Bea Lange

Romantik & tiefe Gefühle

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Auf Augenhöhe

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Die erfolgreiche Marketingfachfrau Lena überrascht eine Gruppe idealistischer Computerspezialisten bei einem Einbruch in eine Softwarefirma. Es ergibt sich keine Chance, zu fliehen – und die Täter können sich nicht erlauben, sie entkommen zu lassen. Während ihrer Gefangenschaft erhält Lena Einblicke in die Machenschaften einer skrupellosen Datenmafia, die sie brutal aus ihrer heilen Karrierewelt reißen. Doch Lena lässt sich nicht einschüchtern. Trotz aller Gefahren bietet sie sogar ihre Hilfe in dem schier aussichtslosen Kampf an und verliebt sich zu allem Überfluss in ihren Entführer Tom. Plötzlich besteht ihr Leben nur noch aus erschütternden Fragen. Kann sie ihren Kollegen noch trauen? Liebt Tom sie wirklich? Und was, verdammt noch mal, soll sie von diesem arroganten Julian halten, der ungebeten ihr Leben mitbestimmt? Lena begegnet unbeugsam allen Gefahren, bis sie endlich dem Mann, den sie liebt, auf Augenhöhe begegnen kann.

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Vita

Bea Lange

Bea Lange ist das Pseudonym, unter dem Sabine Bruns Romane veröffentlicht. Jahrgang 1962, EDV-Kauffrau, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Fachjournalistin und Autorin von Fachbüchern. Sie lebt mit Mann, Pferden, Hunden und Katzen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland.

Leseprobe

Kapitel 1

»Fazit aller Berechnungen, die ich Ihnen hier vorgestellt habe, ist, dass wir rund zehn Prozent unseres Werbeetats einsparen, wenn wir die Printwerbung zugunsten der Internetwerbung wie dargestellt einschränken. Nachgewiesen ist ebenfalls – ich habe von der Marktforschung Mechtersen heute Morgen die aktuellen Umfrageergebnisse bekommen –, dass wir unsere Zielgruppe ganz sicher im gleichen Maße wie über die herkömmlichen Anzeigen erreichen.«
   Lena blickte in die Runde, bevor sie auf die Fernbedienung des Beamers klickte, um die Präsentation zu beenden. Lächelnd bedankte sie sich bei den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit. Sie klopfte sich innerlich selbst auf die Schulter, weil sie in den Gesichtern der Zuhörer die Zustimmung zu dem Vortrag sicher erkannte, und das war nicht unwichtig, denn vor ihr saß die gesamte Geschäftsführung des Konzerns, für den sie bereits seit acht Jahren tätig war.
   »Liebe Frau Wolters, vielen Dank für Ihre Präsentation. Wieder mal wunderbar umfassend und aussagekräftig«, lobte ihr Chef. Die anderen Zuhörer klopften zustimmend auf die Tischplatte.
   »Danke, Herr Lindemann.« Sie lächelte entspannt und freute sich über die zufriedenen Mienen ihrer Zuhörer und das zustimmende Nicken.

»Ach, was für ein gelungener Tag.« Im Büro setzte sich Lena glücklich an ihren Schreibtisch, lehnte sich zurück und sah aus dem Fenster. Sie hatte einen herrlichen Blick auf die Elbe und einen Teil des Hafens. Ja, es war eine gute Entscheidung gewesen, den Job in dieser Firma anzunehmen. Sie war in die Werbeabteilung integriert, bekam aber von ihrem Chef gern Aufgaben zugewiesen, bei denen sie durch selbstständige Arbeit zeigen konnte, was in ihr steckte. Es sprach nichts dagegen, dass sie in den nächsten Jahren Karriere machen würde.
   Die Arbeitsatmosphäre war nett und die Aufgaben interessant. Außerdem war der Job so gut bezahlt, dass sie sich in Hamburgs Innenstadt knapp vier Kilometer vom Büro entfernt eine nette kleine Wohnung leisten konnte.
   Leise klopfte es.
   »Herein!« Lena sah zur Tür, die sich langsam öffnete.
   »Na, wie war’s?« Nicole steckte den Kopf herein, sichtlich gespannt, zu hören, wie Lenas Vortrag angekommen war.
   »Super, sie waren alle begeistert.«
   »Das ist klasse. Ich freue mich für dich. Nun hast du dir deinen Urlaub wirklich verdient.« Nicole trat ein und hockte sich auf die Seitenkante vom Schreibtisch. »Wann geht’s los?«
   »Der Flieger startet um 6.30 Uhr. Das ist eklig früh. Ich hoffe, es lohnt sich.«
   »Natürlich lohnt sich das. Teneriffa ist toll. Das Hotel kann ich absolut empfehlen. Als ich mit Jörg im Herbst da war, gab es überhaupt nichts zu meckern. Ich wüsste keinen Grund, warum sich das in den paar Monaten geändert haben sollte. Am besten hältst du dich den ganzen Tag am Strand auf, wo sich die Surfer treffen. Da bist du umgeben von superstarken, bilderbuchmäßig bemuskelten Männern und hast die Auswahl, um nach Herzenslust zu flirten.« Nicole grinste. »Wenn ich nicht mit Jörg da gewesen wäre, hätte ich ganz sicher trotzdem meinen Spaß gehabt«, fügte sie mit Blick an die Zimmerdecke und gespielter Unschuldsmiene hinzu. Sie seufzte missmutig. »Und wenn ich gewusst hätte, dass unsere Beziehung sowieso nicht von Dauer sein würde, wohl auch.«
   Lena verdrehte die Augen. »Ich will keinen Typen kennenlernen. Ich will mich in die Sonne legen und ausruhen, sonst nichts.«
   »Ja, ich weiß.« Nicole lachte.
   Sie kannten sich bereits seit vielen Jahren. Nicole wusste, dass sie nach dem Ende ihrer Beziehung vor drei Monaten keine Ambitionen auf eine neue Bekanntschaft hatte.
   »So, meine liebe Nicole, ich schmeiße dich jetzt aus meinem Büro, sonst schaffe ich nämlich nicht die Arbeit, die ich vor meinem Urlaub vom Schreibtisch haben will.«
   Nicole sprang auf. »Zu Befehl, alles klar. Denk daran, mir die Unterlagen der Werbeagentur Max auf den Schreibtisch zu legen, wenn du gehst. Sonst kann ich mich während deines Urlaubs nicht darum kümmern.«
   »Stimmt, das darf ich nicht vergessen. Danke für die Erinnerung.« Lena machte sich eine Notiz auf dem Block neben dem Telefon.

Der (...)

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