Tanja Bern

Fantasyromane

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Flüstern der Ewigkeit

Image

Als Andrei gegen seinen Willen in einen Vampir gewandelt wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Zwar entkommt er den Klauen des Vampirfürsten, der für seine neue Lebensform verantwortlich ist, aber er ist nun zu einem Dasein als Nachtwesen gezwungen. In der Vampirin Sabienne findet er eine treue Freundin, die ihn in dieses neue Leben einführt. Andrei nimmt ihre Ratschläge jedoch nur zögerlich an und geht seinen eigenen Weg. Während Sabienne die bretonische Stadt Saint-Pol-de-Léon unsicher macht, lernt Andrei den geheimnisvollen Samuel Marshwood kennen und verliebt sich in ihn. Fast zu spät erkennt er, dass Samuel der Sohn eines berüchtigten Vampirjägers ist. Doch auch Samuel kämpft mit seinen Gefühlen. Zwischen den ungleichen Männern entspinnt sich eine heikle Romanze, die das Leben aller aufs Spiel setzt.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Tanja
    Bern
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 11.99 €
  • Tanja Bern
    Flüstern der Ewigkeit
  • Flüstern der Ewigkeit
    Tanja Bern

Vita

Tanja Bern

Tanja Bern ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Vorliebe für die nordischen Länder hegt. Sie ist in Herten geboren und lebt heute mit ihrer Familie und drei Katzen in einem kleinen Gelsenkirchener Stadtteil. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Bücher entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Zu der Fantasy ist vor allem die Romance ein fester Bestandteil in den Geschichten von Tanja Bern, die den Leser mit ihren authentischen Figuren zu fesseln weiß. Die Autorin hat schon mehrere Bücher und E-Books veröffentlicht und ist in diversen Anthologien vertreten.

Breaking News

Image Tanja Bern

Mehrere Mordfälle erschüttern die bretonische Küste

Mehrere Mordfälle erschüttern Saint-Pol-de-Léon. Die Körper der jungen Männer weisen eine Blutarmut auf und sind meist geschickt verborgen worden. Stets befindet sich eine ominöse Wunde an ihrem Hals. In neuester Zeit sind nicht einmal die herrschaftlichen Häuser vor den geheimnisvollen Mördern sicher. Einigen reichen Herrschaften wurde das gesamte Barvermögen und gleichzeitig das Leben geraubt. Die Stadt hat schon zu viele Morde hinnehmen müssen, und in bestimmten Bezirken werden die Menschen unruhig. Nur wenige wagen sich allein auf die nächtlichen Straßen. Die Gendarmerie untersucht mittlerweile unterschiedliche Verbrechen und die Stadtwache ist immens verstärkt worden, um einen gewissen Schutz zu gewährleisten. Auch in anderen Regionen, vor allem westlich der Küste entlang, häufen sich ähnliche Fälle. Die Bürger fragen sich, welche Bestien hier ihr Unwesen treiben. Man flüstert hinter vorgehaltener Hand und erinnert sich der alten Vampir-Legenden.

