Helena Grass

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Blue Eyes - Besessen von dir

Es ist wie ein Rausch, unbändige, zügellose Gier. Ihren Brustkorb umklammert, ihr aussichtsloser Kampf, bis ihr Atem stillsteht … Mit eingedrücktem Brustkorb, ansonsten unverletzt, kommen zwei Frauen auf unverständliche Weise zu Tode. Die junge Polizistin Sophie ähnelt den Opfern. Ebenso blauäugig und mit einem anbetungswürdigen Körper, soll sie als Lockvogel den Serientäter stoppen. Während ihrer Ermittlungen findet Sophie Erschreckendes heraus. Die Spur führt zu ihrem Ehemann. Dann taucht ein höchst attraktiver Mann auf, der eine unglaubliche Behauptung aufstellt. Kann sie ihm trauen? Oder ist ihr Schicksal nun endgültig besiegelt?

Shoppen bei: Amazon Beam iTunes Thalia Tolino
  • Helena
    Grass
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 13.99 €
  • Helena Grass
    Blue Eyes - Besessen von dir
  • Blue Eyes - Besessen von dir
    Helena Grass

Vita

Helena Grass, ein Kind der kreativen Sechziger, wandelt mit Vorliebe auf dem Grad zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Als junge Erwachsene tobt sie sich in der Malerei aus. Später erfindet sie Geschichten für Teenager, noch später Romane für Erwachsene. Heute lebt sie, unsportlich entgleist, zusammen mit ihrer rennradverrückten Familie an einem bezaubernden Seerosenteich inmitten von duftenden Kräutern im schönen Sachsen-Anhalt ... und schreibt.

Leseprobe

Prolog

Innerlich wie gelähmt rieb er sich über das Gesicht. »Was war das denn?« Er überdachte seinen sonst üblichen, gigantischen Höhepunkt, der diesmal nichtssagend, platt und alles andere als berauschend gewesen war, ihm sogar Schmerzen bereitet hatte. Es war ihm ein Rätsel, hatte ihn völlig aus dem Konzept gebracht.
   Ein kaum vernehmliches Räuspern zwang ihn, sich umzudrehen.
   »Ist was?« Mandy, genaugenommen Dr. Mandy Grosser, seine neueste Eroberung, setzte eine fragende Miene auf. Mit angewinkelten Armen rutschte sie in voller Nacktheit über das breite Bett des Hotelzimmers, das sie ab und an für diese Art Schäferstunden buchten. Ihren schlanken Körper, das schön geschnittene, ebenmäßige Gesicht und vor allem den außergewöhnlich großen Busen über der schmalen Taille konnte man guten Gewissens als anbetungswürdig bezeichnen.
   »Ich will dir ja nicht zu nahe treten«, säuselte sie mit tiefblau funkelnden Augen, »aber du hast doch was?« Ihr verklärter Blick, erwartungsvoll und neugierig, reflektierte die beinah greifbare Spannung.
   Er stützte sich auf den Ellenbogen und blinzelte nach rechts, von ihr weg. »Ich? Was? Wieso?« Seine Stimme klang rau, denn zu seinem Leidwesen hatte sie mit ihrer Vermutung punktgenau ins Schwarze getroffen. Mit ihm stimmte tatsächlich etwas nicht. Das war ihm schon seit Längerem bewusst.
   Sie kam näher an ihn heran. Die Knospen ihres leicht hängenden Busens strichen über das blütenweiße, seidene Laken. »Ich habe damit absolut kein Problem«, hauchte sie und lächelte. »Schließlich kann man nicht immer gut drauf sein.« Sanft fuhren ihre schlanken Finger über seinen Rücken.
   Eine Strähne verlor sich aus der Fülle ihres schwarzblauen Haares und kitzelte seinen Hals. Heißer Atem streichelte über seine Haut. Die Berührung ließ ihn zusammenfahren und heftig erschaudern. In seinen Lenden prickelte es verräterisch. Erneut machte sich das schmerzhafte Ziehen in seinem Unterleib bemerkbar. Ihr Blick fiel auf seinen Schwanz. Die Haut darauf straffte sich, während er sich langsam zu versteifen begann, was diesen gottverdammten Schmerz noch verstärkte.
   »Das sieht ja schon wieder richtig gut aus«, sagte sie mit rauchiger, herausfordernder Stimme. »Tun wir es noch mal?«
   Er schwang sich hoch, sodass ihr Arm hinunterrutschte. »Mir geht es nicht gut. Wahrscheinlich bin ich zu abgespannt. Ich glaube, ich brauche noch etwas Schlaf.«
   »Och«, tönte sie mit Lippen, die sich zum Schmollmund verzogen. Ihr Blick verweilte nach wie vor auf seinem immer noch erigierten Glied. Erregung weitete sich von seinem Unterbauch abwärts aus, aber auch Nervosität, denn normalerweise hätte er sie jetzt ein zweites Mal genommen. Doch der Gedanke an das stechende Ziehen entfachte Panik in ihm. Also nahm er nur ihren Handrücken und drückte einen flüchtigen Kuss darauf, in der Hoffnung, dass sie es dabei belassen würde und nicht mehr verlangte.
   Herausfordernd legte sie ihm die Hand auf die Schulter. »Schade.« Sie stöhnte. »Wäre schon schön gewesen. Ich bin noch total heiß.«
   »Vergiss es.« Er stieß sie von sich.
   »Was ist denn nur los mit dir? Warum dieser schnelle Sinneswandel?« Verzweiflung lag in ihrem Blick. Sie machte einen völlig ratlosen Eindruck. »Habe ich etwas falsch gemacht? Liegt es an mir?«
   »Quatsch! Nein.« Er biss sich auf die Lippe, zwang sich, ihren Blick zu erwidern.
   »Was ist es dann? Du kannst mir ja nicht einmal richtig in die Augen sehen.«
   Aufgewühlt strich er sich über den akkurat rasierten Dreitagebart und schwieg. Es war verdammt schwierig, fast peinlich, ihr zu sagen, was ihn bedrückte. Die Angelegenheit war zu intim für eine so kurze Beziehung. »Mandy, entschuldige, ich will nicht unhöflich sein, aber es ist besser, wenn du gehst. Ich wäre dir dankbar.«
   »Dankbar?« Sie starrte ihn an. Im schummrig gedimmten Licht der Nachttischlampe wirkten ihre Augen fast künstlich. »Okay!« Es klang wie ein erstickter Schrei. »Dann verschwinde ich wohl besser.« Mit bebenden Händen zog sie BH und Slip aus einem Gewühl von verstreut umherliegenden Klamotten, unter denen auch ihre schnell abgestreiften Stilettos hervorlugten. Die elegante weiße (...)

Mehr Leseempfehlungen