Tanja Bern

Fantasyromane

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Der Silberachat - Fluchjuwel 1

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Als Eva Lykan nach langer Suche den mysteriösen Kendric Silberéich findet, erhofft sie sich Hilfe von dem charismatischen Alben. Doch der junge Mann hadert mit seinem Schicksal, denn er ist aus seiner Heimat Alveon verbannt und sitzt in der Menschenwelt fest. Trotzdem schließt sich das ungleiche Paar zusammen und macht sich auf die Suche nach dem Silberachat, einem Juwel, der endlich Evas Fluch lösen könnte. Denn Eva hütet ein Geheimnis – sie kann sich in einen Wolf verwandeln, hat aber keine Kontrolle darüber. Der Übergang nach Alveon ist allerdings alles andere als leicht. Er verbirgt sich in einem Kunstwerk, das Yeats Gedicht „Stolen Child“ nachempfunden ist. Das Portal muss also erst einmal gestohlen werden, bevor Kendric es aktivieren kann. Trotz aller Bedenken lässt er sich auf dieses Unterfangen mit Eva ein und entfacht ein Gefühlschaos, mit dem keiner von beiden gerechnet hat.

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Vita

Tanja Bern

Tanja Bern ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Vorliebe für die nordischen Länder hegt. Sie ist in Herten geboren und lebt heute mit ihrer Familie und drei Katzen in einem kleinen Gelsenkirchener Stadtteil. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Bücher entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Zu der Fantasy ist vor allem die Romance ein fester Bestandteil in den Geschichten von Tanja Bern, die den Leser mit ihren authentischen Figuren zu fesseln weiß. Die Autorin hat schon mehrere Bücher und E-Books veröffentlicht und ist in diversen Anthologien vertreten.

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Kostbares Gemälde gestohlen

Letzte Nacht stahlen Unbekannte das beliebte Gemälde „Stolen Child“ aus dem Hafenrestaurant. Seit einiger Zeit war das Bild Anziehungspunkt des Lokals und definitiv etwas Besonderes. Der bisher eher unbeachtete Maler ließ damals sein Kunstwerk in einer Galerie zurück, wo der Inhaber der Gaststätte darauf aufmerksam wurde. Viele Besucher hielten Abstand von dem Gemälde, erzählten sich, es strahle etwas Unheimliches aus. Die Gäste mieden sogar den Tisch in der Nähe des Bildes. Trotzdem ging eine Faszination davon aus. Laut Aussage der Bedienung setzten sich am gestrigen Tag trotzdem zwei Fremde direkt unter das Kunstwerk. Noch in derselben Nacht verschwand das Gemälde. Direkte Einbruchspuren gab es nicht. Die Polizei vermutet, dass das Türschloss sehr geschickt geöffnet worden ist. Eine großflächige Suche und Zeugenaussagen ergaben, dass die zwei Besucher des Restaurants Richtung Südosten zu einem Waldgebiet fuhren. Außer einer ungewöhnlichen Wolf-Sichtung konnten jedoch auch die umliegenden Gehöfte keine Angaben machen. In dem Gebiet verliert sich jede Spur.