Leseprobe

Der letzte Sonnenstrahl

Der Himmel wirkte wie einer der seltenen Kiesel, die ich manchmal im alten Steinbruch fand. Helles Blau umspannte die Landschaft, nur durchzogen von weißen Wolkenschlieren. Das Gras neben mir wiegte leicht im Wind, und ich roch den Duft der Kräuter, die zwischen den Halmen wuchsen.
   Ich rekelte mich auf der Wiese, schloss die Augen und genoss die Nachmittagssonne, die mein Gesicht wärmte. Eine flüchtige Berührung meiner Lippen ließ mich blinzeln.
   Eine Lockenflut, die wie aus dem Abendrot gewebt zu sein schien, ergoss sich über mich, kitzelte mich an der Wange. Irissas Haar war nicht wild, sondern fiel in Wellen über ihre weibliche Gestalt. Man wollte die Hand darin versenken, und ich tat genau das. Es fühlte sich an, als würde ich die teuerste Seide auf dem Markt berühren. Ihre hellgrünen Augen funkelten mich an, ihre Lippen umspielte ein feines Lächeln. Erneut senkte sich ihr Mund auf meinen. Sie seufzte leise.
   Und ich … spürte nichts.
   Verflucht, sie war eines der schönsten Mädchen im Dorf, ich war ihr versprochen, und ich fühlte nichts bei ihrem Kuss? Ich begriff es nicht. Was war ich für ein Trottel!
   Anmerken ließ ich mir nichts. Fordernd erwiderte ich ihren zarten Kuss und zog sie näher an meine Brust. Lachend entwand sie sich meinem Griff und richtete sich auf.
   »Wovon träumst du, Andrei?«
   Ich folgte ihrer Bewegung und stemmte die Ellbogen in das weiche Gras. »Was meinst du?«
   »Immer, wenn du hier in der Sonne liegst, scheinst du mir so … versonnen.« Irissa kicherte über ihre Wortwahl.
   Ich würde ihr nicht sagen, dass der muskulöse Oberkörper von Thierry meine Gedanken beherrscht hatte. Was stimmte nur mit mir nicht? Ich verdrängte jegliche Überlegungen in dieser Richtung. »Hat deine Mutter dich fortgelassen oder bist du geflohen?«
   »Geflohen. Sie denkt, ich bin oben in der Dachkammer.«
   Dann war sie wieder über die Holzstapel gestiegen. Ich stellte mir vor, wie sie dabei ihren Rock hochhob, um besser klettern zu können. Hoffte ich auf eine Regung? Ja! Sie kam nicht. Thierry stahl sich erneut in meine Erinnerung, und ich wischte das Bild mit einem leisen Schnauben fort.
   Irissa sah mich irritiert an. »Hab ich was Falsches gesagt?«
   »Nein, ich habe was Falsches gedacht.«
   »Oh!« Sie schlug mir spielerisch auf den Oberarm. »Ich möchte nicht wissen, worüber du nachgedacht hast«, sagte sie mit ernster Stimme, ein ironisches Lächeln auf den schönen Lippen.
   Nein, das wollte sie wirklich nicht. Ich ließ sie in dem Glauben, dass ich nur in Bezug auf sie an etwas Unanständiges gedacht hatte.
   Ihr Name hallte über die Felder und sie zuckte zusammen. Man hatte ihre Flucht bemerkt.
   »Ich muss fort, Andrei.« Irissa beugte sich zu mir und küsste mich stürmisch. Rasch erhob sie sich mit einer fließenden Bewegung und rannte zum Dorf. Mein verzagtes Seufzen hörte sie zum Glück nicht mehr.
   Schritte näherten sich, und ich biss mir auf die Unterlippe. Thierry stellte sich so ungeschickt hin, dass er mich in seinen Schatten tauchte. Er stemmte sich auf die lange Sense und begutachtete mich. Ich versuchte, nicht auf seinen verschwitzten Körper zu sehen, sondern zwang mich, in seine Rehaugen zu blicken. Sein Gesicht war nicht besonders hübsch und ernüchterte mich jedes Mal, wenn mein Blick es schaffte, sich von seiner halb nackten Gestalt zu trennen. Fror er eigentlich nie? Ständig erwischte ich ihn ohne Hemd, als wollte er mich provozieren.
   Er wechselte die Position, und die späte Sonne blendete mich unerwartet. Ich beschattete meine Augen mit der Hand und blinzelte zu ihm hoch. Seine Nase war zu breit und sie wuchs etwas schief, weil sein Bruder ihm dort den Knochen bei einer Prügelei gebrochen hatte. Das braune Haar stand ihm wild vom Kopf ab.
   »Du bist ein fauler Hund, Andrei.«
   Ich setzte mich auf. »Was? Warum denn das?«
   »Dein Vater und ich haben bereits das halbe Feld gemäht, und du liegst hier herum.«
   Trotz seines durchaus ansprechenden Körpers war Thierry manchmal (...)

Mehr Leseempfehlungen