Mo Ira Snow

Heartbeat Moments

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Eine Liebe im Sturm

Antonia ist jung, lebenshungrig und voller Erwartungen für ihre Zukunft, doch diese ist bereits seit ihrer Kindheit von ihren Eltern vorgeplant. Kurz vor der erwarteten Hochzeit beschließt sie, aus dem Fahrwasser auszubrechen. Sie reist als Rucksacktouristin nach Portugal. Auf einem Campingplatz an der Algarve überrascht sie ein Unwetter, und plötzlich vermisst sie ihren Rucksack samt Bargeld und Papieren. Doch nicht nur ihr Zelt wird im Sturm erobert, denn da gibt es noch den attraktiven Alexander Pereira, Sohn des Campingplatzbesitzers und Ziegenhirte ... Antonias Gefühswelt gerät aus den Fugen und lässt sie zwischen Pflichtgefühl und Abenteuerlust schwanken.

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    Eine Liebe im Sturm
  • Eine Liebe im Sturm
    Mo Ira Snow

Vita

Mo Ira Snow ist das Pseudonym einer bekannten Autorin, die Liebesromane und Romantik Thrill veröffentlicht.

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Leseprobe

Kapitel 1

»Elender Mist!« Antonia rannte die letzten Meter am Strand entlang bis zu ihrem Zelt.
   In fliegender Hast ließ sie ihren kleinen Wanderrucksack fallen und bückte sich nach der herumflatternden Zeltecke. Warmer Regen rann in Strömen über ihr Gesicht, während der Wind auffrischte und plötzlich an ihren Kleidern zerrte, als wollte er sie ihr wie ein stürmischer Liebhaber vom Leib reißen.
   Sie stieß einen weiteren Fluch aus und leckte sich die Tropfen von den Lippen. Fast bis zu den Knöcheln versank sie im aufgeweichten Boden. Wie sollte sie den verflixten Hering in diesem Matsch befestigen? Ihr Blick irrte umher, auf der Suche nach dem faustgroßen Stein, mit dem sie die Metallstifte gestern in die Erde geschlagen hatte, gerade dort, wo der Sandstrand in festeres Gelände überging. Natürlich war der Stein längst weggespült und kein anderer in Sicht. Der Ärger über dieses mistige Unwetter ließ sie glatt den Muskelkater vergessen, der in ihren Waden tobte. Sie hätte für den zweiten Urlaubstag eine kürzere Wanderroute planen sollen.
   Toni trat den Zeltpflock so tief in den Boden, dass das schmatzende Geräusch, als sie den Fuß wieder anhob, das Rauschen des aufgewühlten Meeres und des tosenden Sturms übertönte. In ihren Ohren zumindest.
   »Du wirst nichts als Ärger haben«, erinnerte sie sich an das Nörgeln ihrer Mutter kurz vor der Abreise.
   Ein Hering auf der anderen Seite des Zeltes löste sich, wahrscheinlich gleich mehrere, denn der Zeltstoff hob vom Boden ab. Der Wind zerrte und riss daran, spielte damit wie mit einer Flagge. Selbst die Melodie klang wie die der Fahnenmasten auf dem Firmenparkplatz ihres Vaters. Nur das metallische Klimpern der Ösen fehlte.
   Aufgebrachte Rufe und Wortfetzen auf Englisch irrten durch den Wind. »Hierher!« – »Halt mal fest!«
   Ihr Frust wuchs. Wenn nur Julian … o Mist! Keinesfalls würde sie diesen dämlichen Wunsch zulassen, dass Julian hier wäre, um ihr zu helfen. Sie konnte ohne ihn! Und sie konnte auch ohne Mamis Fürsorge und ohne Papis Geldbeutel! Sie hatte diesen Urlaub geplant und angetreten, um genau das zu beweisen.
   Entschlossen packte sie den Zeltstoff. Wenn der Wind und der Regen ihr keine Chance ließen, die Heringe wieder anständig zu befestigen, würde sie eben einpacken. Toni rollte das Zelt samt ihren darin befindlichen Habseligkeiten ein, so gut es ging. Ihre nackten Knie versanken im Schlamm, während sie auf allen vieren versuchte, Zelt, Schlafsack und Reiserucksack zu einem Bündel zusammenzuklauben, das sie tragen konnte. Die Heringe würde sie ersetzen müssen.
   Sie sah einem Badelatschen hinterher, der sich in einem kleinen Strom einen Weg um das jämmerliche Zelthäufchen bahnte und munter wippend an ihr vorbeifloss. Na ja, vorbeiflog. Das traf es wohl eher, denn der Wind hob den Latschen immer wieder an und trug ihn einige Meter weiter, bis die schäumende Meeresbrandung ihn mit ihrer Gischt verschlang.
   Julian würde …
   Genau! Und sie würde jetzt aufstehen, ihre Siebensachen unter die Arme nehmen und ein trockenes Plätzchen in der Mini-Taverna aufsuchen.
   »Kannst du nicht wenigstens auf einen vom ADAC mit ‚ausgezeichnet‘ bewerteten Campingplatz gehen? Du kannst doch nicht einfach auf gut Glück losziehen. Wir müssen doch wissen, wo du …«
   Dieser kleine portugiesische Zeltplatz im Nirgendwo an der Algarveküste war perfekt. Back to the basics. Genau das, was sie sich wünschte.
   Antonia stand auf, das triefende Bündel vor die Brust gepresst. Der Sturm nahm weitere Kraft auf und blies sie fast um. Sie musste sich weit nach vorn beugen, um sich in Richtung der Taverna vorzukämpfen. Mit Rückenwind wäre sie wohl dorthin gesegelt … Trotz ihrer jämmerlichen Lage musste sie kichern.
   Die beiden Pärchen, die einige Meter neben ihr gezeltet hatten, warfen ihr Gepäck in den Kofferraum ihres Leihwagens. Sie winkten ihr zu.
   »Willst du mit uns fahren?«, rief der blonde Hüne.
   Toni blieb stehen. Wollte sie? Sie hatte noch für fünf Tage gebucht. »Nein, danke«, rief sie zurück. So ein kleiner Sturm würde sie nicht umwerfen.
   Wenn die Engländer fuhren, blieben kaum mehr (...)

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