Liane Mars

Paranormal & Mystery

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Liah - Das Band der Magie 2

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Liah hat die Nase gestrichen voll. Ein Ungeheuer besetzt seit Kurzem ihr Heim. Ihre beste Freundin Aeri will keine lebensnotwendige Hilfe annehmen und ihr geliebter Tristan ist immer noch mausetot. Kurzerhand beschließt sie, dass sich etwas ändern muss. Als Erstes will sie Tristan ins Leben zurückholen. Eine Elementarmagierin darf einmal im Leben bei der Seelengängerin um die Seele eines geliebten Menschen bitten. Dumm nur, dass Liah keine Magierin mehr ist. Seit Tristans Tod verwandelt sie sich immer weiter in eine Elementarhexe – die fiese Variante einer herzensguten Magierin. Doch Liah wäre nicht Liah, wenn sie nicht dagegen ankämpfen würde. Sie macht sich auf, um Tristan zu retten und ihre Seele zu heilen. Eine Sache weiß sie allerdings nicht: Ihre Entscheidung könnte die Welt zerstören. Ein Band zwischen zwei Liebenden. Ein Band, das töten wird!

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Vita

Liane Mars

Liane Mars ist das Pseudonym einer sauerländischen Leseratte mit dem Hang, selbst in die Tasten zu hauen. Sie ist Jahrgang 1984, wird aber noch immer von Erwachsenen geduzt. Ihre erste Berührung mit einem Verlag hatte sie, als sie zur „Verlagskauffrau“ ausgebildet wurde – sie war allerdings der letzte Jahrgang dieses jetzt ausgestorbenen Berufszweiges. Flugs wechselte sie über den Studiengang „Medienwissenschaften“ zu den neuen Medien, dem Radio. Derzeit lebt sie zusammen mit ihrem Mann und zwei Wellensittichen in Schwerte.

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Dorfbewohner in Panik

Feuerspuckend und lavaspeiend steht seit zwei Tagen ein Vulkan mitten im Pari-Dorf. Bislang wurde noch kein Dorfbewohner verletzt, da eine magische Schutzwand die Häuser vor Schaden beschützt. Trotzdem wird der Vulkan immer größer. „Unsere Elementarmagierin ist schuld“, sagt der Dorfvorsteher verärgert. „Sie hat ohne eine Erklärung dieses Ding vor unseren Türen wachsen lassen und ist verschwunden. Seitdem bebt die Erde. Wie lange das Schutzschild hält, lässt sich nicht sagen.“ Der engste Vertraute der Beschuldigten Brahn schweigt zu den Vorwürfen. Es gibt ernstzunehmende Befürchtungen, dass die Elementarmagierin vom rechten Weg abgekommen und zu einer Hexe mutiert ist. Sollte sich das bestätigen, könnte das die gesamte Welt gefährden. Elementarhexe neigen bekanntlich dazu, die Weltherrschaft an sich zu reißen und Kriege zu beginnen. Der Vulkanausbruch könnte also der erste Vorbote für eine noch viel schrecklichere Tat einer außer Kontrolle geratenen Magierin sein. „Wir müssen sie stoppen. Und wir werden sie stoppen“, heißt es aus gut unterrichteten Kreisen des Dorfvorstandes.

