Jana Martens

Paranormal & Mystery

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Brennende Herzen - Dark River

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Das Jahr 2165: Die Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Verheerende Sonnenstürme haben den Blauen Planeten in eine Wüstenlandschaft verwandelt. Die wenigen Überlebenden fanden Zuflucht in sieben Großstädten. Die veränderten Lebensumstände, ebenso wie das Voranschreiten der Wissenschaft führten zu Genmanipulation und die Erschaffung des Lebens im Reagenzglas wurden zur Normalität. Eine Normalität in einer Welt, die alles andere als normal erscheint. In New London strebt der unangefochtene Machthaber Rushton nach der Alleinherrschaft aller Städte. Ohne Skrupel bedient er sich der fortschrittlichen Gentechnik und eines tödlichen Virus. Die Rebellen Kayden und Paige wollen Rushton für seine grausamen Methoden am liebsten tot sehen. Gemeinsam mit dem Anführer der Rebellen scheint ihr Plan aufzugehen, doch der Preis, den sie für die Freiheit zahlen sollen, ist hoch. Gelingt es ihnen, Rushtons skrupellose Absichten zu vereiteln? Ein Zukunftsroman mit einer gehörigen Portion Romance und Action.

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Vita

Jana Martens

Jana Martens, mit bürgerlichem Namen Annette Eickert, wurde im Herbst 1978 in Worms am Rhein geboren. Inspiriert von vielen Romanen aus den Genres Fantasy, Thriller und Horror, erschuf sie schließlich ihre eigenen Geschichten. Das Schreiben und Lesen ist zu ihrer größten Leidenschaft geworden. Unter ihrem Geburtsnamen sind bereits mehrere Romane im Bereich High-Fantasy erschienen. Im Jahr 2017 hat sich Jana Martens entschlossen, unter einem weiteren Pseudonym – Madison Clark – zu veröffentlichen, u.a. im Genre Gay-Romance, Fantasy und Thriller.

Leseprobe

Kapitel Eins

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

– Konfuzius –

Die Welt, wie man sie einst kannte, existierte nicht mehr. Ein fataler Sonnensturm bombardierte vor zweihundertfünfzig Jahren mit seinen geladenen Teilchen die Erde und riss das Magnetfeld beinah in Stücke. Durch die daraus erfolgte Beschleunigung des Erdkerns wurde der Blaue Planet ins Chaos gestürzt.
   Verheerende Erdbeben und Tsunamis bislang unbekannten Ausmaßes verwüsteten weite Teile der Kontinente. Vulkanausbrüche verdunkelten den Himmel. Seither versuchte die farblose Sonne, ihren Platz im nuklearen Winter zurückzuerobern.
   Kayden blickte prüfend in den Himmel und beobachtete, wie die kraftlose rote Scheibe einen weiteren Vorstoß wagte, sich durch die dichten grauen Wolkenbänder zu kämpfen. So sehr er sich wünschte, dass sie letztlich den Kampf gewinnen möge, so dankbar war er heute für die vorherrschende Dämmerung.
   Angestrengt lauschte er in die Stille hinein. Jedes leiseste Geräusch könnte die zahlreichen Soldaten alarmieren, die in den letzten Tagen verstärkt durch die schlammigen Straßen New Londons patrouillierten. Er atmete flach und presste sich gegen die Hauswand, deren Mauerwerk ihm guten Schutz vor neugierigen Blicken bot.
   Wie jeden Morgen passierten auch heute Hunderte Arbeiter den Kontrollposten Fünf auf dem Weg von den Wohnterrassen Roof Gardens hinunter ins Tal Dark Valley, wo sie ihrer Arbeit nachgingen. Pünktlich, wenn bei Sonnenuntergang die Glocken läuteten, kehrten die Menschen in ihre Behausungen zurück und nur jene, die ihr Leben in den Slums fristeten, blieben in der Talsenke zurück. Die Stadt erstreckte sich rund um den Berg Tajos Altos hinauf bis nahezu unterhalb des Gipfels in fast dreitausend Meter Höhe.
   »Bist du bereit?«, flüsterte Samuel, der neben ihm an der Mauer kauerte.
   Kayden starrte seinem Bruder und gleichzeitig besten Freund in die hellbraunen Augen und schluckte merklich. Sein beschleunigter Herzschlag pumpte Adrenalin durch den Körper und machte ihn wachsamer.
   Knapp dreißig Meter von ihrer Position entfernt befand sich der Kontrollposten. Jeder Bewohner, der nach Roof Garden wollte, musste dort seinen Implantat-Chip scannen lassen. Widerrechtlicher Übertritt hatte Gefangennahme und Verhör zur Folge.
   Kurz nachdem New London von einer Handvoll Überlebender aus dem überschwemmten Norden Europas in der Sierra Nevada Spaniens gegründet worden war, wurde diese Maßnahme ergriffen. Angeblich wollte man so die wenigen verfügbaren Ressourcen, die seit der großen Katastrophe zur Verfügung standen, gerecht verteilen. Die Knappheit der Vorräte bestand schon lange nicht mehr und nun diente der Chip der Kontrolle der Menschen, denn über ihn konnte das Militär jederzeit den Aufenthaltsort eines Bürgers feststellen. Außerdem speicherte er sämtliche Informationen des Trägers bis ins kleinste Detail. Angefangen beim Geschlecht über Blutgruppe, Augenfarbe, Haarfarbe, Name und Alter, bis hin zu Krankheitsanfälligkeiten und –risiken sowie die erfolgten Verabreichungen von Black Silence. Dem einzigen wirksamen Mittel gegen Morbus Septic, einer tödlich verlaufenden Krankheit, mit der die Bewohner New Londons infiziert waren und für die es bisher kein Heilmittel gab.
   »Bist du bereit, Sam?«, gab Kayden die Frage zurück und blickte wieder zu den Soldaten.
   Er hörte Samuel hinter sich seufzen.
   »Du willst es also allen Ernstes tun?«
   »Es bleibt uns doch nichts anderes übrig.«
   Kayden war gemeinsam mit Samuel in dessen Familie aufgewachsen. Schon immer waren sie ein Herz und eine Seele. Egal, was einer von ihnen sagte oder tat, nie zweifelten sie an den Motiven und Handlungen des anderen. Heute jedoch waren die Nerven seines Bruders zum Zerreißen gespannt. Was Kayden beabsichtigte, konnte im schlimmsten Fall mit ihrem Tod enden.
   »Dir ist bewusst, dass Vater davon erfahren wird … so oder so«, flüsterte Samuel.
   »Schon klar. Das wussten wir vorher auch schon. Du kannst immer noch aussteigen, wenn du (...)

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