Evelyn Barenbrügge

Frauenromane

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Lobola - Preis der Liebe

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Fünf Sekunden, in denen Kathi alles verliert – ihr gewohntes Leben, ihre Liebe, den Glauben an eine glückliche Zukunft. Während eines Urlaubs in Südafrika erobern die Menschen Kathis Herz. Ihre Seele kommt in diesem aufstrebenden und von Hoffnung getriebenen Land endlich zur Ruhe. Kurzerhand bricht sie alle Zelte in Europa ab und verwirklicht am Ostkap mithilfe des weißen Architekten Cedrik van Meuren ihren Traum am Indischen Ozean. Sie verliebt sich in den jungen Ingenieur Tabo Mangaliso, der ihr von den Traditionen der Xhosa und der Lobola erzählt, dem Preis, den junge Männer für ihre Braut an die Eltern zahlen. Mit jeder Begegnung wird Kathi klarer, dass sie nicht gegen Rinder aufgewogen werden kann, doch der Preis für ihre Liebe erscheint ihr zu hoch. Als Cedrik ihr seine Zuneigung gesteht, flieht sie vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens.

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    Evelyn Barenbrügge

Vita

Evelyn Barenbrügge

Evelyn Barenbrügge wurde 1958 in Münster geboren. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis nach Pecs in Ungarn zurück. Heute lebt sie in der Domstadt Billerbeck und arbeitet als freie Journalistin und Fotografin in der Region. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Reiseberichte und Kurzgeschichten in Online-Magazinen und Anthologien. Sie ist Herausgeberin der im November 2013 im Waxmann-Verlag erschienenen Quo Vadis Kurzgeschichtenanthologie „Engel, Hexen, Wiedertäufer – Historische Geschichten aus dem Münsterland“. Ihr Debütroman „Leeres Versprechen“ erschien 2014 in zweiter Auflage im Engelsdorfer Verlag. Ihr zweiter historischer Roman „Tayfun“ wurde im Februar 2015 im bookshouse-Verlag veröffentlicht und im März 2015 von der Histo-Couch als beste Neuerscheinung mit dem Historikus ausgezeichnet. 2003 reiste sie zum ersten Mal nach Südafrika. In weiteren Reisen vertiefte sie ihre Eindrücke, entdeckte die Schönheit des Landes, knüpfte Kontakte zu den Menschen und erlebte, erfuhr und las viele Geschichten. „Lobola - Preis der Liebe“ entstand aus diesen Erlebnissen und erschien im Oktober 2015. Während einer weiteren Reise nach Südafrika entwickelte sich die Idee zu einem Südafrika-Thriller, der im März 2017 unter dem Titel „Schwesternkind“ erschienen ist.

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    Tayfun

    Der junge Leandro Lovare wächst vor dem Zugriff der Obrigkeit verborgen unter dem Schutz seiner (...)

Leseprobe

Glücklich zu sein ist besser
als König zu sein.

