Stefanie Lahme

Romantik & tiefe Gefühle

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Küss mich, Bodyguard

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Die junge Grace, Tochter des Lokalzeitungsbesitzers, brennt mit dem berüchtigten Piraten Captain Blackheart durch und sorgt damit im Fischerdorf Pirates Cove für einen Skandal. Sechzig Jahre später findet Autorin Tracy ihr Tagebuch und erfährt, dass Grace aus einer lieblosen Zweckehe geflohen ist. Tracys Neugier ist geweckt. Was geschah damals wirklich und was wurde aus Grace und Blackheart? Mit Feuereifer forscht sie nach Hinweisen und kommt einem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur. Doch ein Unbekannter versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht gelangt. Gut, dass Tracy zwei Beschützer hat: ihren Bodyguard Decker und den Aussteiger Shark. Zwei Männer, deren gemeinsame Vergangenheit sie zu Rivalen macht. Tracy muss sich entscheiden. Schenkt sie ihr Herz dem zuverlässigen Decker oder Shark, dem Abenteurer, der mehr über Blackheart zu wissen scheint, als er zugibt?

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Vita

Stefanie Lahme

Stefanie Lahme, geboren 1970, wohnt in einem Dorf im Münsterland. Ihr Kopf steckte immer schon voller Geschichten, die sie zunächst erzählt und aufgemalt und später aufgeschrieben hat. Sie liebt Bücher und alles, was damit zu tun hat, liest alles, was ihr in die Finger kommt und hat sich auch beim Schreiben noch für kein bestimmtes Genre entschieden, nur eins darf niemals fehlen: Liebe! Inspiration holt sie sich beim Joggen und auf möglichst vielen Reisen nach Irland, denn an die grüne Insel hat sie ihr Herz verloren.

Leseprobe

Kapitel 1
Piraten, ein Schutzengel und keine Vampire

Mit einem Zirpen glitt das scharfe Messer durch den nächsten Strang schwarzer Locken. Sie schnitt möglichst dicht an der Kopfhaut und beobachtete mit einem Lächeln voll grimmiger Befriedigung, wie das Haarbüschel zu Boden segelte, zu den anderen dunklen Strähnen, die bereits um sie herum verteilt lagen.
   Im Spiegel erblickte sie ihr blasses Gesicht, sah das triumphierende Leuchten in ihren Augen. Nein, nun konnte sie niemand mehr schön nennen. An der Wand hinter ihr hing das Wappen ihrer Familie, auf dem in geschwungenen Lettern »Terra marique potens« geschrieben stand. Mächtig zu Lande und zur See. Zur See. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als die letzten Locken auf den Steinboden rieselten. Zur See. Bald würde sich ihr großer Traum erfüllen und sie, Grainne O’Malley, würde endlich in See stechen …«
   Tracy sah kurz von dem Buch auf und registrierte, dass die Augen ihrer Zuhörerschaft genauso leuchteten wie die von Grainne in der von ihr beschriebenen Szene.
   Wie üblich waren wesentlich mehr Frauen als Männer der Einladung von Books & More zur Lesung von Treasure Hunts neu erschienenem Roman Königin der grünen Insel, dessen erste Auflage schon fast vergriffen war, gefolgt. Sie erzählte darin die wahre Geschichte des aufregenden Lebens von Grainne O’Malley, der irischen Piratin.
   Obwohl auch ihre letzten vier veröffentlichten Romane alle auf den Bestsellerlisten gelandet waren, freute sie sich noch genauso über den Erfolg ihres neuen Buches wie über den des ersten vor fünf Jahren. Damals war sie als Shootingstar der Spannungsliteraturszene gefeiert worden und hatte sich seitdem einen Namen als Autorin von gut recherchierten und packend geschriebenen historischen Romanen gemacht.
   Books & More war bekannt für üppige, fantasievolle Dekorationen. Um dem kargen Lesesaal ein piratenhaftes Ambiente zu geben, war anscheinend der Fundus geplündert und alles herangeschleppt worden, das entfernt an Seeräuber erinnerte. Sogar ein Holzboot.
   Nach der gut besuchten Lesung genoss Tracy die sich anschließende Signierstunde. Sie nahm sich Zeit für ihre Leserinnen, denn es machte ihr großen Spaß, sich ein wenig mit ihnen zu unterhalten und aus erster Hand zu erfahren, wie der neue Roman bei ihnen ankam. Tracy gehörte nicht zu den Autorinnen, die für sich im stillen Kämmerlein abgeschottet ein neues Werk zu Papier brachten. Sie brauchte den Kontakt und hatte sich daher eine Website einrichten lassen, mit den Optionen, mit ihr und natürlich anderen Leserinnen zu chatten oder Kommentare zu ihren Büchern zu hinterlassen.
   Bis vor nicht allzu langer Zeit war sie begeistert von den Möglichkeiten gewesen, die das Internet ihr bot. Motivierende Kommentare oder nette Begegnungen im Chatroom hatten ihr sogar über die eine oder andere Schreibblockade hinweggeholfen.
   Nun traute sie sich kaum noch, sich einzuloggen.
   Ob er wohl da war? Ob sich hinter der freundlich lächelnden Fassade eines Lesers der Mensch verbarg, der gehässige und zunehmend bedrohlichere E-Mails an sie schrieb und sowohl sie als auch ihre Leserinnen in bissigen Kommentaren beleidigte und beschimpfte?
   Aus irgendeinem Grund, den sie nicht zu benennen vermochte, war sie sicher, dass es sich um einen Er handelte. Sie wusste natürlich, dass auch Frauen zu Gemeinheiten fähig waren, und wie sie das wusste. Da war etwas an seiner Art, sich auszudrücken, dass sie glauben ließ, es wäre eine männliche Person. Sie konnte den Finger nicht darauf legen, aber dieses Gefühl war da.
   Während sie ihren Namen und eine nette persönliche Widmung in ein druckfrisches Exemplar von Königin der grünen Insel schrieb, gelang es ihr nicht, die Gedanken an die letzte verletzende Mail zu verdrängen. Sie versuchte, sie in den hintersten Winkel ihres Hirns zu verbannen und sich auf die nächste aufgeregte Leserin zu konzentrieren.

*

»Erzähl schon, ist sie heiß?«, fragte Rick und grinste. Er flirtete ungeniert mit der hübschen Barkeeperin, während er versuchte, Gabe die Würmer aus der Nase zu ziehen.
   Sie hatten damals einen Witz bei der Navy: schweigsam, tot, Decker.
   Rick vermisste die (...)

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