Alva Furisto

Krimis & Thriller

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Der Psi-Effekt - 6:42 Uhr

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Anna kann es kaum glauben. Das renommierte Verlagshaus Dream around the World Publishing interessiert sich für ihr erstes Buch und lädt sie zu Vertragsverhandlungen nach Washington ein. In gespannter Erwartung geht sie auf das Angebot ein und trifft auf den dubiosen Buchagenten Robert, der ihr Unterstützung verspricht. Dann kommt alles anders: Vor dem Termin verhindert sie ein Attentat auf einen Erzbischof und verhilft diesem zur Flucht vor der geheimnisvollen Terrororganisation ICARUS. Plötzlich verstrickt sie sich immer weiter in eine Geschichte aus Verschwörung und Korruption. Im Spannungsfeld zwischen ihren Gefühlen für Robert und der Realität muss sie sich die Frage stellen, wem sie überhaupt noch trauen kann. Welche Wahl hat sie; steht sie doch selbst bereits im Visier von ICARUS?

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Vita

Alva Furisto

Alva Furisto wurde 1979 in Mainz geboren. Ihre Kindheit war geprägt von kleinen Abenteuerreisen, die sie mit ihrem Pony unternahm. Dabei erkundete sie im Umkreis von dreißig Kilometern ihres Wohnortes jeden Winkel und ließ ihrer Fantasie freien Lauf, welche Geschichten sich an den verborgenen Orten, die sie fand, abgespielt haben mochten. Wenn auch der Drang zur Kreativität sie nicht losließ, trat sie nach dem Abitur im Jahr 1999 in die Fachhochschule für Finanzen ein. Diese schloss sie mit dem Titel Diplomfinanzwirtin (FH) ab. Während sie sich in ihrem Beruf mit der Materie von Gesetzestexten und ihrer Subsumtion beschäftigte, begann sie 2005, wieder ihrer Leidenschaft für Geschichten zu frönen und arbeitete an ihrem ersten Roman. Eine berufliche Veränderung führte sie 2006 in den Westerwald. Dort lebt sie seither und veröffentlichte ihren Debütroman „6:42“ in den zwei Bänden: „Der PSI-Effekt“ und „Der Overview-Effekt“ im bookshouse Verlag. Derzeit überarbeitet sie einen Thriller und schreibt an einem Jugendroman und einer tragischen Komödie für Erwachsene.

Leseprobe

Prolog
Thomas und John Meyer

Crofton, Frühjahr 1973

Thomas und John gingen an dem kleinen Bach entlang, der an ihrem Elternhaus vorbei in den Little Patuxent River floss. John zog seine Schultasche durch das hohe Gras achtlos hinter sich her.
   »Lass das«, forderte Thomas seinen Zwillingsbruder auf.
   John schüttelte seinen schwarzen Haarschopf. »Nö.« Bockig stapfte er mit gesenktem Kopf hinter seinem Bruder her, der sich immer wieder nach ihm umdrehte.
   »John, ich flehe dich an, lass es. Es gibt nur wieder Ärger. Das weißt du.«
   John sah Thomas genervt an, als dieser zu ihm gewandt stehen blieb, und zog sich die Tasche wieder auf den Rücken.
   Angestrengt versuchte Thomas, das im braunen Leder der Tasche hängen gebliebene Gras rückstandslos zu entfernen. »Ich kann dir nicht helfen, wenn du so etwas tust«, erklärte er in ernstem Ton und klopfte seinem Bruder den Staub von der braunen Jacke.
   John neigte den Kopf. »Tut mir leid. Wirklich. Aber es wird eh wieder Ärger mit Dad geben, wenn er herausfindet, dass wir die Abkürzung genommen haben.« Mit angsterfüllten Augen blickte er Thomas an.
   »Komm. Wir sind spät dran. Wir machen uns gleich noch sauber, dann bemerkt Dad nichts«, beteuerte Thomas und nahm seinen Bruder liebevoll bei der Hand, um ihn hinter sich herzuziehen.
   In ihm breiteten sich ganz andere Gedanken aus. Er machte sich in Bezug auf seinen Dad und John Sorgen. Thomas beschützte John. Obwohl sie sich als eineiige Zwillinge bis aufs letzte Haar glichen, war er der Starke, der Beschützer, und John war der Tollpatsch, der es immer wieder schaffte, Dads Zorn heraufzubeschwören. Peinlich genau achtete Thomas darauf, dass sie immer gleich gekleidet waren und ihre Frisur exakt dieselbe war, denn Dad konnte sie nicht auseinanderhalten, das gelang nur Mom.
   Thomas zog John nach der letzten Biegung des Baches, bevor ihr Elternhaus zu sehen war, hinter einen Baum. »Wir gehen durch das Gebüsch, dann das letzte Stück des normalen Weges und niemand bemerkt etwas.« Er ging voraus, dicht am Bach entlang zwängten sie sich durch das Gestrüpp.
   »O nein.«
   Er hörte ein schmatzendes Geräusch hinter sich, doch drehte sich nicht um. Nach wenigen Schritten hatten sie den Straßenrand erreicht.
   John trat neben ihm aus den Büschen und hielt betroffen seinen linken Fuß hoch. Er war voller Schlamm. »Es tut mir so leid. Ich habe versucht, aufzupassen. Was jetzt?« John war den Tränen nah.
   Angespannt betrachtete sich Thomas das Dilemma. Dann zog er entschlossen seine Schultasche von den Schultern und kramte Papier und Stofftaschentuch heraus. Das Taschentuch hielt er John hin. »Putz dir die Nase«, forderte er ihn auf, bückte sich und begann, den verschlammten Schuh seines Bruders zu reinigen. Der Schlamm hatte sich in den Nähten des schwarzen Lederschuhes festgesetzt, und er konnte ihn nicht völlig entfernen. Thomas stöhnte auf. Glücklicherweise hatten sie bei dem warmen Wetter kurze Hosen an, sonst wäre das Unheil noch größer gewesen, aber die dunkle Socke an Johns Bein war ebenfalls voller Schmutz.
   John sah betroffen zu ihm hinunter. »Sollen wir versuchen, es im Bach auszuwaschen?«, fragte er leise.
   Thomas schüttelte den Kopf. »Nein, das ganze Ufer ist vom Hochwasser matschig. Wir machen es nur noch schlimmer.« Voller Nervosität sah er in Richtung Elternhaus. »Schnell, zieh den Schuh und die Socke aus. Wir tauschen. Wenn wir uns beeilen, ist Dad vielleicht noch nicht zu Hause und Mom kann es richten.«
   Sie setzten sich blitzschnell auf den heißen Asphalt der Straße und tauschten die verschmutzten Kleidungsstücke.
   »Du musst das nicht tun, Thomas, wirklich«, beteuerte John, während er sich den sauberen Schuh zuband.
   Thomas sah ihn ernst an. »Ich will es so.«
   Er sprang auf und half John. Sie rannten los und sahen Dads Auto bereits in der Auffahrt stehen.
   »Nein«, flüsterte John, ließ die Schultern hängen und sah Thomas angsterfüllt an.
   Mit gesenkten Häuptern traten sie vor die Haustür, da wurde sie von innen (...)

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