Lina Jacobs

Fantasyromane

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Flammende Seelen - Virulent 2

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Auf ihrer Reise treffen Marc und Daryan unverhofft auf eine Menschengruppe, die sich seit Jahren durch die harte, unwirtliche Welt schlägt. Sie leben wie Nomaden und ziehen von einem Ort zum anderen, um der Gefahr zu entgehen, die die Hard Steel Union verursacht hat. Die Epidemie hat nicht nur Auswirkung auf die Menschen, sondern auch auf die gesamte Tierwelt. Blutrünstige mutierte Tiere kreuzen ihren Weg. Chimären, die ihnen nicht wohlgesinnt sind. Daryan und Marc beschließen, eine Weile bei den Menschen zu bleiben, nicht ahnend, dass sie in eine Falle tappen und der HSU direkt in die Hände spielen. Daryan wird entführt. Marc muss nicht nur um ihr Leben bangen, sondern auch um seine ungeborenen Kinder ...

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Vita

Lina Jacobs

Schon in der Schule hat Lina das Schreiben fasziniert. Am Anfang war es ein Hobby, mittlerweile eine tief verbundene Leidenschaft. Obwohl sie nicht viel dazu beitragen kann, möchte sie trotzdem die Welt ein wenig schöner machen. Mit ihrem Debütroman „Geflüsterte Lügen“, der im Februar 2015 im bookshouse-Verlag erschien, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Heute lebt sie mit Mann, Tochter und einem Schäferhund/Husky-Mischling in der Nähe der schönen Hellwegstadt Soest.

Leseprobe

Prolog

Geräusche erfüllten sie, ein leises Klopfen – ein Herzschlag, der um vieles schneller war als ihr eigener. Das kleine Herz war mit ihr verbunden und nur eine fragile Hülle schützte die Verknüpfung. Das zarte Leben, das sich wie ein kleiner Setzling entfaltete, erfüllte sie mit tiefer Liebe.
   Daryan meinte, den schwebenden Körper zu fühlen, der schon jetzt die virulenten Gaben entwickelte, die er für ein Leben in dieser harten Welt benötigte. Mit jeder Faser ihres Körpers fühlte sie die heranreifenden Fähigkeiten. Der Virus floss durch den kleinen Organismus und sorgte dafür, dass er an Stärke gewann. Sie schien mit ihm zu schweben und Purzelbäume zu schlagen. Ihr Kind würde die nächste Stufe der Evolution erklimmen und die neue Generation festigen, ungewiss, ob diese eine Zukunft hatte.
   Vor ihrem inneren Auge flackerte ein Bild von einem lächelnden Mädchen auf, mit den warmen braunen Augen ihres Vaters. Eine kleine Hand, unendlich fein und zart, streckte sich ihr entgegen. Ohne Zögern griff sie danach, um sie nie wieder loszulassen.
   Augenblicklich wurde sie von Liebe durchflutet, einer Liebe, die sie noch nie zuvor gespürt hatte. Das Gefühl ging tiefer als die Liebe zu Marc – als die Liebe zu sich selbst. Für das Mädchen, für das sie noch nicht mal einen Namen hatte, stellte sie sich jedem Feind entgegen.
   Wach auf …
   Das Bild riss ab und Schmerz erfüllte ihr Innerstes. Nein, sie durfte diese Liebe nicht verlieren. Der Gedanke besaß etwas Panikartiges …
   Kalte Dunkelheit brannte jedoch das Gefühl aus ihrem Herzen. Ihr Verstand tauchte auf, wobei ein Keuchen ihrer Kehle entfuhr. Durch die Lungen strömte der lebensspendende Sauerstoff. Etwas, was sie dringend benötigte. Ein paar Mal schluckte sie, ihr Mund fühlte sich ausgedörrt an. Für einen Schluck Wasser würde sie töten. Die Luft roch nach Desinfektionsmittel und … Verwesung. Oder bildete sie sich das nur ein? Sie wusste, wie der Tod roch, oft genug hatte sie ihm ins Gesicht geblickt. Jede Jagd war ein Wettlauf mit dem Tod gewesen, aber … Nein, die Nase spielte ihr einen Streich, da war nur der scharfe Geruch von Desinfektion.
   Eine Lampe blendete sie und brannte sich regelrecht in ihr Gesicht. Stöhnend kniff sie die Augen fester zusammen, bis ihr dämmerte, dass ihr Körper mit Gurten fixiert war.
   Aus ihrem Mund drang kein Ton, als sie ihn öffnete. Sie riss die Augen auf, holte Luft, um einen Schrei auszustoßen. Nur ein leises Wimmern entwich ihrer Kehle.
   Jemand schob sich in ihr Blickfeld. Der Anblick ließ das Blut in ihren Adern gefrieren.
   Er sollte tot sein!
   Panik überrollte sie mit solch einer Intensität, dass sie für einen Moment vergaß, zu atmen. Das war nicht möglich! Der Kopfschuss war tödlich gewesen, er war auf dem Stuhl verblutet.
   Die Vergangenheit holte sie schlagartig ein, dabei hatte sie die gerade erst zurückgelassen, um einen Neuanfang zu starten. Hass glomm in seinen Augen, so wie es immer gewesen war, wenn er sie betrachtete.
   »Guten Tag, Anderson, freust du dich nicht, mich wiederzusehen?«

Kapitel 1
Fünf Tage zuvor …

Die Chipkarte surrte durch das Lesegerät. Das leise Piepen und die kleine grüne Lampe verrieten, dass die Stahltür entriegelt war. Dennoch ließ sie sich nicht öffnen. Die hartnäckige Weigerung war fast wie eine Bestätigung, die dahinterliegenden Geheimnisse nicht preiszugeben. Vielleicht war es wirklich besser, das Labor nicht genau zu erkunden?
   Daryans Blick schweifte den erhellten Gang zurück, während Marc weiterhin versuchte, die schwere Stahltür aufzustemmen. Ein Frösteln durchfuhr ihren Körper. Den Anblick der eingewickelten Körper würde sie sich am liebsten nicht noch einmal gönnen.
   Mit einem lauten Schrappen gab die Tür nach. Der Spalt war nicht besonders breit.
   »Weiter geht nicht«, sagte er.
   Was mehr als verständlich war. Nach der Explosion, für die sie verantwortlich waren, lag das halbe Labor in Schutt und Asche. Die Luft war erfüllt von eigenartigen Gerüchen: Es roch nach Verwesung und Chemikalien.
   Angewidert unterdrückte sie ein Würgen. (...)

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