Lina Roberts

Heartbeat Moments

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Ein Chef für gewisse Stunden ... - Pay in Love

Alexandra Woods kann ihr Glück kaum fassen, als ihr Chef, Cole Lowell, sie bittet, ihn auf eine Geschäftsreise nach Berlin zu begleiten. In der Hoffnung, endlich sein Herz zu gewinnen, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein, nur um am nächsten Morgen in eine Katastrophe zu schlittern. Cole hat sie nur mitgenommen, damit sie seinem Kunden schöne Augen macht. Wird sich Alex auf das gefährliche Spiel einlassen, um Coles Herz zu gewinnen?

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    Lina Roberts

Vita

Lina Roberts ist ein Winterkind des Jahres 1969. Dennoch liebt sie den Frühling, sonnige Tage am Meer und die quirligen Metropolen Berlin, Kairo und Bangkok. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie gern oder hängt träumend ihren Fantasien nach. Unter anderem Namen hat sie bereits einen Roman und einige Kurzgeschichten veröffentlicht. Als Lina Roberts schreibt sie romantische Liebesromane mit prickelnder Erotik.    

Leseprobe

1. Kapitel

Alex angelte aus ihrer Jackentasche einen Fünfeuroschein, der sich im Gegensatz zur Pfundnote seltsam anfühlte, und drückte ihn dem Hotelpagen in die Hand. Pikiert blickte er auf den Schein, warf ihr einen abfälligen Blick zu und stolzierte aus der Suite.
   Als die Tür ins Schloss fiel, konnte sie ihr Grinsen nicht mehr zurückhalten. »O mein Gott!« Sie war tatsächlich im Adlon Kempinski Berlin. Sie, die in einem Dorf in der Grafschaft Norfolk im Osten Englands aufgewachsen war, und deren Eltern außer einem Bauernhof und zwanzig Kühen nur noch einen altersschwachen Traktor ihr Eigen nannten. Welche Glücksgöttin ihr nach ihrem Studium vor drei Jahren hold gewesen war, wusste sie bis heute nicht.
   Sie war vom Juniorchef eines der umsatzstärksten Managementberatungsunternehmen Großbritanniens als Buchhalterin eingestellt worden. Alex war allerdings klar, hätte sie den Sohn vom großen Boss vor ihrem Einstellungsgespräch kennengelernt, würde in ihrem Master kein ‚Sehr gut‘ stehen. Cole Lowell war der erste Mann, bei dem Alex ihre Disziplin und die gottesfürchtige Erziehung vergaß, die ihr Vater ihr mit dem Ledergürtel eingebläut hatte. Nicht, dass der Glaube in ihr tatsächlich fruchtbaren Boden gefunden hätte, aber die Schläge ihres Vaters hatten bis zu jenem Tag vor drei Jahren verhindert, dass in ihr auch nur ein unzüchtiger Gedanke keimte.
   Sie verdrängte die Erinnerungen, schälte sich aus der Kostümjacke und warf diese über das schicke Sofa, das mit dem Rücken vor ihr stand. Es wurde von zwei Lampen und ebenso vielen Sesseln flankiert. Dahinter befand sich ein gläserner Tisch, auf dem, neben einer Schale mit Erdbeeren, eine bauchige Vase mit einem Rosenstrauß platziert worden war.
   Ihr Blick verfing sich an dem Kamin, der in der Wand hinter dem Glastisch eingelassen war. Für einen Moment geriet sie in Versuchung, die Klimaanlage auf zehn Grad einzustellen, um einen Grund zu haben, den Kamin anzuzünden. Es musste himmlisch sein, auf dem Sofa zu liegen und den flackernden Feuerschein zu betrachten.
   Mit einem Seufzen wandte sie sich ab und ging ins Schlafzimmer. Das wuchtige Bett besaß am Fußende Pfosten, die den gepolsterten Betthimmel stützten. Vor dem Fenster rechts von ihr stand ein runder Glastisch mit Sesseln. Links führte eine Tür ins zweite Badezimmer. O ja, bei einer Zimmergröße von fast siebzig Quadratmetern reichte ein Bad nicht aus. Alex kicherte hinter vorgehaltener Hand und verschluckte sich beim Anblick der in dunkles Holz eingelassenen Badewanne. Großer Gott, zum Schlafen würde sie in den kommenden zwei Nächten kaum kommen. Schließlich musste sie die Sauna im ersten Badezimmer ausprobieren, den Kamin und die bequeme Wanne. Nur gut, dass sie ihren Lieblingsroman einge…
   Ein Klopfen riss sie aus ihren Überlegungen. Alex eilte aus dem Schlafzimmer. Als sie im Wohnzimmer anlangte, klopfte es erneut. Sie blieb abrupt stehen und lauschte. Das Geräusch war eindeutig nicht von ihrer Zimmertür gekommen. »Natürlich«, entfuhr es ihr leise und ein Stich durchbohrte ihr Herz.
   Cole bewohnte die Nachbarsuite und zu dieser existierte eine Verbindungstür. Eigentlich sollte sie das Vorhandensein der Tür nicht wundern. Jeder Mitarbeiter der Richard Lowell Group wusste, dass der fünfunddreißigjährige Cole ein Verhältnis mit Caroline Sheldon hatte, auch wenn sich beide im Büro nicht einmal die Hände schüttelten. Innerhalb von einem Jahr war die knapp neunzehnjährige Caroline von einer einfachen Schreibkraft zur persönlichen Assistentin des Juniorchefs aufgestiegen. Offenbar lohnte es sich doch, jeden Tag mit High Heels, Minirock und bauchfreiem Top im Büro aufzutauchen.
   Alex seufzte lang anhaltend. Nicht nur, dass sie acht Jahre älter als Caroline war, gegen diese wirkte sie mit ihren weit geschnittenen Hosenanzügen, die sie üblicherweise trug, wie eine Matrone. Ihre Freundin Rose hatte mal gesagt, sie habe eine Figur, nach der sich die Männer im Mittelalter die Finger abgeleckt hätten, denn ihr Busen hätte bei jedem Schritt gedroht, aus dem Mieder zu hüpfen.
   Ein drittes Klopfen erklang und Alex schüttelte den Kopf. Hatte sie ernsthaft geglaubt, eine graue Maus fiele in der Masse der Mitarbeiter dem Juniorchef auf? Er nahm nicht einmal am Monatsende von ihr als Frau Notiz, wenn sie ihm (...)

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