Romina Gold

Romantik & tiefe Gefühle

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Orkan im Paradies - Bahamas Heartbeat

Um der erzwungenen Ehe mit dem Drogenboss Ricardo Garcia zu entgehen, flieht die Millionärstochter Stella Korres von den Bahamas. Sie gerät in Seenot und wird von dem attraktiven Coast Guard Tyler Hanson gerettet. In ihrer Verzweiflung vertraut sie sich ihm an. Tyler, dem die sinnliche Frau unter die Haut gegangen ist, versteckt sie in seinem abgelegenen Strandhaus auf der Bahamasinsel Cat Island. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und verbringen wundervolle Tage in dem Inselparadies. Doch Ricardo Garcia lässt sich so einfach nicht abspeisen. Rasend vor Wut greift er zu drastischen Mitteln, um Tyler aus dem Weg zu räumen und Stella trotz ihres Widerstandes zu heiraten. Die idyllische Zweisamkeit findet ein jähes Ende, als Stella entführt wird und Tyler dabei nur knapp dem Tod entrinnt. Wird es Tyler gelingen, Stella aus den Fängen seines übermächtigen Gegners zu befreien? Band 1 der romantischen Bahamas Heartbeat-Reihe.

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Vita

Romina Gold fand bereits als Jugendliche ihre selbst erschaffene Fantasiewelt spannender als das reale Leben. Damals begann sie, ihre Lieblingsgeschichten aufzuschreiben. Ihre Träume hat sie sich bis heute ebenso bewahrt wie die Leidenschaft fürs Schreiben. Rominas Bücher sind eine Mischung aus Romantik und Abenteuer, mit denen sie ihren Lesern eine unterhaltsame Auszeit schenken möchte. Ihre schriftstellerische Bandbreite reicht von rasanten Thrillern über dramatische Beziehungsromane bis hin zu zauberhafter Fantasy, jedoch immer garniert mit einer wundervollen Liebesgeschichte. Die freiberufliche Autorin und Lektorin lebt mit Mann und Hund im sonnigen Südwesten Deutschlands. Ihr Erlebnishunger sowie ihr Faible für fremde Länder finden sich in ihren Romanen ebenso wieder wie ihr Glaube an die wahre Liebe.

Leseprobe

Kapitel 1
Grand Bahama, Freeport

»Das ist ja der reinste Viehmarkt«, brauste Stella auf und schoss aus ihrem Sessel hoch.
   »Sei nicht so frech«, fuhr ihr Vater sie an. »Du wirst Ricardo heiraten.«
   »Diesen Kotzbrocken? Niemals!«
   Ihr Vater sprang ebenfalls auf. »Ich sage es zum letzten Mal. Du heiratest ihn«, brüllte er. Sein ausgestreckter Arm wies zu Ricardo Garcia, der in einem Sessel lümmelte, den Rotwein im Glas schwenkte und den Streit ungerührt verfolgte.
   Stella warf ihrem Gast einen flüchtigen Blick zu und der Wunsch, ihm den Wein in sein hässliches Gesicht zu schütten, wurde übermächtig.
   »Reg dich nicht auf, Korres«, vernahm sie seine Stimme und der überhebliche Tonfall kratzte an ihren Nerven. »Sie wird sich an den Gedanken, meine Frau zu sein, schon noch gewöhnen.«
   »Nein!« Sie funkelte ihren Vater an. »Du kannst mich nicht zwingen.«
   Die hervortretenden Adern an seinem Hals und die zu Schlitzen zusammengekniffenen Augen hätten sie warnen müssen. Wutentbrannt riss er die Hand hoch. Er ohrfeigte sie auf beide Wangen, sein Siegelring traf ihr Jochbein und der Schmerz explodierte. Stella schossen Tränen in die Augen. Sie schrie, hob schützend die Arme über den Kopf und taumelte aus seiner Reichweite.
   Fassungslos starrte sie ihn an. Er hatte sie noch nie geschlagen! Durch den Tränenschleier nahm sie seine unerbittliche Miene wahr und Panik griff nach ihr. Er meinte diese absurde Forderung tatsächlich ernst. Stella fühlte sich wie ein in die Enge getriebenes Tier. Sie bemerkte Ricardos boshaftes Grinsen und das Glitzern in seinem Blick. Dem Mistkerl gefiel es, dass ihr Vater ihr seinen Willen aufzwingen wollte.
   Sie betastete die pochende Wange, spürte warme Nässe und nahm den Blutgeruch wahr. Erschüttert starrte sie auf die roten Spuren an ihren Fingern, ihr Blick suchte den ihres Vaters. Anstatt der erhofften Reue fand sie darin nur kalte Erbarmungslosigkeit.
   Schluchzend wirbelte Stella herum, rannte durch die offenstehende Schiebetür auf die Terrasse und folgte dem geschwungenen Weg, der bis zum Bootsanleger führte. Der beleuchtete Pool inmitten der gepflegten Rasenfläche schimmerte einladend, der warme Wind trug exotische Blütendüfte und Meeresrauschen mit sich. Doch Stella nahm die Schönheit dieser Tropennacht kaum wahr. Sie wollte nur fort von hier.
   In ihr Entsetzen über Vaters Brutalität mischte sich Zorn. Er hatte sie gedemütigt und geschlagen. Vor Garcia. Wegen Geld! War er total durchgeknallt?
   Am Ende des Grundstücks streifte sie die Sandaletten ab, betrat den Bootssteg und sprang an Bord der Midnight Star. Keuchend lehnte sie sich gegen die Reling und wischte sich die Tränen von den Wangen. Ihre Wut ließ ein wenig nach, stattdessen stieg Verzweiflung in ihr auf. Nie zuvor hatte sie ihren Vater so erlebt. Erst seit er mit Garcia verkehrte, benahm er sich herrisch und aggressiv.
   Ricardo Garcia war CEO einer Investmentfirma mit Sitz in Nassau, doch Stella argwöhnte, dass hinter der seriösen Fassade zwielichtige Aktionen abliefen. Geldwäsche gehörte mit zu den einträglichsten Geschäften auf den Bahamas, wenn auch niemand öffentlich darüber sprach.
   Ihr Vater hatte sich an der Börse verspekuliert, er schuldete Garcia einen Betrag in Millionenhöhe und Stella sollte sein Problem lösen, indem sie Ricardo heiratete, der dafür im Gegenzug Korres die Schulden erlassen wollte.
   Erneut kochte die Wut in ihr hoch. Da hatten sich die beiden Helden ja einen schönen Plan zusammengesponnen. Glaubten die tatsächlich, sie würde diesem Handel zustimmen? Sich verschachern lassen wie eine Zuchtstute, um Dads Fehler auszubaden?
   Stella hatte sich anfangs nichts dabei gedacht, als Garcia immer öfter in ihrer Familienresidenz in Freeport aufgetaucht war. Ihr Vater gefiel sich in der Rolle des großzügigen Gastgebers und lud häufig Geschäftspartner ein.
   Sie fand Ricardo abstoßend, ging ihm nach Möglichkeit aus dem Weg und versuchte, sein dreistes Starren zu ignorieren. Stella kannte diese Blicke. Mit ihrer Stundenglasfigur, den glänzenden zobelbraunen Locken und ihrer natürlichen Sinnlichkeit wirkte sie auf viele Männer (...)

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