Esther Grace

Romantik & tiefe Gefühle

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Liebe, Lust und Tod

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Der New Yorker FBI-Agent Tyler McFadden, sein Partner Andrew Haiden und ihre neue Kollegin Nikola Dale jagen gemeinsam einen berüchtigten Serienmörder. Seine Opfer sind junge, schöne Frauen. Als Hailey, die beste Freundin von Tylers Schwester, ebenfalls brutal getötet wird, nimmt der Fall für Tyler persönliche Züge an. Er schwankt zwischen der Sorge um seine trauernde Schwester und um seine attraktive Kollegin Nikola, für die seine Gefühle immer tiefer werden. Keiner ahnt, dass der Mörder viel näher ist als erwartet. Er hat sein nächstes Opfer bereits im Visier.

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Vita

Esther Grace

Esther Grace wurde 1979 in Hamburg geboren und lebt dort heute noch mit Freund und Kater. Nach Veröffentlichung einiger Kurzgeschichten ist Anfang 2015 ihr Debüt-Roman erschienen, auf den mit „Liebe, Lust und Tod“ ihre zweite Veröffentlichung folgte. Derzeit arbeitet sie an einem weihnachtlichen Liebesroman, der wahrscheinlich noch dieses Jahr erscheinen wird und an einem Fantasyroman für Jugendliche.

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Leseprobe

Kapitel 1

Der Boden unter Haileys Füßen vibrierte. Laser zuckten um das Pult des DJs und tauchten die Gesichter der Tänzer in pulsierende Farben. Die Münder geöffnet streckten sie ihre Hände zur Decke wie bei einer Messe. Ihre Leiber wiegten hin und her. Ab und an verließ einer von ihnen die Tanzfläche und andere nahmen seinen Platz ein. Der Strom der Menschen, der durch den Eingang in den Club sickerte, schien niemals zu versiegen. Die Nächte im Calina waren lang und endeten nie vor acht Uhr morgens.
   Eine Etage höher, unweit der Brüstung, schmiegte sich Hailey in einen schwarzen Ledersessel. Ihre nackten Beine übereinandergeschlagen sah sie auf das Treiben hinab und nippte an ihrem Cosmopolitan. Ihr rechter Fuß wippte im Takt. Sie wollte tanzen, aber nicht allein. Es war kurz nach ein Uhr. Wo verdammt blieb Erica? Hailey wartete bereits seit über einer Stunde auf sie, und das nicht zum ersten Mal. Erica und Pünktlichkeit waren wie zwei Pole, die sich gegenseitig abstießen.
   Hailey nahm einen weiteren Schluck und angelte nach ihrer Clutch, die in dem Spalt zwischen der Sessellehne und ihrem linken Oberschenkel klemmte. Vorbei an Kleingeld, Taschentüchern und einem einzelnen, verpackten Kondom förderte sie ihr Smartphone zutage. Bestimmt hatte sich Erica inzwischen gemeldet. Sie war gespannt, welche Ausrede heute auf dem Programm stand.
   Das Display flammte auf und Haileys rechter Zeigefinger glitt über die Anzeige. Nichts. Kein Anruf, keine Nachricht. Wunderbar. Ganz großartig, Erica. Der Abend war gelaufen. Ihre Laune näherte sich endgültig der Frostgrenze. Sie steckte das Telefon zurück in ihre Tasche. Und jetzt?
   »Hallo, ist dieser Platz noch frei?«
   Die Stimme eines Mannes, nah an ihrem Ohr, durchbrach die Geräuschkulisse. Ohne aufzusehen, formulierte sie die bereits erprobten Worte. »Nein, tut mir leid, ich warte auf meine Freundin.«
   »Das ist schade. Ich hätte mich gern mit dir unterhalten.«
   Er trat einen Schritt zur Seite und zwei schlanke Beine umhüllt von schwarzem Stoff schoben sich in Haileys Blickfeld. Nicht schlecht. Ihr Blick glitt höher und verfing sich in einem Paar blauer Augen. Wow. Auch der Rest war nicht zu verachten. Blonde Haarsträhnen fielen dem Fremden in die Stirn und unter seinem weißen Hemd zeichneten sich wohldefinierte Muskelstränge ab, die selbst Großmutter ins Schwärmen gebracht hätten. Schnell legte Hailey eine Hand auf seinen Arm. »Moment, warte. Es stimmt, dass ich auf meine Freundin warte, aber langsam glaube ich, sie hat mich versetzt. Also bleib ruhig.«
   »Danke.« Er nahm ihr gegenüber Platz und legte die Arme auf seine Oberschenkel. »Wie gemein von deiner Freundin. Mir würde es im Traum nicht einfallen, eine so schöne Frau wie dich zu versetzen.«
   Er fand sie also schön. Hailey stützte ihr Kinn kokett auf eine Hand. »Danke für dein Mitleid. Und wo ist deine Begleitung?«
   »Ich habe keine. Ich bin neu in der Stadt.« Das war ebenfalls eine nicht uninteressante Information. »Und jetzt suchst du Anschluss bei den Einheimischen.«
   »So ist es. Mein Name ist übrigens Jaden.« Er streckte ihr eine Hand entgegen. Sein Händedruck war warm und fest.
   »Hailey. Ich habe mein ganzes Leben in Jersey City verbracht. Wo kommst du her?«
   »Von hier und da. Ich reise viel beruflich. Eigentlich bin ich überall zu Hause.«
   »Das klingt aufregend. Was machst du so?« Sie glaubte, die Antwort bereits zu kennen. Jemand, der so einen Körper mit sich spazieren trug, verdiente sein Geld garantiert auf dem Laufsteg.
   »Ich bin Fotograf.«
   Oder doch nicht. »Oh, tatsächlich? Ich dachte, jemand wie du würde eher vor der Kamera stehen.«
   Er hob die Augenbrauen. »Ich meine dein Aussehen. Du bist …« Sie spielte mit einer Haarsträhne.
   »Ja?«
   »Ich dachte, du wärst vielleicht Model.« Jaden lachte schallend. Das Geräusch fuhr Hailey direkt in den Unterleib.
   »Danke, aber mein Platz ist hinter der Kamera. Möchtest du vielleicht etwas trinken?«
   Sie blickte in ihr Glas, dessen Inhalt auf wundersame Weise verdunstet war. (...)

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