Leseprobe

Prolog

Spontane Experimente brachten Ärger –zumindest, wenn ich sie durchführte. Sie verursachten nämlich im Allgemeinen nicht nur für mich riesengroße Probleme, sondern auch für meine Freunde und Bekannten, vielleicht sogar für die ganze Welt.
   Die Sache war nur, dass mich Versuche magisch anzogen. Sobald ich jedoch morgens mit einer Idee für einen neuen Test aufwachte, sollten alle anderen um mich herum im Bett bleiben. Der Tag konnte nur in einer Katastrophe enden.
   An diesem Morgen hatte ich genau diesen Gedanken, dieses Aufflackern hinten in meinem Gehirn, dicht gefolgt von einem zweiten Geistesblitz. »Genial!« Nein, das war es meistens nicht. Hinterher erkannte ich das auch, in den ersten, sich so gut anfühlenden Sekunden mentaler Genialität hielt ich mich allerdings für ausgesprochen ausgefuchst.
   War ich nicht. Das sollte ich mir dringend merken.
   Ehe ich darüber nachgedacht hatte, war ich aus dem Haus und hinüber zum Pflanzenfeld gehüpft. Ich trug nur mein zerschlissenes Nachthemd und die gute Laune wie einen Schild vor mir her. Ich hatte eine Idee, die Berge versetzen und Freundinnen retten konnte. Welch ein Morgen.
   Die Sonne sandte ihre ersten Strahlen über den Himmel und ein bisschen Nebel waberte um mich herum. Ansonsten war es vollkommen still, denn unser Dorf schlief noch. So, wie es sich für diese Uhrzeit eigentlich gehörte.
   Tulu, mein letzter, treuer Feuergeist, schwebte verwirrt neben meinem Kopf her, fragend eine wirre Abfolge von Blinksignalen morsend. Ich verstand nicht, was er von mir wollte, und ignorierte ihn.
   Die Idee war wichtiger.
   Unser Dorf war nach wie vor ziemlich klein. Vor vielen, vielen Jahren waren wir als gestrandete Gruppe verfolgter Magiewesen hier angekommen. Seitdem wir uns niedergelassen hatten, hatte es exakt fünf Geburten und sieben Todesfälle gegeben. Da brauchte man kein Rechengenie zu sein, um die Abwärtsspirale zu erkennen.
   Aber bei allen Höllengeistern: Meine Freundin Aeri würde gewiss nicht Teil dieser Spirale werden.
   Meine Füße machten kaum Geräusche auf dem noch feuchten Gras. Ich sprang lautlos über den etwa hüfthohen Zaun, der unser Gemüsefeld vom Dorf abtrennte, und schlich von Trudifrucht zu Trudifrucht, drehte, wendete, analysierte jede Einzelne, bis ich die Ideale gefunden hatte.
   Sie war dick, rund, haarig und schimmerte in einem ekelhaften Grünbraunorange, wobei sie an den verschiedensten Stellen durchscheinend war. So konnte man bequem in ihr Innerstes blicken. Darin schwappte eine geleeartige Flüssigkeit. Die schmeckte so bitter, dass ich nicht verstand, wie sie jemand zum Frühstück trinken konnte. Aber gut. Ich wollte die Frucht ja nicht leer trinken, sondern sie zweckentfremden.
   Schnaufend machte ich mich daran, ihre Lianen von den anderen Trudifrüchten zu lösen. Sie klammerte sich vehement an ihren Kumpeln fest, doch nach ein, zwei entschlossenen Schnitten mit dem halbstumpfen Messer hatte ich sie ihren Freunden entrissen. Ich rollte sie unter dem Zaun her, zufrieden die Beute betrachtend. Ja. Sie war in etwa so rund wie der momentane Bauchumfang meiner besten Freundin Aeri. Perfekt.
   Aeri war schwanger, seit etwa … drei Jahren? Vier? War im Endeffekt egal, denn eins war klar: Sie war schon viel zu lange schwanger, als dass es gesund sein konnte, selbst für ein Magiewesen. Ich kannte eine Shadunfrau, die zwei Jahre ihr Kind ausgetragen hatte, was schon rekordverdächtig war. Aeri setzte da noch einen drauf.
   Hier begann das Experiment.
   Gerade tuckerte die Sonne über den Horizont. Sie zeigte mir damit die ideale Stelle, um die Trudifrucht zu platzieren: Das Feld vor unserem gigantischen Elementarbaum war das sonnigste und gleichzeitig das abgeschiedenste.
   Da die meisten Leute aus dem Dorf viel zu ehrfürchtig vor der majestätischen Kraft des Baumes waren, als dass sie ohne Grund in seine Nähe gekommen wären, war hier eigentlich nie jemand. Nur ich kam regelmäßig vorbei, was natürlich genau richtig für mein Vorhaben war.
   Schon bald lag die Trudifrucht an der hellsten Stelle. Ich hockte mich zufrieden einige wenige Meter von ihr entfernt ins Gras, um (...)

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