das Studium abgebrochen haben, um ein Start-up zu gründen. Die ursprüngliche Idee hatten wir gemeinsam, aber im Gegensatz zu ihnen kam es mir nicht in den Sinn, mein Studium nicht ordnungsgemäß zu beenden. Deshalb beschränkte sich mein Input bald nur noch auf gelegentliche Strategiebesprechungen, bei denen ich meine hellseherischen Fähigkeiten sinnvoll einbringen konnte.
   Beim Besuch ihrer neuen Büroräume bin ich wirklich beeindruckt. Yannis und Patrick haben es geschafft, in kurzer Zeit aus einer vagen Idee in einem Inkubator ein Unternehmen mit über zwanzig Angestellten zu machen.
   »Ohne deine Ideen hätten wir das nicht so schnell geschafft«, sagen beide.
   »Unsinn, ihr habt einfach eine gut skalierbare Idee gehabt und das Glück, dass der Markt sie annimmt«, wehre ich verlegen ab.
   »Nein, du warst diejenige, die das Potenzial gesehen hat, raus aus der Nische und in Richtung Massenmarkt zu gehen«, widerspricht Patrick.
   »Du hast uns sogar konkrete Namen genannt, mit wem wir am besten zusammenarbeiten sollten. Ohne dich hätten wir den Durchbruch nicht geschafft«, ergänzt Yannis.
   Das (...)

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