Gabriele Ketterl

Paranormal & Mystery

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Entscheidung für die Ewigkeit - Tyne 2

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Lucius, Schöpfer der MacFarlanes und Abgesandter Avalons, hat ein Machtwort gesprochen. Susan muss zurück in ihre Zeit. Wieder im Schottland der Gegenwart erwartet sie eine Überraschung. Andrew ist ihr, getrieben von seiner Neugierde, gefolgt. Somit steht sie vor einem Problem: Was tut man mit einem über zweihundert Jahre alten Vampir im Jahr 2013, der nach Berlin reisen möchte? Alles fügt sich dank Susans Dozenten Marius, der den wissbegierigen Andrew kurzerhand als Assistent an seiner Fakultät unterbringt. Zwar birgt das moderne Leben für einen Unsterblichen aus dem Jahr 1766 so manch amüsanten Stolperstein, doch Andrew gelingt das eigentlich Unmögliche – er lebt sich perfekt ein. Die Idylle beginnt zu bröckeln, als Marius in einem zweihundert Jahre alten Geschichtsbuch Unglaubliches liest. Wenn Andrew und Susan nicht schnellstmöglich nach Tyne zurückkehren, werden Daniel und Steward sterben.

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    Entscheidung für die Ewigkeit - Tyne 2
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Vita

Gabriele Ketterl

Geboren? Ja! Im letzten Jahrhundert, in einem (zu jener Zeit) beschaulichen Vorort Münchens, wo sie auch heute wieder mit ihrer Familie lebt. Studium der Amerikanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig Maximilians Universität, München. Es folgen längere und kürzere Auslandsaufenthalte wie z. B. London, Torquay, Edinburgh, Paris, Los Angeles. Lebte (klimabedingt) über zwei Jahre auf den Kanarischen Inseln, wo erste Kurzgeschichten entstanden. Nach der Rückkehr nach München arbeitete sie über 20 Jahre im Bereich Marketing und PR. Nebenbei wurde geschrieben, was die Tinte hergab. Inspiriert von den herrlichen Ländern und Städten weltweit, entstanden die Ideen zu zahlreichen Büchern. Schrieb Kolumnen für Zeitungen und Onlinemagazine. Größte Herausforderung: Zwei Jungs großzuziehen, die genauso kreativ, aktiv und ideenreich wie ihre Mutter sind (die späte Rache der Gene ...).

Leseprobe

Prolog
Tyne Cottage, Schottland, August 1766

Steward starrte sein Gegenüber mit fassungslosem Erstaunen an. »Wie meinst du das? Verschwunden.«
   »So, wie ich es sagte. Als wir erkannten, dass Susan es möglicherweise nicht allein schafft, da meine Magie leider für den Weg durch den Innenhof und hinauf zum Tor nicht lange genug vorhielt, entschlossen wir uns, ihr beizustehen.« Aidan, Earl of Lerwick, hob entschuldigend die Arme. »Das Letzte, das ich sah, war, dass Andrew den Soldaten, der Susan verfolgte und sie beinah schon erreicht hatte, mit aller Kraft zurückriss und ihn beiseite schleuderte. Der Kerl kam etwa zehn Meter entfernt wieder auf dem Boden auf, und Susan hatte die Pforte der Zeit offensichtlich erreicht. Zumindest war sie nicht mehr zu sehen. In dem Durcheinander, das in diesem Augenblick dort herrschte, konnte ich unbemerkt verschwinden.«
   »Und dann? Aidan, bitte, mir steht der Sinn gerade nicht nach Ratespielchen.« Stewards Stimme klang gepresst.
   »Ich rannte zurück zu unserer Kutsche, die weit genug entfernt stand, um nicht bemerkt zu werden. Dort wartete ich eine kleine Weile auf Andrew, da ich dachte, er wäre nicht weit hinter mir. Als er nicht auftauchte, wurde es mir ein wenig unheimlich. Ich ließ den Kutscher etwa zwei Meilen fahren, um dann die Umgebung zu beobachten. Natürlich hoffte ich noch immer, dass Andrew endlich auftauchen würde, nur leider war das nicht der Fall.«
   »Du willst uns also sagen, unser Bruder ist spurlos verschwunden?« Daniel raufte sich sichtlich nervös die langen, blonden Haare. »Es war geplant, dass Su durch die Zeit reist, in ihre Welt zurückkehrt und somit leider verschwindet. Von Andrew war nicht die Rede.«
   »Bleibt ruhig! Noch ist nicht sicher, dass er wirklich nicht mehr auffindbar ist. Aidan sagte doch, er habe die Soldaten davon abgehalten, Susan daran zu hindern, das Portal der Zeit zu erreichen.« Lucius legte seine Hand leicht auf Daniels Arm. »Noch besteht die Möglichkeit, dass er sich irgendwo auf Crichton Castle verbirgt. Wer weiß, was er vorhat.«
   Steward seufzte tief. »Lucius, du kennst doch Andrew nach all den Jahren genauso gut, wie wir ihn kennen. Draußen ist inzwischen heller Tag, und keine Spur von ihm. Ich ahne Fürchterliches.«
   Daniel wandte sich langsam und mit sichtlich ratlosem Blick zu Steward um. »Denkst du etwa, er …?« Er brachte es nicht zustande, den Satz zu vollenden.
   »Wartet! Haltet ein mit euren Mutmaßungen. Lasst mich bitte versuchen, ob ich etwas sehen kann.« Lucius ruhige Stimme brachte sie rasch zum Schweigen.
   Der weise Vampir und Abkömmling Avalons setzte sich in einen der Sessel und schloss die Augen. Lange war keine Regung auf seinen Zügen zu erkennen, doch nach einer Weile huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Als er die Augen öffnete, wandte er sich ihnen mit amüsierter Miene zu. »Ich kann nicht genau sagen, was ich von dem, was ich gesehen habe, halten soll. Die gute Nachricht ist: Es geht eurem jüngsten Bruder gut. Die schlechte Nachricht ist, dass er in diesem Augenblick sehr weit weg von Tyne ist.«
   Die seltsame Ahnung, die Steward bei diesen Worten beschlich, wollte ihm so gar nicht gefallen. »Lucius, bitte sprich mit uns. Wir vergehen hier vor Sorge. Wo steckt der Kerl? Wie weit ist Andrew entfernt?«
   Lucius‘ Lippen kräuselten sich zu einem seltsamen Lächeln. »Grob geschätzt würde ich sagen: in etwa zweihundertfünfzig Jahre.«

1.
Dalkeith, Samstag, 24. August 2013

»Das glaube ich nicht! Was heißt denn hier bitte schön: ‚Irgendeiner muss auf dich achten‘? Was in aller Welt tust du im Jahr 2013?« Noch immer starrte Su, ohne wirklich zu begreifen, in die Äste des riesigen Apfelbaumes vor ihrem Zimmer in der kleinen Bed and Breakfast-Pension.
   »Su, ich werde dir gern alles erklären, aber wäre es möglich, dass du kurz beiseite gehst, damit ich zu dir hinein kann? Nicht, dass ich diesen Baum nicht zu schätzen wüsste, doch ich habe bereits lange Stunden in einem Loch unter dem verbracht, was wohl einstmals Crichton Castle war. Um aufrichtig zu sein: Ich sehne mich nach einem vernünftigen Sessel.«
   »Öhm, entschuldige! Klar, sicher, komm rein.« Su trat zurück, und Andrew schwang (...)

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