Lina Jacobs

Fantasyromane

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Flammende Rache - Virulent 3

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Die Hoffnung auf Frieden scheint in weite Ferne zu rücken, als Marc und Daryan auf andere H4-Träger stoßen, die ihnen kein herzliches Willkommen bereiten. Ihr Volk scheint nach all den Jahren den Kampfgeist verloren zu haben. Um dennoch gegen die HSU vorzugehen, entwickelt Marc einen riskanten Plan, der das Leben aller in Gefahr bringen könnte. Als jedoch die Zwillinge geboren werden, steht er vor einer weitaus größeren Herausforderung. Die Zukunft seiner Kinder hängt von seinen Plänen ab. Obwohl sie von ihrem Volk keine Hilfe erwarten können, machen sie sich auf den Weg in den hohen Norden. Was sie allerdings erwartet, als sie in den HSU-Komplex dringen, stellt alles bisherige infrage …

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Vita

Lina Jacobs

Schon in der Schule hat Lina das Schreiben fasziniert. Am Anfang war es ein Hobby, mittlerweile eine tief verbundene Leidenschaft. Obwohl sie nicht viel dazu beitragen kann, möchte sie trotzdem die Welt ein wenig schöner machen. Mit ihrem Debütroman „Geflüsterte Lügen“, der im Februar 2015 im bookshouse-Verlag erschien, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Heute lebt sie mit Mann, Tochter und einem Schäferhund/Husky-Mischling in der Nähe der schönen Hellwegstadt Soest.

Leseprobe

Prolog

Die Kälte riss Daryan ins Leben zurück. Ein Leben, von dem sie geglaubt hatte, es sei zu Ende. In ihren Ohren schienen Wattebäusche zu stecken, ihr Gehör fühlte sich taub an. Langsam stieß sie den Atem aus und kleine weiße Wölkchen entwichen ihr. Auf ihrem Mantel lag eine dünne Schneeschicht. Sie fror entsetzlich. Schmerz durchfuhr ihre Finger, als sie versuchte, sie zu bewegen. Ihre Hände fühlten sich von der Kälte taub an. Blinzelnd schirmte Daryan die Augen ab, die Sonne verwandelte das Weiß in ein Brennglas.
   Wie lange sie schon hier lag, wusste sie nicht. Ihr Zeitgefühl war abhandengekommen. In ihrem Kopf herrschte Chaos. Da existierten neu gewonnene Eindrücke, die ihr Verstand immer noch nicht erfasste. Etwas oder jemand hatte zu ihr gesprochen. Eine weiche Stimme, doch es war nicht die, die sie meinte, als den Virus zu identifizieren.
   Tausend Nadeln schienen in ihren Beinen zu stechen, als sie vorsichtig aufstand und den Schnee von ihrer Kleidung entfernte. Daryan schob die mit Fell gefütterte Kapuze zurück und starrte zu der riesigen Festung hinauf. Die steinerne graue Außenwand wies ein riesiges schwarzes Loch auf. Der Schnee davor war geschmolzen. Qualm drang aus dem Inneren. Etwas musste Feuer gefangen haben. Der hintere Teil war komplett zusammengebrochen.
   Sie waren in den Komplex eingedrungen, hatten etwas vorgefunden, das ihr die endgültige Bestätigung gegeben hatte, kein wirklicher Mensch zu sein. Doch das war nicht schlimm, sie fühlte sich schon lange nicht mehr wie ein Freak.
   Die nachfolgende Explosion war verheerend gewesen, hatte ihr den Boden unter den Füßen weggerissen. Dort drin hatte niemand überlebt. Wo sind Jack, Zoey, Myra und vor allem Marc?
   Der letzte Name holte sie vollends in die Realität zurück. Ihr benebelter Verstand lichtete sich. Keuchend taumelte sie zur Seite und drehte sich einmal im Kreis, um die Umgebung in seinem Gesamtbild zu erfassen.
   Der Schnee hatte sich an manchen Stellen zu einem hohen Haufen aufgetürmt. Mit eisigen Fingern grub sie in dem nächstliegenden. Ihre Finger waren nach wenigen Sekunden starr vor Kälte, doch sie würde erst Ruhe geben, wenn sie Marc gefunden hatte.
   In ihren Augen sammelten sich Tränen, als sie Marc leblos in einem großen Schneehaufen fand. Sein Gesicht war blau angelaufen, sogar seine Lippen waren blau – er sah tot aus.
   »O nein.« Ein Schluchzer löste sich aus ihrer Kehle. Hektisch wischte Daryan den Schnee von seinem Gesicht. An seinem Hals klaffte eine blutige Wunde, aus der ein Metallsplitter ragte. Sie tastete nach seinem Puls. Nichts.
   Sie befreite seinen Körper vollständig von der Schneemasse. In seinem Hosenbund steckte seine Waffe. Daryan legte sie beiseite.
   »Wach auf!« Verzweifelt rüttelte sie an seinem Körper, bildete sich ein, ihn so lebendig zu machen. »Wir haben es geschafft! Wir sind frei!«
   Verdammt noch mal – sie hatten zusammen noch so viel vor. Er war der Vater ihrer Kinder. Der Mann, mit dem sie ihr restliches Leben verbringen wollte. Der Traum zersprang in Millionen Splitter. Auf dieser Welt gab es noch so einiges, was sie zusammen erleben wollten …
   Eine Idee konnte sie jedoch noch versuchen. Entschlossen zog sie den Splitter aus der Wunde, sogar sein Blut schien zu Eis erstarrt zu sein. Daryan nahm ihr Messer, schnitt sich in die Hand und legte die Handfläche über die Wunde. Ihr Virus heilte, erweckte sogar Tote zum Leben … das musste einfach funktionieren.
   Den Oberen hatten sie so zurückgeholt. In ihrem Blut steckte etwas Besonderes. Es heilte, spendete Leben. Das musste, verdammt noch mal, auch bei Marc funktionieren!
   Minuten verstrichen. Jeder Atemzug ein Wust aus Angst und Zweifel. Daryan tastete erneut nach seinem Puls.
   Der Schmerz war unbeschreiblich. Noch nie hatte sie Ähnliches gefühlt. Auch damals nicht, als sie glaubte, ihn in dem unterirdischen HSU-Komplex verloren zu haben. Nun wusste sie, wie es sich anfühlte, einen geliebten Menschen zu verlieren. Man starb mit ihm. Weinend hielt sie ihn in ihren Armen. Wiegte ihn sanft hin und her und begriff nicht, wie es so weit kommen konnte. Alles nur, um in Freiheit zu leben. Sie wollte die Freiheit nicht, wenn der (...)

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