Ute Jäckle

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Verloren in der grünen Hölle

Image

Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade. Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Ute
    Jäckle
    E-Book: 3.99 €
    Taschenbuch: 15.99 €
  • Ute Jäckle
    Verloren in der grünen Hölle
  • Verloren in der grünen Hölle
    Ute Jäckle

Vita

Ute Jäckle

Ute Jäckle wurde in Stuttgart geboren. Sie studierte BWL in Nürnberg und verbrachte einige Jahre in den USA. Nach dem Studium arbeitete sie für die Industrie. Schon immer war ihre ganz große Leidenschaft das Lesen, aber mit dem Schreiben begann sie erst vor ein paar Jahren. Seitdem kann sie aber nicht mehr davon lassen und widmet sich voll Hingabe dem Verfassen von Liebesromanen. Ute Jäckle lebt mit Mann und zwei Kindern im Nordosten Baden-Württembergs.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

2. Februar

Elena sah aus dem Fenster hoch zur Sonne, die bereits kraftvoll vom wolkenlosen kolumbianischen Himmel schien. Ein Kondensstreifen zog sich darüber, so weit oben, dass sie das Flugzeug nicht erkennen konnte.
   Javier, der Fahrer ihres Vaters, saß am Steuer der S-Klasse, während es sich Adriana, Luisa und sie auf dem Rücksitz bequem machten. Vater befand sich für ein paar Tage auf Geschäftsreise und hatte ihr das Auto für eine Einkaufstour überlassen.
   »Sag mal, was hast du eigentlich an? Draußen sind über dreißig Grad, und du sitzt hier in langen Hosen?«, fragte Adriana und riss sie aus ihren Gedanken.
   Elena schnaubte. »Die Jeans habe ich an, weil ich wegen der blöden Klimaanlage vergangenes Mal fast erfroren bin.«
   »Stimmt, aber dem süßen Verkäufer bei Gap möchte ich lieber in Shorts über den Weg laufen.« Adriana grinste und lehnte sich zurück in das Polster, hob ihre gebräunten Knie an, die sie gegen die Abtrennung des Fahrerbereiches lehnte.
   Auch Elena lächelte mit einem kleinen Kopfschütteln, während sie ihrer Freundin mit der flachen Hand leicht auf den Oberschenkel klatschte. »So toll ist der auch wieder nicht. Außerdem ist er bestimmt schon fünfundzwanzig. Hast du eigentlich gesehen, was der für eklig behaarte Arme hat? Mein Typ ist der nicht.«
   »Meiner auch nicht, mir wäre der zu alt«, sagte Luisa, die sich mit ihrer Kekspackung in der Hand etwas vorgebeugt hatte und kicherte.
   Adriana ließ sich davon nicht beeindrucken, langte hinüber und nahm sich einen von Luisas Keksen. »Ich finde ihn gut. Ein paar Haare auf dem Arm sind jetzt nicht so schlimm. Solange er keine auf dem Rücken hat.« Mit einer Hand fuhr sie sich über ihr schwarzes Top und tat, als wischte sie ein paar Krümel hinunter.
   Gleichzeitig prusteten sie los, während Javier gerade schwungvoll um die Kurve fuhr, sodass Luisa sich am Haltegriff festhalten musste, um Adriana nicht gegen Elena zu drücken. Sie kreischten belustigt auf.
   »Sollen wir nach dem Shoppen noch etwas beim Chinesen essen?«, fragte Luisa, die in die Packung Alfajores auf ihrem vollgebröselten Schoß griff und erneut einen der Kekse in den Mund steckte.
   »Ja, können wir«, sagten Adriana und Elena gleichzeitig.
   Inzwischen fuhr Javier wieder geradeaus, die kleine Stadtautobahn entlang, die sie auf dem schnellsten Wege zur Mall führte. Gleich kam schon die Abfahrt, jetzt war es nicht mehr weit.
   Voll innerer Vorfreude lehnte sich Elena zurück, doch dann stutzte sie, denn Javier fuhr daran vorbei, raste einfach in hohem Tempo die Straße entlang. Wieso das denn? War sie gesperrt? Sie sah aus dem Rückfenster. Nein, alles frei, soeben bogen zwei Autos an derselben Abzweigung ab. Javier wurde nicht einmal langsamer, im Gegenteil, er überholte eine Reihe von Fahrzeugen.
   »Was hast du?« Luisa winkelte ein Knie an, das sie auf dem hellbraunen Ledersitz abstellte, und zupfte sich kurz ihren dunklen Pferdeschwanz zurecht.
   »Javier«, murmelte sie und deutete mit dem Kinn nach vorn zum Fahrer. »Er ist gerade an der Abfahrt vorbeigefahren.«
   Luisa wich mit dem Kopf zurück und schob ihre Augenbrauen zusammen. Man sah deutlich, wie es in ihrem Kopf ratterte. Trotzdem steckte sie sich einen Keks in den Mund. »Was?« Sie warf einen kurzen Blick über die Schulter aus dem Fenster, aber sie waren bereits zu weit entfernt, um noch etwas erkennen zu können. Also ließ sie sich zurück auf den Sitz plumpsen und zog ihr Sommerkleid nach unten, das verrutscht war.
   Irgendetwas stimmte nicht, schoss es Elena durch den Kopf. Doch was sollte sein? Javier hatte die Abfahrt verpasst, na und? Aber warum fuhr er so schnell und auf der linken Spur? Er musste es doch gemerkt haben, schließlich lag das Einkaufszentrum auf demselben Weg wie das Büro ihres Vaters.
   »Der hat bestimmt nur vergessen, abzubiegen. Ich frag ihn mal.« Energisch klopfte Adriana gegen die Scheibe, die den Wagenfonds vom hinteren Bereich abtrennte. »Sie haben gerade die Abfahrt verpasst«, belehrte sie ihn mit strenger Stimme, als die Scheibe nach unten fuhr, und stupste ihm wie zur Bekräftigung mit dem Zeigefinger auf die Schulter. Mit (...)

Mehr Leseempfehlungen