Tanja Bern

Fantasyromane

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Der Blutsaphir - Fluchjuwel 2

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Die junge Hexe Sybil Bellis hegt nur einen Wunsch. Sie möchte endlich magische Fähigkeiten besitzen, denn die Magie wurde in ihrer Familie wegen eines dunklen Fluchs unterbunden. Nur ein Blutsaphir könnte dies umgehen. Ohne den daran gebundenen Blutgeist ist der Juwel aber wirkungslos, deshalb braucht sie Darvin von Moorfels. Der ist von ihrem Vorschlag nicht gerade begeistert, denn Sybils Urgroßmutter verfluchte ihn damals zu einem Leben als Vampir. Natürlich verheimlicht Sybil ihre Herkunft. Trotzdem bleibt Darvin misstrauisch, verweigert ihr zunächst seine Hilfe. Der jungen Hexe bleibt nur ein letztes Mittel. Sie erpresst Darvin mit dem Silberachat, der für ihn vielleicht Erlösung bedeuten könnte. Widerwillig lässt sich Darvin auf dieses Unterfangen ein. Womit Sybil nicht rechnet, ist die Zuneigung, die sie viel zu schnell zu dem Mann verspürt.

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Vita

Tanja Bern

Tanja Bern ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Vorliebe für die nordischen Länder hegt. Sie ist in Herten geboren und lebt heute mit ihrer Familie und drei Katzen in einem kleinen Gelsenkirchener Stadtteil. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Bücher entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Zu der Fantasy ist vor allem die Romance ein fester Bestandteil in den Geschichten von Tanja Bern, die den Leser mit ihren authentischen Figuren zu fesseln weiß. Die Autorin hat schon mehrere Bücher und E-Books veröffentlicht und ist in diversen Anthologien vertreten.

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Angriff in den Wicklow Mountains

Am gestrigen Tag wurde in den Morgenstunden auf einem Bergpfad in den Wicklow Mountains ein Wanderer angegriffen. Der ältere Mann weiß von dem Überfall nicht mehr viel, die Erinnerung kehrt nur langsam und bruchstückhaft zurück. Auffällig ist eine Wunde am Hals und eine Blutarmut, die später im Krankenhaus festgestellt wurde. Der Geschädigte wachte verwirrt in einer Schäferhütte auf, konnte sich zunächst an nichts erinnern, nur an ein seltsames Paar, das ihn dort zurückließ. Gestohlen wurde nichts. Der Wanderer muss sich eventuell einer Therapie unterziehen, da er zurzeit fantasiert. Die Polizei verspricht, dem nachzugehen und bittet die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. Das Gerücht, ein Vampir gehe um, trifft natürlich nicht zu.

