Jana Martens

Paranormal & Mystery

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In deinen Armen - Verraten und Verkauft

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Marc ist ein aufstrebender Rechtsanwalt. Als er einen neuen Klienten vertritt, deutet zunächst alles auf einen gewöhnlichen Fall hin. Bevor er sich jedoch richtig in die Materie einarbeiten kann, wird er schon mit Widersprüchlichkeiten konfrontiert, die sein Können auf eine harte Probe stellen. Zur gleichen Zeit lernt er den frechen und charismatischen Eric kennen. Fasziniert von ihm erfährt Marc, dass Eric in seinen neuen Fall involviert ist. Eric zieht ihn immer tiefer in seinen Bann, dabei verwandelt sich Marcs Faszination in Verlangen, und beide finden sich in einem verwirrenden Gefühlschaos wieder. Doch darf es Liebe zwischen ihnen geben? Plötzlich beginnen die Gegenspieler, ihre Spuren zu verwischen, und scheinen selbst vor Mord nicht zurückzuschrecken. Erst viel zu spät bemerkt Marc, dass er sich in ein Netz aus Intrigen und Erpressung verstrickt hat. Wird es ihm dennoch gelingen, den Fall zu lösen, oder wird die Liebe zu Eric sein Untergang sein?

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Vita

Jana Martens

Jana Martens, mit bürgerlichem Namen Annette Eickert, wurde im Herbst 1978 in Worms am Rhein geboren. Inspiriert von vielen Romanen aus den Genres Fantasy, Thriller und Horror, erschuf sie schließlich ihre eigenen Geschichten. Das Schreiben und Lesen ist zu ihrer größten Leidenschaft geworden. Unter ihrem Geburtsnamen sind bereits mehrere Romane im Bereich High-Fantasy erschienen. Im Jahr 2017 hat sich Jana Martens entschlossen, unter einem weiteren Pseudonym – Madison Clark – zu veröffentlichen, u.a. im Genre Gay-Romance, Fantasy und Thriller.

Leseprobe

Kapitel 1

Marc lenkte seinen schwarzen Mercedes um die Straßenecke. Es war ein typischer Londoner Abend. An jeder Ecke dichter Verkehr und hektische Hupkonzerte. Der Asphalt glitzerte von den letzten Regentropfen des Nachmittags. Draußen war es kalt, aber wenigstens war kein Glatteis gemeldet. In einem Monat stand Weihnachten vor der Tür. Bis dahin würde es vermutlich schneien und der Feierabendverkehr zu einem fortwährenden Abenteuer ausufern. Daran wollte Marc gar nicht denken.
   Im selben Augenblick, in dem er mit der Option spielte, eine Abkürzung zu nehmen, klingelte sein Smartphone.
   »Verdammt!« Knurrend blickte Marc auf die Digitaluhr im Armaturenbrett und danach zurück auf die Straße. Seit knapp zehn Minuten hatte er Feierabend. Unmotiviert schielte er auf das Display des Handys und drückte auf den Annahmeknopf an seinem Lenkrad. Mittels Bluetoothverbindung konnte er problemlos über den Lautsprecher telefonieren und gleichzeitig weiterfahren.
   »Hey, noch im Büro?«, begrüßte er Mary, die junge Sekretärin seines Chefs, trotz seiner aufkeimenden schlechten Laune charmant.
   »Sieht wohl so aus«, entgegnete sie und seufzte. »Der Boss hat eben einen neuen Fall angenommen, und du sollst dich dringend heute Abend noch reinlesen. Er hat mit dem neuen Mandanten bereits alles abgeklärt und meinte, es duldet keinen Aufschub.«
   »Nicht schon wieder. Ich bin gerade auf dem Weg zu Faulkner. Dieser unverbesserliche Nichtsnutz hat wieder gegen seine Auflagen verstoßen, und das kann nicht warten.« Hoffnungsvoll wartete er auf eine aufbauende Antwort.
   Feierabend war für seinen Chef Jacob Scudmore ein Fremdwort. Bei ihm zählten nur die Arbeit und das damit verbundene Honorar. Freizeit war Luxus, den sich Marc nicht leisten konnte, zumindest bisher nicht. Er arbeitete im Anwaltsbüro Scudmore & Partner, nur an die Sache mit der Partnerschaft verschwendete sein Chef keinen einzigen Gedanken. An erster Stelle standen für ihn der Gewinn, das Prestige und vor allem, dass Marc für ihn die Arbeit übernahm.
   »Du sollest den Fall übernehmen, hat Mr. Scudmore gesagt. Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, dass du schon genug Überstunden in der letzten Zeit angehäuft hast.«
   Marc glaubte ihr, er konnte es aus ihrem Tonfall heraushören. Trotzdem begann die Frustration, an seinem ohnehin dünnen Nervenkostüm zu nagen. »Pete und George sind auch noch da. Warum können sie nicht in der Scheiße wühlen? Für was bekommen sie ihr Geld? Fürs Däumchen drehen?«
   »Sie haben ebenfalls neue Fälle bekommen«, antwortete Mary, obwohl er keine Antwort erwartet hatte. »Bei diesem speziellen Fall will Mr. Scudmore nur dich. Das hat er explizit erwähnt.« Sie senkte ihre Stimme. »Er weiß, dass du besser bist als Pete und George.«
   In diesem Punkt stimmte er ihr zu, dennoch seufzte er innerlich. Das Gefühl, dass seine beiden Kollegen weitaus weniger arbeiteten als er, spukte ihm ständig im Hinterkopf. Ausgerechnet am heutigen Abend waren die Zeit und der Verkehr gegen ihn. Am meisten ärgerte es ihn, dass er wegen der Anordnung seines Chefs nun einen großen Umweg in Kauf nehmen musste. Er war in nördlicher Richtung unterwegs. Raus aus der Londoner City, weg von seinem Arbeitsplatz und noch weiter weg von dem Ort, an dem er wohnte.
   »Wenn es dir hilft, kann ich den Umschlag mit den Unterlagen auf dem Heimweg bei dir in den Briefkasten werfen.«
   »Das wäre toll.« Er hatte das Gefühl, als wäre ihm eine große Last von den Schultern genommen worden. Mary und er wohnten im selben Stadtteil. Außerdem hatten sie sich in den vergangenen zwei Jahren angefreundet. Das kam ihm jetzt zugute.
   Zwar konnte er es nicht sehen, aber er wusste, dass sie lächelte. »Kein Problem. Sag mal, ist Nicole schon wieder zu Hause? Du hast in den vergangenen Tagen überhaupt nichts mehr von ihr erzählt.«
   Damit traf sie seinen wunden Punkt. Für einen Moment schloss er die Augen, holte tief Luft und stieß sie langsam wieder aus. »Nein, bis jetzt noch nicht. Sie wollte bis Sonntag bei ihren Eltern in Edinburgh bleiben. Vielleicht kommt sie am Montag zurück.«
   »Habt ihr nicht telefoniert?«, erkundigte sich Mary. Sie klang (...)

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