Jutie Getzler

Romantik & tiefe Gefühle

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Lara & Tim - 10 Tage in Vancouver 1c

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Zehn aufregende Tage in Vancouver führten dazu, dass Lara in Deutschland ungeduldig auf Tim wartet, den sie dort im Urlaub kennen- und lieben gelernt hat. Anfangs scheint das Glück perfekt, doch, wie so typisch in Laras Leben, läuft nicht alles nach Plan. Eine zufällige Begegnung sowie Tims dramatische Veränderung bringen Laras Gefühlswelt ziemlich durcheinander und stellen sie vor eine schwere Entscheidungsfrage. Wird sie stark genug sein, zu widerstehen? Kann die Liebe zu Tim all den Problemen trotzen, die mit aller Macht über sie hereinbrechen?

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Vita

Jutie Getzler

Jutie Getzler lebt mit ihrem Mann, ihren Söhnen, einer Katze, einem Häschen und vielen Goldfischen in einem kleinen Vorort Dormagens zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf. Neben dem Schreiben, was sie am meisten interessiert, arbeitet sie als chemisch-technische Assistentin und zumeist in den Abendstunden als Yoga- & Pilates-Trainerin. Einer Eingebung zufolge begann sie im Sommer 2003 mit dem Schreiben. Völlig blauäugig hämmerte sie innerhalb eines halben Jahres über tausend Seiten einer fünfteiligen Geschichte in ihren Computer, die unaufhaltsam wuchs. Sie hatte keine Ahnung, wie sie aus diesem Wust an Text ein Buch zauberte. Es kostete sie elf Jahre und mehr als drei Startversuche, aus diesem Chaos-Manuskript ein vernünftiges Buch zu kreieren, vor allem ein „gut lesbares“ Buch. Drei der fünf Manuskripte erschienen im Juli 2016 als interaktiver Roman, der inzwischen auch drei kleine Ableger bekommen hat, die über das Jahr 2017 verteilt erschienen sind.

Breaking News

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Erfolgreicher Serienschauspieler mehrmals in Blumenladen gesichtet...

Geht da was? Der erfolgsverwöhnte Serienschauspieler Patrick W. scheint sich zu später Stunde lieber im Blumenladen der attraktiven Eigentümerin aufzuhalten als zu Hause bei seiner Frau. Insider munkeln, der Frauenschwarm soll angeblich des Öfteren mitten in der Nacht aus dem Blumenladen herausgekommen sein. Des Weiteren wird behauptet, der Schauspieler und seine Frauen gehen neuerdings getrennte Wege. Die Gerüchteküche brodelt, allerdings ist die junge blonde Ladenbesitzerin laut Recherche glücklich verheiratet, und die Fangemeinde (besonders die weibliche) schließt eine simple Freundschaft daher nicht aus. Bleibt also zu hoffen, dass uns nicht die nächste Scheidung ins Hause steht, nachdem Brangelina schon für Wirbel gesorgt haben.

