Christa Kuczinski

Paranormal & Mystery

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Blutmond - Roseend 3

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In Roseend ist endlich Ruhe eingekehrt. Sara und Jack scheinen alles Schreckliche hinter sich gelassen zu haben und fiebern der Geburt ihres Kindes entgegen. Doch schon bald werfen die vergangenen Gefahren Schatten auf das junge Glück. Jacks Beschützerinstinkt ist stärker denn je, und Sara hütet ein dunkles Geheimnis, das ihr eine alte Werwölfin anvertraute. Sara muss sich schließlich der größten Herausforderung ihres Lebens stellen, um ihr ungeborenes Kind zu schützen. Damit löst sie eine Welle an Ereignissen aus, die die Menschen, die sie liebt, in tödliche Gefahr bringt. Wird es ihr gelingen, den Schicksalsfaden, der lange vor ihrer Geburt gewoben wurde, endgültig zu durchtrennen und neu zu verknüpfen?

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    Blutmond - Roseend 3
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    Christa Kuczinski

Vita

Christa Kuczinski

Christa Kuczinski, geboren 1971, verbrachte ihre Kindheit an der Mosel. Seit über zehn Jahren lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen auf dem Hunsrück. Im Jahr 2009 begann sie ernsthaft mit dem Schreiben. Die „Roseend“-Trilogie ist ihr erstes großes Projekt. Im Jahr 2016 veröffentlichte sie einen Fantasy-Jugendroman: Aberness (Verlagshaus el Gato). 2017 ihren ersten Fantasyroman als Selbstpublisher. Ava - Der Tag der Libelle - Teil 1. 

Leseprobe

Kapitel 1

Sara schob einen Teil des Vorhangs zurück. Ihr Blick glitt zu den alten Apfelbäumen auf der gegenüberliegenden Seite, an denen sich bereits die ersten Knospen zeigten.
   Sie liebte ihr Zuhause, in dem ausschließlich Werwölfe lebten. Wie alle Bewohner war sie dankbar, dass ihr Partner diesen friedlichen Ort, der einzig aus einer Handvoll Cottages bestand, vor vielen Jahren gegründet hatte.
   Mit dem Rücken gegen Jacks breiten Brustkorb gelehnt, starrte sie aus dem Fenster und beobachtete einen Vogel, der sich zwischen den noch nackten Ästen einer Hecke tummelte.
   Warmer Atem streifte ihren empfindlichen Nacken, der von einem zarten Kuss abgelöst wurde. Sie schloss die Augen und genoss die intensive Berührung.
   »Kommst du zurück ins Bett?«
   Sara drehte sich in seinen Armen und blickte ihn an. Der leichte Anflug von Wehmut war einem zärtlichen Lächeln gewichen. Ohne auf seine Frage einzugehen, schlang sie die Arme um seinen Nacken und presste sich enger an ihn.
   Verwirrt über ihre impulsive Reaktion, schob er Sara sachte ein Stück von sich und steckte eine einsame Haarsträhne hinter ihr rechtes Ohr. Jacks blaue Augen wirkten dunkler als normal und seine Gesichtszüge angespannt. »Was ist mit dir los? Seit Wochen benimmst du dich, na ja, merkwürdig …«
   Die Frage beschäftigte ihn offenbar seit Längerem. »Es ist wirklich nichts. Ich bin in letzter Zeit nur etwas müde.« Sara rang sich ein flüchtiges Lächeln ab und wich ihm damit wieder einmal aus.
   Die Nächte, in denen sie nicht schlafen konnte, häuften sich. Sie hatte lange Zeit gehofft, dass ihre Albträume enden würden, sobald Laurence, ihr früherer Nachbar, der sich am Ende als Soziopath entpuppt hatte, aus Roseend verschwunden wäre.
   Ihre Träume hörten nicht auf, doch das hatte sie ihrem Partner nie erzählt. Zudem ahnte er nichts von dem Gespräch, das sie damals mit Tabeta, einer alten Werwölfin, geführt hatte und daran sollte sich auch nichts ändern.
   So wie sich Sara unabhängig vom Mond zu jeder beliebigen Zeit verwandeln konnte, besaß Tabeta die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen. Merkwürdigerweise glichen Saras Träume weiterhin Visionen, die zu gegebener Zeit eintreten könnten, und dieser Umstand verängstigte sie besonders.
   Zu allem Übel benahm sich Jack, seit sie schwanger war, fürsorglicher denn je und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Bereits vor einiger Zeit war ihr aufgefallen, dass er aufgrund seiner Stellung als Leitwolf einige der Wölfe zu ihrem Schutz abkommandiert hatte.
   Außerhalb von Roseend hielt sich auffällig oft ein Rudelmitglied in ihrer Nähe auf. Zu Anfang hatte es ihr nichts ausgemacht. Sara war sich darüber im Klaren, dass eine gefährliche Zeit hinter ihnen lag, und Jack, auch wenn er es gut vor ihr zu verstecken wusste, Todesängste um sie ausgestanden hatte. Seine Position, die mit der Sorge um das Wohlergehen seiner Schutzbefohlenen einherging und in jeder Faser seines Körpers steckte, trug ein Übriges dazu bei.
   Mittlerweile jedoch fühlte sie sich eingeengt und wusste nicht, wie sie ihm ihre Gefühle diesbezüglich klarmachen sollte. Sie sehnte sich nach Freiraum, der es ihr ermöglichte, den unerfreulichen Überlegungen, die ihr durch den Kopf gingen, ungehindert nachzugehen.
   Jacks Hand schob sich unter ihren Haaransatz, glitt den Nacken hinab, zeichnete ihre empfindliche Wirbelsäule nach und blieb auf dem Gesäß liegen. Saras Atem beschleunigte sich, als sie seine Berührungen erwiderte. Sie legte ihre Handflächen auf seine Brust und schob ihn rückwärts durch den Raum in Richtung Bett.
   Ineinander verschlungen genossen sie die Intensität der Nähe zueinander.
   Sara musterte liebevoll Jacks Gesicht.
   Entspannt, mit einem feinen Lächeln, das um seine Mundwinkel spielte, schaute er auf sie hinunter. Seine goldgesprenkelten Augen färbten sich langsam wieder zu seiner ursprünglich blauen Farbe zurück. Der Blick, eben noch zärtlich, wurde stechend. »Dir gelingt es immer wieder mich abzulenken, wenn ich dir eine Frage stelle, der du aus dem Weg gehen willst. Wenn es etwas gibt, was ich wissen sollte …« Sein nunmehr seidenweicher Blick forschte (...)

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