Sylvia Pranga

Romantik & tiefe Gefühle

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Liebe auf Irrwegen

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Seit vielen Jahren verbindet Sina und Bastian eine innige Freundschaft. Dieses Band wird auf eine harte Probe gestellt, als Sina Bastian bittet, sie bei der Suche nach ihrem Exfreund Marc zu unterstützen. Sie will herausfinden, warum Marc damals die Beziehung beendete, um auch innerlich endlich wieder frei für einen neuen Mann zu sein. In Bastian löst Sinas Bitte gemischte Gefühle aus. Als ihr bester Freund möchte er ihr helfen, doch graut ihm bei dem Gedanken, dass Sina bald vergeben sein könnte. Um ihre Freundschaft, die ihm so viel bedeutet, nicht aufs Spiel zu setzen, verschweigt er Sina weiterhin seine wahren Gefühle und unterstützt sie nach Kräften bei ihrer Odyssee durch drei Länder. Während sie dem Ziel ihrer Suche immer näher kommen, sieht Sina Bastian langsam mit anderen Augen. Kann auch bei ihr aus Freundschaft Liebe werden?

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Vita

Sylvia Pranga

Geboren als Kind der '68er Generation und aufgewachsen in einer Kleinstadt in Niedersachsen, zog es mich früh in die weite Welt der Bücher, wo ich die Abenteuer erlebte, vor denen mich meine Eltern warnten. Aus Begeisterung für Literatur studierte ich Anglistik und Germanistik und machte meinen Abschluss auch in Russisch, weil mich Sprachen seit jeher faszinierten. Nachdem ich aus beruflichen Gründen einige Jahre im Ruhrgebiet lebte, bin ich nun wieder in meiner alten Heimat als Übersetzerin für technische Dokumentationen tätig. Zwar macht mir die Arbeit mit Texten aller Art Spaß, aber die Kreativität kommt bei der Übersetzung von Maschinenanleitungen zu kurz. Umso mehr genieße ich es, in meiner Freizeit meinen Ideen die Zügel schießen zu lassen. Diese Ritte führen mich unweigerlich auf die britischen Inseln oder in die USA. Meine zahlreichen Reisen dorthin spiegeln sich in meinen Manuskripte wider, die in England oder Irland spielen, wo ich mich unter Romanfiguren mit trockenem Humor und schrägen Eigenheiten wiederfinde und gerne auf einen Nachmittagstee bleibe.

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Leseprobe

1. Kapitel

»Hilfst du mir?«
   Sinas Stimme klang vom Weinen belegt. Bastian goss Kaffee in die beiden Tassen und sah zu Sina hinüber, die mit hängenden Schultern an seinem Küchentisch saß. Ihren Blick hatte sie auf ein Taschentuch gesenkt, an dem ihre Finger unruhig zupften. Die Wimpern waren nass von Tränen.
   »Natürlich, dafür sind Freunde da. Sag mir, was ich tun kann.« Er brachte die Tassen zum Tisch und versuchte krampfhaft, zu verbergen, dass er sich den Zeh an der Schrankkante gestoßen hatte. Langsam sollten seine Gliedmaßen die Positionen der Möbel kennen. Nach über einem Jahr in der neuen Wohnung, wie er sie immer noch nannte, wurde es langsam Zeit.
   »Du kannst mich bei der Suche unterstützen.«
   Bastian verschüttete beim Absetzen seiner Tasse erstaunlich wenig Kaffee. Als er sich setzte, bemühte er sich, dass seine langen Beine nicht in Konflikt mit Sinas schönen Pendants gerieten. »Was für eine Suche?«
   Sina goss etwas Milch in ihre Tasse und rührte so lange, dass Bastian um die Standhaftigkeit des Porzellans zu fürchten begann.
   »Dr. Kolbin meint, dass es gut für mich wäre, mich mit Marc auszusprechen.«
   Bastian unterdrückte ein Seufzen, trank einen Schluck Kaffee und verbrannte sich die Zunge. Mit fest aufeinandergepressten Lippen, die nicht den kleinsten Schmerzenslaut entkommen ließen, stellte er fest, dass in letzter Zeit viele von Sinas Sätzen mit den Worten »Dr. Kolbin meint« begannen. Seit sie zu diesem Therapeuten ging, schien sie keine eigene Meinung mehr zu haben. »Aha. Und wo wohnt Marc?«
   Sina hörte endlich auf, die Tasse mit ihrem Rühren zu malträtieren, und starrte ihn erbost an. Oje, was hatte er jetzt wieder falsch gemacht? Es gab so viele Möglichkeiten, dass er nicht erst zu überlegen begann. Sie würde es ihm sowieso sagen.
   »Bastian, hörst du mir überhaupt zu? Das weiß ich nicht, sonst müsste ich ihn ja nicht suchen.«
   Warum hatte sie nicht sagen können, dass es bei der erwähnten Suche um Marc ging? Sie bat ihn um Hilfe bei einer ominösen Suche, schien komplett das Thema zu wechseln und redete von Marc, den er nicht leiden konnte, und erwartete von ihm, dass seine grauen Zellen die für sie offensichtliche Verbindung herstellten. Den Gefallen taten sie aber nicht einmal Sina. »Ah, okay, verstehe. Warum ist es denn so wichtig, dass du mit dem Typen sprichst?«
   Sina zog die schmalen Brauen hoch. »Nenn ihn bitte nicht so. Das hat einen negativen Beigeschmack.«
   Bastian blinzelte. Das Wort war für ihn eine neutrale Bezeichnung für einen Mann, von dem er nichts hielt. Aber wenn Sina meinte, dass die Verwendung nicht in Ordnung war, würde er sich danach richten. Schließlich war sie es, die Germanistik studiert hatte und fünf Fremdsprachen beherrschte. Er zuckte zusammen, als sie ihre Hand auf seine legte und ihn zerknirscht ansah.
   »Tut mir leid, Bastian. Ich bin dermaßen gestresst und frustriert, dass ich dich ohne Grund anschnauze. Das war nicht fair.«
   Natürlich verzieh Bastian ihr sofort, wie immer. Er genoss das Gefühl ihrer Hand auf seiner und hätte noch stundenlang so sitzen bleiben können, zweifellos mit einem verzückten Gesichtsausdruck, doch leider klingelte Sinas Handy, und sie zog ihre Finger zurück.
   Sie stand auf und ging in den Flur, um dort in Ruhe das Gespräch zu führen. Er hörte, dass es Judith war, Sinas Mädchen für alles im Übersetzungsbüro.
   Bastian seufzte. Er wusste, was das bedeutete. In spätestens einer Minute würde Sina in die Küche stürmen und mitteilen, dass sie sofort wegmüsse, weil man sie im Büro brauche. Dabei hatten sie sich fest vorgenommen, heute gemeinsam essen und danach ins Kino zu gehen. Es war schon viel zu lange her, seit sie etwas unternommen hatten. Ständig kam ihnen ihre Arbeit dazwischen. Er wollte sich nicht davon freisprechen, dass auch er immer sofort zur Stelle war, wenn er einen Anruf aus dem Zoo bekam. Sie hatten eben Berufe, die noch Berufung für sie waren.
   Sina eilte in die Küche zurück. Ihre eben noch tränenblassen Augen leuchteten wieder. Sie wurde gebraucht, und das genoss sie. Er kannte dieses Gefühl.
   »Ich muss los. Ein (...)

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