Leseprobe

Kapitel 1
Flughafen Köln, Anfang November

Nervös trete ich von einem Bein aufs andere. Die Ungeduld in mir tobt, quält mich seit Stunden. Die neuen Stiefel mit den nicht gerade niedrigen Absätzen sind zwar irre bequem und würden mich auch ohne Weiteres bei einem sechsstündigen Gewaltmarsch und ohne jegliche Blessuren durch die Schluchten der Caldera del Taburiente auf La Palma begleiten, aber trotzdem will ich, dass er endlich vor mir steht. Die letzten Wochen haben mich innerlich zerfetzt, ich fühlte mich wie in einer Zentrifuge umhergeschleudert, mehr noch, in einem Ultraschallbad durcheinandergerüttelt. Und zwar so gründlich, dass in meinem Innern seit Kurzem nichts mehr an seinem Platz zu sitzen scheint. Ich frage mich, ob mein Herz inzwischen in den Bauchraum gewandert ist, und mein Magen in den Kniekehlen hängt. So fühlt es sich jedenfalls an. Tim fehlt mir! Seit genau neununddreißig Tagen, achtundzwanzig Minuten und etlichen Sekunden vermisse ich ihn ganz furchtbar.
   Tim Teddy und ich warten ungeduldig am Flughafen, schreibe ich ihm über Handy.
   Mit dem Gate und dem Gang dahinter fest im Blick hole ich Tim Teddy aus meiner Tasche. Sein Fell ist aufgrund dieser nicht artgerechten Behandlung ein wenig platt gedrückt, weswegen ich ihn mit einer wilden Handbewegung aufplüsche. Ein kleines Mädchen an der Hand seiner Mutter in der gegenüberliegenden Ecke der mit hektisch umhereilenden Menschen gefüllten Wartehalle, beobachtet mich mit großen Augen dabei. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht.
   »Es dauert nicht mehr lange«, flüstere ich meinem kleinen Fellkameraden zu.
   Pling, eine WhatsApp-Nachricht. Endlich hat der große Tim wieder Empfang. Hektisch ziehe ich das Handy aus meiner Hosentasche.
   Bin am Gepäckband, nur noch zehn Minuten. Freue mich wie wahnsinnig auf euch. Lara Teddy ist voll aufgeregt, kommt mit einem Smiley dahinter zurück.
   Eine erneute Durchsage, die kaum zu verstehen ist, dröhnt durch das gesamte Terminal. Manchmal frage ich mich, ob die Sprecher das Wort Plüschpuschel mehrmals hintereinander nuscheln und sich dabei eins ins Fäustchen lachen. Meist klingt es genauso. Ich für meinen Teil habe kein Wort verstanden.
   Warte am Airport in Düsseldorf, richtig oder? ;o), tippe ich derweil an Tim und fühle mich ihm wieder so ungeheuer nah. Was haben wir die letzten Wochen am Telefon gescherzt und gelacht. Teilweise nächtelang, besonders viel Schlaf hat keiner von uns abbekommen.
   Sehr witzig, kommt keine Minute später zurück.
   Grinsend stecke ich das Handy weg und sehe sein Schmunzeln geradezu vor mir. Die Vorfreude in mir ist kaum noch zu bändigen. Am liebsten würde ich singend und tanzend quer durch die Wartehalle rasen.
   »Gleich ist es so weit, ich hoffe, sie gefällt dir«, wispere ich in Tims weiches Fell und gebe ihm ein Küsschen auf die kühle Kunststoffnase.
   Eine Gruppe junger Mädels, nicht weit entfernt von mir, steckt kichernd ihre Köpfe zusammen. Vermutlich amüsiert sie mein Gespräch mit einem Kuscheltier. Sie können nicht ahnen, welch wichtige Rolle dieser kleine Bär in Tims und meiner Beziehung spielt. Die Erinnerungen an unseren holprigen Start im September schlängeln sich in meinem Hirn nach ganz vorn und verdrängen kurz die Vorfreude auf Tim.
   Wir haben es uns anfangs wirklich sehr schwer gemacht, und nach einer heftigen Auseinandersetzung saß dieser kleine Kuschelbär am nächsten Morgen vor meiner Zimmertür, den ich seitdem mit Tim und den Gefühlen für ihn verknüpfe. Ein Geschenk, das unsere Beziehung so richtig ins Rollen brachte. Mir doch egal, was andere darüber denken.
   Vereinzelt kommen die ersten Leute den Gang hinunter, schieben ihre Koffer durch das Ankunftsgate und werden von den Wartenden mehr oder weniger enthusiastisch begrüßt. Da wird Schulterklopfen ebenso getauscht wie flüchtige Küsschen, vereinzelt sogar ein sanfter freundschaftlicher Hieb, als wolle man den anderen nicht wissen lassen, dass man ihn vermisst hat. Manchmal benehmen sich Menschen eigenartig. Wahre Gefühle zu offenbaren, ist heutzutage anscheinend nicht mehr angesagt.
   Wie gebannt starre ich in die Tiefe des Gangs, um Tim zu entdecken. Meine Aufregung hat den Gipfel des (...)

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