Romina Gold

Romantik & tiefe Gefühle

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Geh deinen Weg - Solid Rock

Während eines Aufenthalts in Bonn lernt der erfolgreiche amerikanische Unternehmer Jason Wingate die aparte Juristin Melanie Barenfeld kennen. Aus der gegenseitigen Sympathie entwickelt sich rasch Zuneigung. Jason, der in einem Elternhaus aufgewachsen ist, in dem nur Geld und Einfluss zählten, ist fasziniert davon, wie liebevoll Melanie, ihre Eltern und Geschwister miteinander umgehen. Heftige Sehnsucht nach einer solchen Familie erwacht in ihm, doch zwischen Melanie und ihm liegen 9000 Kilometer und zwei Lebensplanungen, die absolut nicht zusammenpassen. Erst ein erschütterndes Ereignis öffnet beiden die Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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Vita

Romina Gold fand bereits als Jugendliche ihre selbst erschaffene Fantasiewelt spannender als das reale Leben. Damals begann sie, ihre Lieblingsgeschichten aufzuschreiben. Ihre Träume hat sie sich bis heute ebenso bewahrt wie die Leidenschaft fürs Schreiben. Rominas Bücher sind eine Mischung aus Romantik und Abenteuer, mit denen sie ihren Lesern eine unterhaltsame Auszeit schenken möchte. Ihre schriftstellerische Bandbreite reicht von rasanten Thrillern über dramatische Beziehungsromane bis hin zu zauberhafter Fantasy, jedoch immer garniert mit einer wundervollen Liebesgeschichte. Die freiberufliche Autorin und Lektorin lebt mit Mann und Hund im sonnigen Südwesten Deutschlands. Ihr Erlebnishunger sowie ihr Faible für fremde Länder finden sich in ihren Romanen ebenso wieder wie ihr Glaube an die wahre Liebe.

Leseprobe

Kapitel 1
Bonn – im September

Melanies Telefon läutete im selben Moment, in dem sie das Handelsgesetzbuch zuschlug. Beim Blick aufs Display hob sie erstaunt die Brauen. Alfred von Simmern, der Seniorpartner der Kanzlei, rief sie persönlich an, etwas, das er nie zuvor getan hatte. Üblicherweise sprach er mit den Juniorpartnern und diese gaben seine Anweisungen weiter.
   »Kommen Sie sofort in mein Büro, Frau Barenfeld«, sagte er ohne Einleitung, nachdem sie sich gemeldet hatte. Melanie kannte es nicht anders. Von Simmern war grundsätzlich kurz angebunden, und Höflichkeitsfloskeln beschränkte er auf ein Minimum.
   Sie schlüpfte in ihre Kostümjacke, überquerte den Flur, lief an der Anmeldung vorbei, an der zwei Assistentinnen saßen, klopfte an seine Bürotür und trat ein. Das Eckzimmer strahlte eine gediegene Atmosphäre aus, die von der Duftmelange aus alten Büchern und teurem Pfeifentabak untermalt wurde. Durch die hohen Bogenfenster ergoss sich die Herbstsonne über die antiken Möbel und brachte den in Rot-, Gelb- und Beigetönen gemusterten Perserteppich, der den Parkettboden schmückte, zum Leuchten.
   Alfred von Simmerns feiste Gestalt, die so überhaupt nicht in dieses vornehme Ambiente passte, thronte hinter dem Schreibtisch. Bei Melanies Eintreten sah er hoch und schob eine Akte in ihre Richtung. »Herr Auermann ist krank. Bis zu seiner Rückkehr werden Sie diesen Mandanten betreuen. Unter meiner Führung versteht sich.«
   Sie griff nach dem Dossier und wollte es aufschlagen, doch er gebot ihr mit einer ungeduldigen Geste Einhalt. »Der Termin ist für drei Uhr angesetzt. Bereiten Sie sich gründlich vor.« Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf das Schriftstück, in dem er gelesen hatte.
   »Selbstverständlich, Herr von Simmern. Danke«, sagte sie, aber er ignorierte sie.
   Zurück in ihrem Büro sank sie auf den Stuhl, stützte die Ellenbogen auf die Tischplatte und legte das Gesicht in beide Hände. So sehr sie das Wissen und die langjährige Berufserfahrung von Simmerns zu schätzen wusste, menschlich war er eine komplette Zumutung.
   Melanie arbeitete seit sechs Monaten als First-Year-Associate in der angesehenen Großkanzlei für deutsches und internationales Wirtschaftsrecht. Sie hatte sich schnell in die Riege der Partner und Associates eingefügt und ein nettes Verhältnis zu Kathrin Fischer, der Assistentin, die für Stefan Auermanns Team zuständig war, aufgebaut. Nur zum Seniorpartner fand sie einfach keinen Zugang, obwohl sie sich stets um einen freundlichen und verbindlichen Ton bemühte.
   Seufzend schlug sie die Akte auf. Sie erkannte Stefans Handschrift, er war einer der Juniorpartner und Fachanwalt für US-Recht. Melanie hatte im vergangenen halben Jahr viel von ihm gelernt, und er profitierte von ihren exzellenten Sprachkenntnissen. Sie beherrschte vier Fremdsprachen und stellte für die Kanzlei mit ihren größtenteils ausländischen Mandanten eine Bereicherung dar, doch im Gegensatz zu seinen Partnern wusste von Simmern das nicht zu würdigen.
   Melanie vertiefte sich in das Schriftstück. Sie erinnerte sich an die Besprechung vor rund fünf Wochen, bei der Stefan Auermann sein Team über dieses Mandat informiert hatte. Der Klient hieß Jason Wingate und war Inhaber einer Softwarefirma mit Stammsitz in den Vereinigten Staaten. Er hatte im vergangenen Jahr eine Niederlassung in England errichtet und weitete aktuell seine Firmentätigkeit auf Deutschland aus. Alfred von Simmerns Kanzlei bot ausländischen Investoren rechtlichen Beistand bei Firmengründungen, verfasste und prüfte Verträge, besorgte Genehmigungen, unterstützte in Steuerfragen und half dabei, langwierige Prozesse mit Behörden abzukürzen.
   Leider gaben Stefans Notizen nicht allzu viel über das Unternehmen preis, daher suchte Melanie im Internet nach näheren Informationen. Sie klickte sich durch die Firmenwebseite und stieß auf die Vita des Geschäftsführers: Jason A. Wingate, CEO von Win-Gate-Solutions, sechsunddreißig Jahre alt. Spontan kam ihr der Gedanke, dass er recht jung war, um eine Firma von dieser Größe zu leiten, doch in der IT-Branche zählten innovative Ideen mehr als jahrzehntelange Erfahrung. Melanie las weiter. Herr Wingate war in Sausalito, Kalifornien, geboren, in seiner Akte stand allerdings eine Adresse im Londoner (...)

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