Ellen Stone

Romantik & tiefe Gefühle

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Töte für mich

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Du darfst nur lieben, wenn du tötest ... Als Tom von einem nächtlichen Auftrag zurückkehrt, fühlt er sich innerlich leer. Schon wieder hat er einen Menschen getötet. Die Toten verfolgen ihn, erscheinen ihm im Traum. Fragen nach dem Warum. Tom kennt die Antwort. Weil er in die Familienorganisation des Menschenhändlerrings seines Vaters hineingeboren wurde. Er hasst, was er tun muss. Jedes verdammte Mal. Die Wut darüber steigert sich von Mord zu Mord, aber gegen die Erpressungen seines patriarchischen Vaters ist er machtlos. Dann lernt er Mia kennen. In ihren Armen vergisst er, wer er ist, was er ist. Doch sollte sein Vater von Mia erfahren, hätte dieser ein weiteres Druckmittel gegen ihn in der Hand. Es kommt der Augenblick, in dem sich Tom entscheiden muss, obwohl es seinen Untergang bedeuten kann, denn Liebe und Tod liegen in seiner Welt sehr eng beieinander.

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Vita

Ellen Stone

Ellen Stone, Jahrgang 1978, wuchs in Oberbayern auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern lebt. Schon als Schülerin schrieb sie Gedichte und vollendete ihren ersten, achtzigseitigen Jugendroman. Dieser verschwand zwar gleich in der Schublade, aber ihre Leidenschaft zum Schreiben ließ sie nicht mehr los. Nach Abitur und Studium arbeitete sie zunächst als technische Gutachterin einer Bundesbehörde, ehe sie ihren Dienst als Ermittlungsbeamtin antrat. Zwischen operativen Einsätzen und staubigen Akten entstanden mit einem Mal faszinierende Figuren. Ellen Stone erkannte, dass es nur noch weniger Zutaten bedurfte, Leser in eine Welt zu entführen, die gefährlich, skrupellos und aufregend zugleich ist. In der kein Protagonist nur gut oder nur böse ist, in der Hass und Liebe aufeinanderprallen, und in denen die Helden folgenschwere Entscheidungen treffen müssen.

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Leseprobe

Kapitel 1

Gregor hasste es, wenn man ihn warten ließ. Noch viel mehr hasste er es, wenn seine Frau ihn warten ließ. Zumal sie es war, die nach ihrer Geschäftsreise unbedingt noch mit ihm essen gehen wollte, wo sie doch wusste, dass er normalerweise um diese Uhrzeit seinen Late-Night-Talk ansah. Weshalb sie ihn dann ausgerechnet in dieses abgelegene, heruntergekommene Restaurant gebeten hatte, war ihm ein Rätsel. Das sah ihr gar nicht ähnlich. Gereizt schaute er sich nach dem Kellner um, griff nach der Speisekarte und blätterte hin und her. Dann spürte er einen Schatten.
   Na endlich! Als er aufsah, musterte ihn ein Fremder. Ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, setzte sich der Mann.
   »Dieser Platz ist besetzt.« Er räusperte sich, um seiner Stimme Festigkeit zu verleihen.
   »Sonja wird sich ein bisschen verspäten.«
   Gregor schnellte nach vorn. »Woher kennen Sie meine Frau?«
   »Nun, wir sind uns heute zum ersten Mal begegnet.« Ein gefährliches Lächeln umspielte die Lippen in dem fast perfekten Gesicht des Unbekannten.
   »Wer sind Sie?«
   Der Kerl grinste nur. Kühl, berechnend, emotionslos.
   »Hören Sie, ich habe keine Lust auf irgendwelche Spielchen. Sagen Sie mir, was Sie wollen oder ver-schwinden Sie.«
   »Mein Auftraggeber hat mich angewiesen, Ihnen eine Botschaft zu übermitteln.« Die Stimme des Mannes klang ruhig. Sein Lächeln verschwand.
   »Wollen Sie mich verarschen?« Gregor blickte düster auf das Bier, das ein Kellner ungefragt vor ihm abstellte.
   »Ich schlage vor, Sie beruhigen sich, Herr Lipinski. Solange Sie mir nicht zugehört haben, wird Ihre Frau nicht zu Ihnen zurückkommen.« Der kompromisslose Unterton in der Stimme des Fremden rüttelte ihn schlagartig wach. Die kalten dunkelblauen Augen, das markante Gesicht, schwarzes Haar, das die seltsame Gefühlskälte unterstrich. Breite Schultern, stattliche Größe, muskulöser Körperbau. Im Ernstfall wäre Gregor dem Mann eindeutig unterlegen.
   Dann entdeckte er die Ausbuchtung unter dessen schwarzer Armeefeldjacke. »Wer sind Sie?«
   »Ich bin jemand, der Ihnen eine Warnung aussprechen soll.«
   »Ich verstehe nicht … Was ist mit Sonja? Haben Sie ihr was angetan?« Gregor presste seine Rechte auf den Magen.
   »Ihrer Frau geht es gut, aber die Situation kann sich sehr schnell ändern.«
   Die Tür zum Gastraum öffnete sich.
   »Servus, Andi! Ein Helles, wie immer.« Ein hochgewachsener Handwerker im Blaumann stellte sich an die Theke.
   Der Kellner eilte zu dem neuen Gast, ergriff ihn am Ellenbogen und schob ihn sanft aber bestimmt zurück zur Tür, während er leise etwas von „Heute geschlossene Gesellschaft“ murmelte.
   Gregor schluckte. Handelte es sich hier etwa nur um eine billige Inszenierung? Er sah sich um und entdeckte einen weiteren Gast im hinteren Bereich des Restaurants. Der hagere Mann hielt sein Whiskeyglas in der Hand, während er gebannt die Szene verfolgte. Bildete sich Gregor das alles nur ein?
   Der Fremde riss ihn aus seinen Gedanken, als er einen braunen Briefumschlag vor ihm auf den Tisch legte. »Öffnen Sie ihn.«
   Das Entsetzen, das von Gregor Besitz ergriff, als er die Fotos herauszog, drang wie tausend heiße Nadelstiche in seine Brust. »Woher haben Sie die?«
   Der Fremde lächelte. »Ich werde Ihnen nicht alle meine Geheimnisse verraten. Es reicht, wenn ich Ihre kenne.«
   Gregor starrte auf das Bild, das er in der Hand hielt. Er erinnerte sich vage an die Situation, in der es aufgenommen worden war. Die Einladung des leitenden Oberstaatsanwalts Maierhofer sollte ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere sein. Zu vorgerückter Stunde war er einfach zu betrunken gewesen. Aber auch nüchtern hätte er seinem Chef niemals widersprochen, in dieses Bordell zu fahren. Hitze wallte in ihm auf, gefolgt von kaltem Schweiß, der seine Stirn benetzte. Er legte das Foto langsam zurück auf den Tisch. Mit zitternden Händen nahm er das Glas. Beim ersten Schluck verzog er angewidert das Gesicht. Das Bier schmeckte seltsam schal. »Was wollen (...)

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