1. Südafrika, August 2007

»Komm.« Seine vor Erregung raue Stimme umschmeichelte ihre Seele und seine kräftige Hand fasste zärtlich, beinahe scheu nach ihrer.
   Wärme durchzog sie prickelnd, durchdrang ihren harten Kern gleich unterhalb der Brust. Mehr als der südafrikanische Rotwein, den sie beim Essen getrunken hatte.
   »Komm.« Er drängte sie nicht.
   Das brauchte er auch nicht, sie wollte. Sie wollte ihn, Tabo. Wollte endlich spüren, dass sie eine Frau war.
   Er zog sie in sein Haus, führte sie in den hinteren Raum, der nur aus einem Bett zu bestehen schien. Er berührte sie, zuerst zaghaft, dann immer drängender.
   Sie schloss die Augen, genoss seine von der schweren Arbeit rauen Hände, die über ihre Wangen strichen und ihr bewusst werden ließen, dass sie nicht träumte.
   Sie spürte seine körperliche Erregung, als er sie liebevoll an sich zog. Seine Lippen pressten sich warm auf ihre, seine Zunge schob sich fordernd zwischen ihre Zähne, erforschte ihre Mundhöhle. Sie ließ es zu, umkreiste seine Zunge, stieß sie zurück in seinen Mund, fuhr an seinem Gaumen entlang, saugte sie erneut in sich hinein. Er zog ihr das T-Shirt über den Kopf, umfasste ihre Brüste, streichelte und küsste ihre harten Nippel.
   Heiß schoss es in ihren Schoß. Sie wollte mehr.
   Er öffnete den Knopf ihrer Jeans, zog den Reißverschluss auf und streifte die Hose von ihren Hüften.
   Sie musste sich hinsetzen, konnte nicht einfach aus der Hose steigen. Zweifel wollten Besitz von ihr ergreifen.
   Er kniete sich vor sie, wie es noch kein Mann getan hatte, half ihr aus den Schuhen, rollte ihre Socken von den Füßen und küsste zärtlich ihre Zehen. Ein Schauder lief ihr über den Rücken, während er sie von ihrer Hose und ihrem Slip befreite.
   Einen Wimpernschlag später spürte sie seine nackte Haut und seine tastenden Hände. Mit einer unglaublichen Sanftheit liebkoste er ihre Narben. Von der Hüfte bis zu den Füßen und zurück. Sie fühlte Tränen über ihre Schläfen rollen. Es war kein Schmerz, es war Sehnsucht, ihr ungestillter Hunger nach Zärtlichkeit, auf die sie so lang verzichten musste. Das Gefühl kroch bis in die hinterste Ecke, verschmolz mit seiner Wärme, ließ die Luft knistern und vibrieren.
   Sie strich sanft über seinen Rücken, umschmeichelte mit ihren Händen seine Hoden, sein pralles Glied streckte sich ihrem Bauch entgegen. Schmerzhaft zog die Leidenschaft ihren Unterleib zusammen, steigerte lustvoll ihre Gier. Sie legte sich zurück, suchte in der dämmrigen Dunkelheit seinen Blick, doch sie sah nur ihre elfenbeinfarbenen Finger auf seiner pechschwarzen Haut. Sie klammerte sich an ihn, warf sich ihm entgegen, presste ihre Hüften gegen seine Lenden, öffnete sich ihm und nahm ihn in sich auf. Im Höhepunkt ihrer Lust fiel alle Seelenqual von ihr ab.
   Sie war frei.
   Sie schwebte.
   Sie lebte.
   Erschöpft lag sie neben ihm, ihr Körper bebte und sie fühlte eine ungeheure Lebenslust in sich aufsteigen. Sie wollte schreien.
   Vor Glück. Zufriedenheit. Erleichterung. Doch sie schwieg.
   »Ich liebe dich.«
   Sie blickte in sein Gesicht, sah außer den blitzenden Zähnen und dem Weiß seiner Augen schemenhaft die Konturen seines Kopfes. »Du hast mich heute sehr glücklich gemacht, Tabo, doch jetzt möchte ich nach Hause.«

Du weißt nicht,
wie schwer die Last ist,
die du nicht trägst.

2. Kathi
Deutschland, Mai 2005

Madonnas poppiges Hung up endete mit einem ohrenbetäubenden Knall in einem unmelodischen Knarzen und Krächzen, bevor ihre Stimme von berstendem Glas und kreischendem Metall übertönt wurde, das aus den Nieten sprang, bevor es den quietschenden Bremsen Platz machte und die Reifen, herumgeschleudert auf heißem Asphalt, zum Stillstand kamen.
   Stille breitete sich aus, zerrissen von unerträglichem Schmerz. Dann löschte Schwärze alles aus.

»Sie hätten tot sein können, Frau Schumann.«
   »Was ist passiert?« Kathi blickte den (...)

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