Linne van Sythen

Romantik & tiefe Gefühle

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Wenn du mich endlich liebst ...

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Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?

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Vita

Linne van Sythen

Linne van Sythen ist das Pseudonym der Autorin Ursula Wohlfart. Sie studierte Soziologie und Pädagogik und veröffentlichte viele Fachbücher. In der Belletristik startete sie mit einem Geschichtenband über Liebesturbulenzen in der Weihnachtszeit und einem Krimi „Zucker auf der Fensterbank“. Die Autorin lebt mit ihrem Mann Paul und ihrer Bernhardinerhündin Paula in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet in der beruflichen Weiterbildung. Wenn sie belletristisch schreibt, kreist sie um Frauen und Männer, die eine ausgefallene Geschichte haben und vom Leben und in der Liebe besonders herausgefordert werden.

Weitere Bücher aus diesem Genre

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Gestandene Frau hat Angst, erneut ein Stalkingopfer zu werden

Eine unserer erfolgreichen Mitarbeiterinnen im Stadtmarketing hat unsere Redaktion um Hilfe gebeten. Vor vielen Jahren ist sie nach R. umgezogen, um den hartnäckigen Nachstellungen ihres Nachbarn zu entgehen. Als ihr Sohn damals unter traurigen Umständen starb und ihr Mann sie verließ, stand ihr ein netter Nachbar aufopferungsvoll zur Seite, verwechselte aber ihre Dankbarkeit mit Liebe und bedrängte sie. Seit einiger Zeit fühlt sich Andrea B. (Name von der Redaktion geändert) nun permanent beobachtet. Gleichzeitig ist sie irritiert, dass der sie faszinierende Mann, den sie über das Internet kennengelernt hat, sich nicht mit ihr treffen will. Verunsichert fragt sie sich, ob nicht ihr damaliger Nachbar ihr heimlicher Beobachter und Internetflirt ist. Weil Stalking so sehr die psychische Gesundheit bedrohen kann und in der Grauzone der Verbrechen liegt, werden wir sie bei ihren Nachforschungen unterstützen und weiter berichten, um auch anderen Stalkingopfern Wege aus ihrer Not aufzuzeigen.

Leseprobe

TEIL I




Kapitel 1
Juli 1996

Bardo schlug mit der flachen Hand auf seinen Schreibtisch. Der Bildschirm wackelte, die Tastatur erzitterte.
   »Der muss im Vollrausch geschrieben haben!« Was für ein langatmiges Geschwafel, welch ein unsortierter Erguss. Wie konnten die ihm nur fünfundvierzig Seiten als Vorlage schicken? Eine Zumutung! Er würde Stunden brauchen, um einen aussagekräftigen, kurzen Text für den Flyer zu schreiben. Wenn er nur nicht schon morgen früh einen Entwurf an Domino liefern müsste. Hätte er mit diesem unseligen Auftrag bloß eher begonnen.
   Bardo schenkte sich Kaffee nach, zündete sich eine Zigarette an, inhalierte tief. Erst mal die Kernbotschaften aus der Textvorlage herausfiltern und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Widerwillig schaute er wieder auf das Geschreibsel vor ihm auf dem Bildschirm.
   Es schellte.
   Er stöhnte auf, tippte auf sein Mousepad. Er würde nicht öffnen, er musste ranklotzen. Missmutig überflog er die erste Seite.
   Es klingelte erneut. Länger, dringender.
   »Nein, nein, nein«, fluchte er. Er hatte keine Zeit. Für nichts, für niemanden.
   Wieder läutete es.
   Bardo seufzte. Er lief in den Flur und drückte auf den Summer für die Sprechanlage. »Ich komme gerade aus der Badewanne und bin nicht zu sprechen.«
   Keine Antwort. Dafür klopfte jemand gegen seine Wohnungstür. Er rieb sich den Nacken. Bestimmt die Mohnholz. Bestimmt wollte sie ihn mal wieder mit spitzer Zunge ermahnen, seine Wäsche abzunehmen und den Trockenboden für sie freizumachen. Heute hatte er keine Zeit für Hausarbeit. Bardo riss die Tür auf, gepfefferte Worte bereits auf der Zunge.
   Vor ihm stand Anna. Sie hielt Sven-Martin auf dem Arm, eingehüllt in seine hellblaue Kuscheldecke. Ihm fiel sofort auf, wie schick sie sich gemacht hatte. Die weiße Spitzenbluse und der hellrote Blazer mussten neu sein. Eine feine Woge Blumenparfum wehte ihm entgegen.
   Anna schmunzelte. »Du bist ja gar nicht nackt.« Ihre Miene wurde ernst. »Es tut mir so leid. Ich weiß, dass du arbeitest, aber ich hab keine andere Lösung. Ilona ist nicht da und Birgit hat Geigenunterricht.« Ihre Stimme kiekste. »Hab beide angerufen.«
   »Nun mal ganz ruhig, Anna.« Besorgt schaute er zu ihr auf. Wie sie da auf seiner dicken Fußmatte stand, kam sie ihm noch ein Stück größer vor als sonst. »Wo brennt’s denn?«
   »Ich hab gleich den Termin mit den Restaurantchefs. Muss dringend los.« Sie trat von einem Fuß auf den anderen. »Du weißt doch, das Event im Herbst. Duisburg bittet zu Tisch. Und Pit ist noch nicht da.«
   Bardo musterte sie besorgt. Die Hektik sprang ihr aus blitzenden Augen.
   »Pit hat versprochen, um halb sechs zurück zu sein.« Anna hieb mit der Faust gegen den Türrahmen. »Schon wieder kommt er zu spät.«
   Sven-Martin kreischte los. Anna schaukelte ihn, pustete auf seine Stirn.
   Bardo schloss kurz die Augen, atmete tief aus. »Gib schon her.« Er streckte die Arme nach dem Kleinen aus. Da würde er wohl eine Nachtschicht schieben müssen. Als Freiberufler konnte er es sich nicht leisten, nicht termingerecht zu liefern.
   »Ich weiß gar nicht …«
   »… wie ich dir danken kann?« Er winkte ab. »Komm, lass.«
   Anna drückte ihm Sven-Martin in den Arm. Bardo umfasste ihn zärtlich. Der Kleine roch angenehm nach einer Mischung aus Zwieback und Zimt.
   »Hier ist das Fläschchen.« Sie zog es aus der linken Tasche ihres Blazers. »Du brauchst es nur warm zu machen.«
   Er nahm es, stellte es auf seinen Schuhschrank. Schwungvoll hob er Sven-Martin hoch über seinen Kopf. »Ganz ruhig, mein Kleiner. Onkel Bardo ist ja da. Und gleich gibt’s was Leckeres zu futtern.« Sven-Martin hörte auf zu schreien, jauchzte.
   »Vergiss das Bäuerchen nicht.« Anna zerrte zwei Pampers aus der rechten Tasche ihres Blazers. »Hab ihn eben noch frisch gemacht. Aber falls er …«
   Bardo griff nach den Windeln. »Ich weiß doch. Wann bist du zurück?«
   »So gegen zweiundzwanzig Uhr, aber Pit kommt (...)

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