Nina Melchior

Paranormal & Mystery

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Himmelsgnade - Die Vampirheilerin 1

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Dies ist der erste Teil der Geschichte um Elise Brennan ... ... die Tochter eines Vampirheilers, ... mit der Wahrheit über den ersten aller Vampire, ... jahrtausendealte Kräfte, weit mächtiger als Werwölfe oder Hexen ... und einen Vampir, der all sein Wissen in den Wind schlägt, um einer faszinierenden Frau die Chance zu geben, ihn in einen Menschen zurückzuverwandeln. Elises Vater hatte sein Leben der Vampirheilung verschrieben. Nachdem er den Schlüssel zur Heilung endlich gefunden hat, starb er auf mysteriöse Weise bei einer Reise nach Dublin. Elise beschließt ein Jahr später, sich endlich ihrem Erbe und der Familiengeschichte zu stellen. Sie ahnt nicht, dass bereits ein Vampir in ihrer unmittelbaren Nähe darauf lauert, sie zu töten, und nicht, dass ihre unerwiderte Liebe Michael eine viel mysteriösere Rolle in ihrem Leben spielt als vermutet. Wird Michael Elise von der Idee der Vampirheilung abbringen können oder wird sie dem Vampir verfallen und ihr Leben für den Traum ihres Vaters opfern?

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Vita

Nina Melchior

Nina Melchior wurde 1981 in Waiblingen geboren und lebt in Baden-Württemberg. Mit dem Schreiben begann sie in ihrer Teenagerzeit, woraus 1999 ihr erster Jugendroman hervorging, der von der Waiblinger Kreiszeitung und dem Radiosender SWR1 vorgestellt wurde. Nina Melchior ist gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Der erste Teil ihrer Vampirheilerin-Saga wurde im Januar 2015 vom bookshouse-Verlag veröffentlicht.

Leseprobe

Prolog
Bemächtigung

Er stand mit geschlossenen Augen in der Höhle, bündelte sein Verlangen und schickte es nach ihr aus. Seine Energie kroch zur Steintreppe, drang durch die Holztür und schlich hinauf auf die Galerie des Schlosses. Mühelos fand sein Lockruf ihren Körper und überwand die Grenze zu ihrem Bewusstsein.
   Der kritische Moment war vorüber. Er lächelte.
   Als er sich umsah, war Elise Brennan ganz nah. Und heute Nacht war sie endlich schwach.

Kapitel 1
Elise

Du weißt, dass ich dich töten werde.« Der Vampir machte ein paar Schritte durch die Gasse auf sie zu. Seine Augen brannten wie Irrlichter und
   lachten sie dabei scheinbar aus.
   Wie war sie überhaupt nach Dublin gekommen? Elise konnte sich nicht erinnern. Es gab nur eine Möglichkeit: Sie musste ihrem Vater nach seiner Abreise gefolgt sein. Endlich einmal wieder hatte sie also das Richtige getan. Vor ihrer Brust hielt sie seine Tasche fest umklammert, als wäre es eine kugelsichere Weste. Gegen die Bedrohung vor ihr hatte sie allerdings nicht einmal damit eine Chance. Trotzdem schmiegte sich das abgegriffene Leder angenehm warm an ihre Brust. Das Heilmittel musste in der Tasche sein. Warum sonst hätte sie sie in diese Gasse mitgenommen? Hatte ihr Vater das Heilmittel auf Choisric vergessen? War sie ihm deshalb nachgereist?
   »Hat es dir die Sprache verschlagen, kleine Elise? Dachtest du wirklich, du schaffst es, ihn zu retten?« Der Vampir trat einen Schritt zur Seite. Hinter ihm am Boden lag ihr Vater. Ihr verschlug es den Atem. Der letzte Rest Blut wich fühlbar aus Elises Gesicht.
   Die Glieder ihres Vaters waren in einem seltsamen Winkel verdreht, genauso wie die Bügel seiner Drahtbrille, die neben ihm am Boden lag. Sein Körper zuckte, das Blut unter ihm formte einen dunklen Spiegel.
   Elises Lippen begannen zu zittern. Die Tasche glitt ihr aus den Händen, schlug am Boden auf und öffnete sich dort mit einem plumpen Ton. Eine lähmende Leere fraß sich in Elises Gehirn, als ihr klar wurde, dass die Tasche nichts enthielt, außer dem seidenen Innenfutter in der Farbe getrockneten Bluts. Wie sollte es auch anders sein? Sie kannte das Heilmittel nicht. Ihr Vater hatte es nie gefunden.
   Der Vampir drehte den Kopf, als würde er ihr sein perfektes Profil zeigen wollen. Der Luftzug seiner Bewegung erfasste sie, und er stand plötzlich dicht hinter ihr.
   Kalte Finger griffen in ihren Nacken, und seine Erregung ging auf sie über. Elise lehnte sich gegen seinen Körper, und der Wunsch, sich ihm hinzugeben, umspannte sie wie das Netz einer Spinne. »Ich liebe dich«, flüsterte er, aber seine Stimme war jetzt eine völlig andere. Der Hauch seines Atems strich über ihren Nacken und raubte Elise den Verstand. Dann schlug er seine Fangzähne in ihren Hals. Im gleichen Augenblick schoss Elise der Name, dem sie diese Stimme zuordnete, in den Verstand: Michael.

Als sie zu sich kam, saß sie aufrecht in ihrem Bett und rang nach Luft. Sie lebte. Enttäuschung machte sich in ihr breit. Aber da war noch etwas, ein Wissen, das diese Enttäuschung übertraf. Ihr Dasein hing nicht am seidenen Faden. Sie lebte und würde dem Tod einiges abverlangen, wenn er sie vor ihrer Zeit holen wollte.
   Sie musste ihr Leben ändern.

Kapitel 2
Labor

Sie ließ sich zurück in ihr Bett sinken, stellte die Knie unter der Bettdecke auf und legte ihre Hand auf die Stirn. Unter ihrem Bauchnabel prickelte es. Schnell setzte sie sich wieder auf. Ein Traum. Nur ein Traum. Aber sie glaubte an das, was sie geträumt hatte, jedenfalls den Teil, der den Tod ihres Vaters betraf.
   Elise griff nach ihrem linken Handgelenk und zog den gelähmten Arm auf ihren Schoß. Der Blick zum Wecker verriet ihr, dass es erst vierzehn Minuten nach vier war, dabei waren ihre Tage doch schon lang genug.
   Im Dunkeln tastete Elise nach dem Lichtschalter und knipste ihre Nachttischleuchte an. Das künstliche Licht brannte in ihren Augen. Blinzelnd sah sie in den Schlosssalon, der ihr Zimmer gewesen war, solange sie denken konnte. Dabei begegnete sie ihrem Anblick im Spiegel und korrigierte die gekrümmte Haltung ihrer zierlichen Gestalt.
   Sie war noch (...)

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