Greta Ley

Paranormal & Mystery

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Verbunden - Helen & Ben 1

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Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt …

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Vita

Greta Ley

Greta Ley wurde 1981 in Braunau am Inn geboren. Sie studierte Lehramt und ist hauptberuflich als Lehrerin tätig. Mit ihren beiden Kindern und ihrem Ehemann lebt sie im beschaulichen Eggelsberg und schreibt mit Begeisterung fantastische Geschichten und lustige Frauenunterhaltung.

Leseprobe

Prolog

Niemals hätte ich gedacht, dass es möglich ist, so zu empfinden: Tief, rein, allumfassend, und doch darf es nicht sein. Wie kann etwas falsch sein, das sich so richtig anfühlt?
   Ich sehe ihn an, blicke in sein makelloses Antlitz und erkenne die Welt darin. Alles hat sich verändert. Was mir vor Kurzem noch wichtig war, ist verblasst. Er ist an dessen Stelle gerückt. Er, mein Liebster, mein Geliebter, mein Seelenverwandter, Ben.
   Obwohl ich in diesen Minuten das glücklichste Mädchen der Welt sein sollte, fühle ich, wie das Unheil über uns schwebt, einer großen grauen Wolke gleich – drohend, zum Bersten gefüllt. Ich liege in seinen Armen, höre den leisen, gleichmäßigen Rhythmus seines Herzens und möchte mich am liebsten mit ihm verkriechen.
   Aber wohin sollten wir schon gehen? Zurück in meine Heimat, in der Ben der Tod droht, und mir die Verbannung aus der Gesellschaft? In sein Dorf, das fernab jeder Zivilisation liegt, in eine ungewisse Zukunft?
   Egal, wohin wir flüchten, solange Ben ein Aussätziger, ein Sklave, weniger wert als ein Tier ist, bleibt unsere Liebe verboten – ein Frevel, eine Schande.
   Sie werden uns verfolgen, egal, wo wir sind. Wir werden Gejagte bis zu unserem Tod sein, und ewig in Angst leben müssen, außer, die Welt ändert sich mit all ihren Regeln und Verboten und Menschen.
   Ein Lächeln liegt auf seinem Gesicht. Die Vögel zwitschern leise im Geäst des Baumes und die Bergwiese verströmt ihren intensiven Duft nach Gras, Blumen und Heu.
   Freiheit.
   Alles, was Ben und ich brauchen, ist ein klein wenig Freiheit und ich bin bereit, dafür zu kämpfen. Unsere Liebe hat es verdient, wachsen zu dürfen. Wir haben es verdient.
   Er wacht auf und in seinen Augen liegt der Glanz seiner Sehnsucht und Liebe. Er liebt mich. O ja, er liebt mich und allein das ist es wert, alles zu riskieren. Sogar mein Leben. Sanft und unglaublich zärtlich berühren sich unsere Lippen und für einen Augenblick verschwindet die große graue Wolke und gibt einen Blick auf eine andere Zukunft frei … eine bessere.

1. Stufe neun

Helen umklammerte den kühlen Metallgriff. Egal, wie fest sich ihre Finger darum schlossen, sie glitten immer wieder ab, so feucht waren sie. Ihr Brustkorb hob und senkte sich viel zu schnell und ihr Atem bildete bereits Kondenswasser auf der spiegelglatten Oberfläche der Tür. Helen kämpfte den erneuten Anflug von Panik nieder. Sie würde es schaffen. Immerhin war es nicht das erste Mal, dass sie einem Ungezähmten gegenüberstehen würde. Sie wurde dazu ausgebildet, wusste alles Notwendige und vor allem war sie die Tochter ihres Vaters. Eine Sommer ließ sich nicht so leicht einschüchtern.
   Mutiger, als sie sich fühlte, drückte sie die Klinke nach unten und trat in den Raum. Draußen war es ziemlich warm für diese Jahreszeit, im Ausbildungsgebäude liefen jedoch die Klimaanlagen auf Hochtouren. Gerade eben auf dem Gang war es kühl gewesen, doch im Zähmungsraum war es richtiggehend frostig. Helen wünschte sich, ein Fenster öffnen zu können, um die warme Frühlingsluft hereinzulassen. Aber die verspiegelten Glasscheiben hoch oben an den Wänden waren keine Fenster. Hinter ihnen saßen die Prüfer. Anonyme Gesichter, die jeden ihrer Schritte beobachteten. Es war sinnlos, hier mitten im Raum zu stehen und das Prozedere unnötig hinauszuzögern. Helen atmete tief durch und wischte sich die Hände an ihrem Mantel trocken, dann schritt sie zu ihrem Platz und setzte sich auf den unbequemen Hocker. Der Zähmungsroboter wartete auf seinen Einsatz und auch der Computer lag bereit. Nur Helen war es nicht. Ein undeutliches Gefühl hinderte sie daran, sofort den Bildschirm zur Hand zu nehmen und die Patienteninformation zu überprüfen. Sie verspürte keine Angst, wenn sie an die Zähmung dachte. Vielmehr war es eine leise Form von Abneigung. Zum einen hatte sie immer nur gelernt, wie man Schmerzen vermied und Wunden heilte – nicht, wie man sie verursachte. Zum anderen aber war die erfolgreiche Erfüllung der Aufgabe für ihr weiteres Leben entscheidend. Die Zähmung war Teil der Abschlussprüfung und vom Ergebnis ihrer Arbeit hing ab, welche Stelle man ihr später zuteilen würde.
   Sie nahm den Computer in die Hand und öffnete die Dateien. Die (...)

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