Leseprobe

Eine Tasse Blut

Nebel sank auf die Gräser, die sich sachte im Wind wiegten. Darvin lauschte dem Atem der Tiere, die auf der Weide standen. Der Flügel des Raben streifte seine Wange, als der Vogel auf seiner Schulter in eine andere Position balancierte. Sachte zupfte er mit dem Schnabel an Darvins Haar.
   »Hör auf damit, Ceyl«, raunte Darvin.
   Der Rabe war sein Gefährte. Das Tier beherbergte eine besondere Seele, die ihm treu ergeben war. Darvin hob die Hand und strich ihm über das Gefieder.
   Er konzentrierte sich wieder auf das Gehöft. In den Fenstern sah er Feuerschein, das Haus selbst wirkte wie ein Schatten im Mondlicht. Ein Pferd schnaubte leise, wandte seinen Kopf in seine Richtung. Gefahr witterte es nicht.
   Darvin gab dem Raben ein Zeichen, sodass er aufflog. Mit seinem schwarzen Federkleid schwebte er unsichtbar am Nachthimmel, wartete auf Darvin, der sich nun aufrichtete und über die Trockenmauer kletterte. Langsam ging er auf die Arbeitspferde zu. Eine Fuchsstute trottete ihm entgegen. Für einen Augenblick hörte er, wie ihr Herz das Blut durch den großen Körper pumpte. Sie stieß ihn sachte an die Schulter und Darvin legte seine Hand an ihre Flanke, strich über ihr Fell. Das Pferd rührte sich nicht, als stünde es unter seiner Kontrolle.
   Die Tür des Hofes öffnete sich, jemand schwankte hinaus, stieß einen wütenden Fluch aus.
   Endlich!
   Darvin löste sich von dem Pferd, hörte Ceyls leises Flügelschlagen über sich.
   »Was machen Sie auf meiner Weide?«, fauchte der Mann.
   Darvin ging ungerührt auf ihn zu. Eine Antwort gab er ihm nicht. Er schwang sich mit einem Satz über das Gatter und blieb vor dem Bauern stehen. Der wich verunsichert zurück. Hunger flammte in Darvin auf, so sehr, dass es all seine anderen Sinne vernebelte. Der Zauber, der auf ihm lag, kam wie ein Dämon hervor. Bevor der andere auch nur einen Schritt zurücktreten konnte, packte Darvin den Mann und zog ihn zu sich heran. Er spürte nun seine Fangzähne mit der Zunge und biss dem entsetzten Bauern in den Hals, sodass ihm das warme Blut in den Mund floss. Alle anderen Gedanken vernebelten sich. Darvin löschte das Dasein des Mannes, als bliese er eine Kerze aus. Der Bauer erschlaffte in seinen Armen, Darvin ließ ihn einfach los, und sein lebloser Körper sank wie ein Sack zu Boden.
   Seit zwei Tagen beobachtete Darvin diesen Hof, hatte sich umgehört. Nie wieder würde der Mann seine Kinder schlagen oder seine Frau nötigen, ihm zu Willen zu sein. Er würde nie mehr die Pferde peitschen und sie an einen Schlachter verkaufen, wenn sie ausgedient hatten.
   Schuldgefühle wollten in Darvin erwachen und er drehte sich abrupt weg, lief in Richtung des Waldrandes. Er hatte keine Wahl, musste töten. Seit neunzig Jahren lag ein Fluch auf ihm. Wie oft hatte er versucht, diesem wahnsinnigen Hunger zu entkommen. Darvin hatte schon vor Jahren aufgehört, zu zählen, wie oft er gescheitert war.
   In den Augenwinkeln sah er, wie die Fuchsstute ihm hinterherschaute. Der Rabe flog haarscharf an seinem Kopf vorbei, aber Darvin duckte sich nicht. Ceyls Ruf hallte durch den Laubwald, der vor ihm lag. Ein letztes Mal sah Darvin zurück zu dem Gehöft, schob jeden Anflug von Reue beiseite.
   Die Bäume umfingen ihn wie eine schützende Hülle. Alle Tiere nahm er wie einen kleinen Lebensfunken wahr. Sie waren die Einzigen, bei denen er keinen Hunger verspürte.
   Der Weg zurück zum Herrenhaus zog sich in die Länge, weil Darvin seine Fähigkeiten bewusst vernachlässigte. Er wollte nicht schneller oder leiser sein als ein Mensch. Das Geräusch der raschelnden Blätter und der knackenden Äste genoss er, weil es ihn an die Zeit vor dem Fluch erinnerte. Das Raubtier in ihm käme früh genug wieder hervor. Die Schatten der Moorfelsen ragten vor ihm auf und er umging sie. Weiter hinten begannen die sumpfigen Stellen und er wich bewusst nach Westen aus.
   Darvin stockte, er witterte einen alarmierenden Geruch.
   Feuer!
   Für den Augenblick fiel der Mensch wieder von ihm ab und er raste in Richtung des alten Herrenhauses, das er bewohnte. Aber seine Sorge war unbegründet. Es war nur Morgret, der, mit einer (...)

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