Nina Melchior

Paranormal & Mystery

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Höllensturz - Die Vampirheilerin 3

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Dies ist der Saga-Showdown um eine Vampirheilerin, ... die das Ziel hat, jeden Vampir aus der Verdammung zu befreien, ... deren Ehemann sein Leben aufs Spiel setzt, um das ihre zu retten, ... und deren Gegner zu allem bereit sind, um beide ins Unglück zu stürzen. Vier Jahre nach Cassys Verschwinden trägt Elise den Titel der Vampirheilerin endlich zu Recht. Aus Choisric Castle wurde Choisric Church, eine Heilanstalt für Vampire, in der vermeintlichen Nonnen heilungswillige Vampire zugeführt werden. Obwohl der Himmel Elise gnädig zu sein scheint, gehen ihre Ziele darüber hinaus. Sie will einen Weg finden, alle Vampire aus der Verdammung zu befreien, auch, wenn sie damit gegen den Willen der Erzengel verstößt. Doch als Elises größter Widersacher davon erfährt, spielt er seinen mächtigsten Trumpf aus. Welchen Grund gibt man einem Urvampir, sich heilen zu lassen, wenn er sich mit Gott gleichwertig fühlt? Und wie schützt man sich vor einer göttlichen Macht, während sogar die Hierarchie der Erzengel zerfällt?

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    Höllensturz - Die Vampirheilerin 3
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Vita

Nina Melchior

Nina Melchior wurde 1981 in Waiblingen geboren und lebt in Baden-Württemberg. Mit dem Schreiben begann sie in ihrer Teenagerzeit, woraus 1999 ihr erster Jugendroman hervorging, der von der Waiblinger Kreiszeitung und dem Radiosender SWR1 vorgestellt wurde. Nina Melchior ist gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Der erste Teil ihrer Vampirheilerin-Saga wurde im Januar 2015 vom bookshouse-Verlag veröffentlicht.

Leseprobe



Kapitel 1
Asche zu Asche …

Kael zog den Mantel über seine Schultern und verbarg die Hülle des Weibs unter dem filzgrauen Stoff.
   Im Nachhinein kam ihm seine Mission lächerlich vor. Erzengel Gabriels letzte Handlung, in größter Not, um Hilfe bei einer Menschenfrau zu bitten, hatte den verbliebenen Funken Ehrfurcht in ihm ausgelöscht, den er je für die Engel übrig gehabt hatte.
   Kael hatte genug gesehen. Er kauerte sich an die Mauern Choisrics und richtete den ohnmächtigen Körper in seinen Armen auf. Für einen Moment verspürte er Verachtung gegenüber dem jungen Gesicht und den Wunsch, seinem Blutdurst nachzugeben.
   Natürlich war er hässlicher als sie und zu allem Überfluss nicht einmal so klug. Trotzdem hatte der Körper in seinen Armen etwas Gewöhnliches. Geschwollene Quaddeln von Mückenstichen zierten ihre Haut und das künstlich gebleichte Haar hing ihr strähnig ins Gesicht.
   Cassy O’Keefy war nichts wert. Jedenfalls nicht in dem Sinn, in dem sein Herr über Werte sprach. Schon deshalb kam es ihm ketzerisch vor, das Versteck Kains mit der Anwesenheit eines niederen Wesens zu beschmutzen. Doch es war Kains Wunsch.
   Das Brennen in seiner Brust wuchs, als er den Kopf zum Nachthimmel hob. Eine alte Energie hob sich aus dem Magnetfeld der Erde und legte sich von seinem Scheitel über seine Haut und gemeinsam mit seinem Opfer verwandelte Kael sich in schwarzen Staub.

Kapitel 2
Wiedersehen macht »Freunde«

4 Jahre später

Elise beendete das Hadern über Tatsachen, die sie bereits geschaffen hatte.
   Ihr veränderter Anblick im Spiegel war vertraut. Leider kam es ihr ausgerechnet heute Morgen so vor, als zeichneten sich die vergangenen Jahre deutlicher auf ihrem Gesicht ab, als noch am vorigen Tag. Außerdem verlangte es ihr einiges ab, nicht schnell noch in unverfängliche Jeans zu schlüpfen. War es verwerflich, sich so zu fühlen?
   Nein, es war etwas Besonderes, ihn nach all der Zeit wiederzusehen. Sie durfte also aufgeregt sein. Vermutlich waren die Erinnerungen an den nächtlichen Streit mit Magnus schuld daran, dass sie so unsicher war.
   Elise straffte die Schultern und drehte sich vor dem Spiegel. Seit über drei Jahren trug sie diesen neuen Look. Néné hatte das Kleid nach ihren Vorgaben auf Papier skizziert und anschließend von einer geschickten Schneiderin in Galway anfertigen lassen. Nach wie vor war es wunderschön.
   Nein, sie würde ihm nichts vorspielen. Er sollte sehen, dass sie eine andere war. Eine andere, als in der Nacht, in der sie im Streit auseinandergegangen waren. Elise war bereit, für ihre Sache ein Risiko einzugehen und den ersten Schritt dafür hatte sie bereits getan.
   Elise bewegte die Schultern vor und zurück, um den Sitz des halterlosen Oberteils zu überprüfen. Es rutschte nicht. Sie atmete aus. Die Bewohner Choisrics bezeichneten sie als Vampirheilerin. Sie sah sich als Vorsteherin eines Hauses, das Menschen und Vampiren Zuflucht und einen Ausweg gleichermaßen bot.
   Ein letztes Mal zog sie an dem bodenlangen Rockstoff ihres cremefarbenen Kleides und betrachtete, wie die Plisseefalten auf ihre Oberschenkel hinunterrauschten. Das Oberteil leuchtete königsblau, ganz in Anlehnung an Noreas Gewand. Auch die goldene, mittig auf dem Ausschnitt angebrachte Fleur d’Elise erinnerte an die wahrhaftige Schwester Kains, die so viel zum Gelingen der ersten Vampirheilung beigetragen hatte.
   Aufgerüscht wie eine Märchenfee …
   Magnus’ Worte hallten in ihrem Kopf nach. Unfassbar, dass Magnus so tat, als ob sie ihm in diesem Kleid nicht gefiel.
   Sie schloss die Überprüfung ihrer Erscheinung ab, indem sie den beachtlichen Umfang der Dutt-Konstruktion auf ihrem Oberkopf betastete. Meist trug sie ihr Haar in dieser Art aufgesteckt. Angeblich betonte das nicht nur ihren zierlichen Hals, wie Néné ihr versicherte, sondern nahm dem Outfit eine Portion Sex-Appeal, der unter Nonnen unangebracht war.
   Néné schaffte es, immer die schönsten Frisuren aus ihrer roten Mähne zu zaubern und das war definitiv nur eine der Begabungen, die sie der ehemaligen Vampira neidete.
   »Mylady? Er ist (...)

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