Lina Jacobs

Fantasyromane

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Flammende Bindung - Virulent 1

Image

Bei einer Epidemie sind zahllose Menschen einem mutierten Hepatitis-Virus zum Opfer gefallen. Einige tragen dieses Virus noch in sich, ohne eine Infektionsgefahr darzustellen, und haben dank des H4-Virus unterschiedliche Gaben. Die Kopfgeldjägerin Daryan Anderson ist eine von ihnen. Sie jagt Gesetzlose für die Hard Steel Union, eine Organisation, die nach der Säuberung die Befehlsgewalt an sich gerissen hat. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, den Gesetzlosen Marc aufzuspüren. Zwölf Millionen Steels Kopfgeld ist der Mann wert und niemand weiß, warum. Daryan ahnt nicht, dass er von ihrer Art ist. Obwohl sie es nicht will, fühlt sie eine starke Anziehungskraft. Als Marc sie über die HSU aufklärt und ihr zeigt, wozu die Gesetzlosen wirklich bestimmt sind, gerät sie in höchste Gefahr. Wer gegen die HSU kämpft, stellt sich gegen Mächte, die er nicht versteht …

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Lina
    Jacobs
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 12.99 €
  • Lina Jacobs
    Flammende Bindung - Virulent 1
  • Flammende Bindung - Virulent 1
    Lina Jacobs

Vita

Lina Jacobs

Schon in der Schule hat Lina das Schreiben fasziniert. Am Anfang war es ein Hobby, mittlerweile eine tief verbundene Leidenschaft. Obwohl sie nicht viel dazu beitragen kann, möchte sie trotzdem die Welt ein wenig schöner machen. Mit ihrem Debütroman „Geflüsterte Lügen“, der im Februar 2015 im bookshouse-Verlag erschien, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Heute lebt sie mit Mann, Tochter und einem Schäferhund/Husky-Mischling in der Nähe der schönen Hellwegstadt Soest.

Leseprobe

Prolog
2105 – Südeuropa

Die Luft war erfüllt von zischenden Lauten, die sie noch nie zuvor gehört hatte. Daryan umklammerte den Zipfel ihrer Bettdecke fester. Hoffte, dadurch die Angst zu unterdrücken. Die Natur war ihr vertraut, aber diese Geräusche machte kein Tier. Das war etwas anderes, es war unheimlich.
   Ein Rauschen schoss über das Haus hinweg, gefolgt von einem Knall. Ihr Bett erzitterte, das Holzhaus bebte und ächzte, als ob es ein lebendiges Wesen wäre.
   Jemand griff nach ihrer Hand.
   »Komm schnell, Daryan.« Es war Mamas drängende Stimme.
   Sie blinzelte und setzte sich auf. Mamas Gesicht war voller Sorge. »Was ist? Warum ist es so laut?«
   »Sie haben uns entdeckt.«
   »Wer?«, fragte sie, obwohl sie ahnte, wen Mama meinte.
   »Die, von denen wir dachten, sie würden uns niemals finden.«
   Der Schock nahm ihr den Atem: Sie waren also gekommen – wie der Älteste gesagt hatte. Niemand wollte ihm glauben. Die Leute, vor denen sie sich jahrelang versteckten. Die normalen … die anderen …
   Barfuß tappte Daryan in die warme Nacht hinaus. Der dunkle Himmel war hell erleuchtet. Fasziniert legte sie den Kopf in den Nacken. Was war das? Verblüfft klappte ihr Mund auf. Die Lichter sahen aus wie Sterne, die helle Streifen hinterließen – fast wie Sternschnuppen. »Da sind ganz viele Lichter am Himmel.«
   »Ich weiß, mein Schatz.«
   »Sie sehen aus wie Sternschnuppen.«
   »Es sind Leuchtraketen, damit sie uns finden.« Mama zerrte sie weiter.
   Raketen, die leuchteten? Was war das? Sie verstand nicht. Daryan sah zurück. Die Lichter der Hütten wurden zunehmend kleiner. Sie wollte nicht weg. Das Dorf war ihr Zuhause. Immer weiter entfernten sie sich, bis sie auf einer kleinen Lichtung haltmachten, wo Shi auf sie wartete. Sie ahnte, was nun kam. Er brachte sie weg, wie sie und Mama damals besprochen hatten, sollten sie jemals gefunden werden.
   Mama umfasste ihr Gesicht und strich das Haar aus ihrer Stirn. »Du musst ein großes, starkes Mädchen sein, versprichst du das?«
   »Ich verspreche es«, flüsterte sie ernst. Sie war alt genug, um zu wissen, dass die Lage mehr als ernst war. »Bitte weine nicht, Mama. Wir sehen uns wieder.«
   Fahrig fuhr sich Mama über die Wangen. »Es ist zu gefährlich hier. Du weißt, was der Älteste gesagt hat.«
   Sie hatte es nicht vergessen: Die Kinder zu schützen, war das höchste Gebot. Daryan versuchte, die Angst zu unterdrücken. Sie war ein großes, starkes Mädchen, und das bewies sie jetzt.
   »Ihr Kinder werdet in Sicherheit sein.«
   »Und ihr?«, fragte sie ängstlich.
   »Wir werden kämpfen.«
   Ein naher Knall ließ Daryan zusammenzucken. Sie wollte sich an die vertrauten Arme klammern, die ihr immer Schutz und Trost gespendet hatten. Aber sie musste stark sein, sie hatte es versprochen.
   Panische Schreie erfüllten plötzlich die Nacht.
   »Du musst gehen.«
   Ja, das musste sie. Mit zittrigen Beinen kletterte sie auf Shis gepanzerten Rücken. Die leuchtenden Augen der Chimäre sahen sie einen Moment an. Sah sie Trauer in den Augen ihres Freundes?
   »Pass gut auf mein Mädchen auf, Shi«, hörte sie Mutter flüstern. »Hast du verstanden?«
   Ein weiterer Knall ließ die Erde regelrecht erzittern.
   Mama drückte ihr einen schnellen Kuss auf die Stirn. »Ich liebe dich, mein Mädchen – vergiss das niemals. Nun renn, Shi! Bring sie in Sicherheit! Schnell!«
   Shi machte einen Sprung nach vorn. Sie vermochte gerade noch die Arme um den Hals der Chimäre zu legen, um nicht hinunterzufallen. Ihr treuer Freund war das einzig Tröstliche. Der Freund, den Mama ihr geschenkt hatte und von dem sie nicht mal wusste, woher er wirklich kam. Tränen liefen über ihr Gesicht. Sie wollte lieber bei ihren Eltern und ihren Geschwistern bleiben. Wenn es sein musste, kämpfte sie ebenfalls, mit dem Messer konnte sie gut umgehen.
   »Halt an, Shi«, rief sie. »Bring mich zurück!«
   Er rannte (...)

Mehr Leseempfehlungen