Leseprobe

Kapitel 1
Albenduft


    Nebel schwebte über den Wildgräsern, die am Pfad hinter dem Tor wuchsen. Eva umfasste eine Eisenstange der Pforte, rüttelte sachte daran. Die Kälte des Metalls drang unangenehm in ihre Haut. Als sie gegen das Tor drückte, gab es mit einem leisen Knarzen nach. Rasch schlüpfte sie hindurch. Eva lief den schmalen Weg entlang und kam durch einen verwilderten Garten. Eine Villa tauchte aus dem Morgendunst auf. Von der einstmals weißen Fassade blätterte die Farbe ab, Kletterranken wanden sich an der Hauswand hinauf. Sie näherte sich dem Gebäude. Ihre Finger strichen sachte über den Efeu. Der Tau auf den Blättern benetzte ihre Haut, ließ sie erschaudern.
   So lange suchte sie ihn nun schon. Dies musste einfach die Zuflucht sein, in der er sich verbarg.
   Eva schlich um das Haus herum, begutachtete den Ort, der einen natürlichen Frieden ausströmte. Vögel zwitscherten in den Zweigen der Sträucher, überall raschelte es vor Kleintieren. Sie schreckte einen Raben auf, der krächzend über dem Haus zum Wald flog. Hinter der Villa lagerte Gerümpel, das eine Mäusefamilie als Unterschlupf nutzte. Sie roch die kleinen Biester, hörte sie piepsen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Ob man dies mit Absicht so liegen gelassen hatte, um den Nagern einen Unterschlupf zu gewähren?
   Das Anwesen wirkte heruntergewirtschaftet, die Wildnis holte sich die weitläufige Gartenanlage zurück. Überall wuchsen Baumsprösslinge aus der Wiese, die Sträucher wucherten ungehemmt. Das Gras war so hoch, dass ihr die Halme bis zu den Knien reichten. Dieses Spukhaus passte eher zu einem Untoten. Hier sollte einer der Alben wohnen? Ein Elfengeschöpf?
   Eine Katze huschte fauchend hinter ein Gebüsch. Nun ja, sie kam mit diesen Tieren nicht besonders gut aus. Die Getigerte schlüpfte durch ein Kellerloch und verschwand.
   Hinter ihr raschelte es. Eva sah sich nicht um, sie verspürte keine Angst. Ihre Sinne nahmen nur eine Maus wahr. Langsam stieg sie über einige Bretter, erwog, der Katze zu folgen, und entschied sich dafür, erst einmal zum Eingang zu gehen. Vielleicht klingelte sie einfach?
   Eva lachte leise. So leicht würde es nicht sein. Sie befürchtete, dass der Mann längst weitergezogen war.
   Ein halb geöffnetes Fenster befand sich oberhalb von ihr, zu hoch, um hineinschauen zu können. Aber sie roch etwas, und der Blumenduft, der aus dem Raum über ihr strömte, ließ Hoffnung in ihr aufflammen.
   Er ist hier!
   Sie beschleunigte ihre Schritte und verharrte am Eingang. Die Tür war unverschlossen, nur angelehnt. Zögerlich schob Eva sie auf und trat in den Flur.
   Irgendwo plätscherte ein Brunnen. Im Haus standen überall Pflanzentöpfe, sodass sich Eva wie in einem Gewächshaus fühlte. Staub bedeckte die Möbel. Ein Spinnennetz spannte sich von der verzierten Lampe, die in der Zimmermitte von der Decke hing, bis in eine der Ecken.
   Langsam ging sie dem blumigen Geruch hinterher und fand sich in einem riesigen Wohnzimmer wieder. Auch hier beherrschten Blumen den Raum. Ein kleiner Wasserfall ergoss sich aus einem Steinbrunnen, der fast eine Wand vereinnahmte. Antike Schränke standen verstreut und ohne System im Zimmer. Trotz dieser ungewöhnlichen Einrichtung befand sich ein Flachbildschirm auf der anderen Seite und erinnerte an eine Kinoleinwand.
   Eva lenkte ihre Aufmerksamkeit zu einem Tisch, der aus dunklem Schiefer gebaut zu sein schien. Auf ihm stapelten sich leere Flaschen. Zu dem Blumenduft mischte sich eine Alkoholfahne.
   Kendric Silberéich lag besinnungslos auf seinem Sofa. Zumindest vermutete sie, dass er der Gesuchte war. Sie näherte sich der Couch und betrachtete den Mann skeptisch. Das Gesicht konnte sie nicht erkennen, weil schwarze Haarsträhnen, die seinen halben Oberkörper umschlangen, es verbargen. Wäre seine Kleidung nicht so zerschlissen, würde Eva vermuten, dass sie von einer teuren Designermarke stammte. So wirkte sie wie aus einer vergangenen Zeit.
   Dies war also der Mann, nach dem sie über ein Jahr gesucht hatte? Das einzige Elfenwesen in dieser Welt und der Schlüssel zu ihrer Erlösung?
   Eva seufzte tief auf und knabberte auf ihrer Unterlippe herum. Das (...)

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