Liane Mars

Paranormal & Mystery

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Aeri - Das Band der Magie 1

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Der 17-jährigen Aeri reicht es so langsam: Nicht nur, dass sie seit Jahren allein im Wald lebt und die Menschen sie meiden - jetzt schleicht auch noch ein schwarzer Riesenwolf vor ihrer Hütte herum. Kurzerhand jagt sie ihm zwei Pfeile in den Pelz. Anstatt allerdings auf sie loszugehen, rettet ihr der Wolf das Leben und zieht danach in ihrer Hütte ein. Schon bald stellt Aeri fest, dass irgendwas mit diesem Wolf nicht stimmt: Mal ist er ganz Tier und dann wieder so seltsam menschlich. Das Mädchen setzt alles daran, hinter das Geheimnis des Wolfes zu kommen, doch eine Sache entgeht beiden bis zum Schluss: Wenn sie sein Schicksal enträtseln, wird der Wolf sterben. Ein Band zwischen zwei Liebenden. Ein Band, das töten wird!

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    Liane Mars

Vita

Liane Mars

Liane Mars ist das Pseudonym einer sauerländischen Leseratte mit dem Hang, selbst in die Tasten zu hauen. Sie ist Jahrgang 1984, wird aber noch immer von Erwachsenen geduzt. Ihre erste Berührung mit einem Verlag hatte sie, als sie zur „Verlagskauffrau“ ausgebildet wurde – sie war allerdings der letzte Jahrgang dieses jetzt ausgestorbenen Berufszweiges. Flugs wechselte sie über den Studiengang „Medienwissenschaften“ zu den neuen Medien, dem Radio. Derzeit lebt sie zusammen mit ihrem Mann und zwei Wellensittichen in Schwerte.

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Mordlüsterner Wolf entdeckt

Derzeit warnt die Fantasywelt eindringlich vor einem unbekannten Wolf, der durch die Wälder nördlich des Finsterforstes streunt. Möglicherweise handelt es sich um einen gefährlichen Veddawolf, einen magischen Teufelswolf. Sollte es sich jedoch stattdessen um einen Shadun handeln, verhält er sich in höchstem Maße merkwürdig und scheint geistig verwirrt zu sein. Unbestätigten Zeugenangaben zufolge lebt ausgerechnet in seinem Jagdrevier ein Mädchen allein in einer Hütte. Die Magiewelt bittet sie, sich zu melden und die dunklen Wälder zu meiden. Es besteht Lebensgefahr!

Leseprobe

Kapitel 1
Die Jagd

Ich hatte ihn bereits seit Wochen im Visier.
   Mal sah ich seine schwarze Rute über den Büschen aufblitzen, mal entdeckte ich seine beeindruckenden Pfotenabdrücke im Schnee. Jede Kralle war etwa so lang wie die Spanne meiner Hand. In die Pfotenballen passten meine Füße bequem nebeneinander hinein und hatten sogar noch Platz, um darin Ringelreigen zu tanzen.
   Als Mädchen allein im Wald zu überleben, war nicht gerade einfach. Doch wenn draußen ein riesiger Wolf herumschlich, wurde das Leben unvermittelt zur Herausforderung. Ich war nicht ängstlich, aber dieses Vieh, das machte mir Angst, denn offensichtlich hatte es großes Interesse an mir. Warum sonst sollte es jeden Morgen und jeden Abend um meine Hütte streifen? Bestimmt nicht, um Tee zu trinken.
   Es half außerdem nicht, dass Meeha, mein kleiner Spürhund, seit vier Tagen zitternd in der Ecke hockte. Sie weigerte sich strikt, nach draußen zu gehen und hatte mir bereits zwei Mal in die Ecke gepieselt.
   Deshalb ließ meine Laune sehr zu wünschen übrig.
   Das erklärte auch, warum ich mich an diesem Morgen anzog – Schneestiefel, den mottenzerfressenen Bärenmantel, Handschuhe und das zerfledderte Etwas, das ich als Hut benutzte und eigentlich ein Topflappen war – und mir meinen Bogen schnappte. Ich war eine gute Schützin, nur jagte ich normalerweise nichts, was größer als ein Schneehase war. Rehe oder Hirsche erlegte ich äußerst ungern, weil sie so wunderschöne Augen hatten. Von Raubtieren ließ ich generell die Finger. Man wusste nie, wessen Onkel, Mama oder Tochter man gerade erlegt hatte. Unsere Tierwelt war im Allgemeinen nachtragend.
   Dass ich mit einem Mal zum Großwildjäger wurde, ließ sich nur mit meiner Wut erklären. Ich hatte die Schnauze gestrichen voll. Besser, ich begann die Jagd als umgekehrt.
   »Nur ein toter Wolf ist ein guter Wolf!«, sagte ich und versuchte, mich damit zu motivieren.
   Meeha jaulte kläglich in der Ecke, und meine Motivation wankte kurz. Sie kam vorsichtig näher, geduckt, winselnd. Das sah ihr überhaupt nicht ähnlich. Normalerweise war sie so tapfer wie ich, zumindest in Anbetracht ihrer Größe: Sie reichte mir gerade mal bis zu den Waden.
   Ich hatte Meeha ohnehin im Verdacht, ein seltenes Wechselwesen zu sein. Das würde erklären, warum sie mal blau, mal rot und ab und zu bunt getupft war. Heute war sie ihrer Stimmung entsprechend grau.
   Ich kniete mich zu ihr nieder. »Bleib hier, Meeha! Das ist nichts für dich.« Ich strich durch das seidige Fell und zeigte auf das fröhlich knisternde Feuer, in dem sich gerade zwei Feuergeister vergnügten. »Pass auf die beiden auf, damit sie uns nicht die Bude abfackeln!«
   Meeha wirkte unschlüssig, ehe ihr Überlebenswille siegte. Sie trollte sich zum Feuer. Auf Feuergeister aufzupassen war genau ihr Ding. Da war es nämlich schön warm und relativ ungefährlich.
   Ich zog mir den Bogen über eine Schulter, ergriff den abgewetzten Pfeilköcher und trat aus der Tür, bevor ich es mir anders überlegen konnte.
   Die Kälte krallte sich sofort in der Nase fest.
   Ich schätzte kurz die Umgebung ab. Es war klirrend kalt, der Schnee reichte fast bis zur Veranda. Er musste etwa zwei Ellen hoch liegen. Obendrauf war er gefroren. Gut! Dadurch würde ich nicht so tief einsinken.
   In dieser Sekunde klirrte der Atem fröhlich vor meinem Mund. Die Frostgeister hatten mich gefunden.
   Frostgeister waren süße, kleine Dinger. Sie suchten sich den wolkigen Atem eines Geschöpfes aus, um darin zu baden. Das machte sie glücklich – und anschließend klingelten und klirrten sie unsichtbar vor sich hin.
   Ich begrüßte die Truppe mit einem Nicken – es mussten viele sein, dem Lärm nach zu urteilen – und sprang von der Veranda. Der Schnee verschluckte mich bis zu den Waden.
   Entschlossen stapfte ich los, den Pfotenspuren folgend. Tief im Inneren wusste ich, dass das keine gute Idee war, deshalb wollte ich nicht allzu genau darüber nachdenken. Es war früher Morgen, die Sonne hatte sich bisher nicht durch die grauen Nebelschwaden gekämpft. Es gab keinen Neuschnee, daher ließen sich die Pfotenspuren gut (...)

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