Susan Florya

Romantik & tiefe Gefühle

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Nebel über den Reben

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Können unter der Sonne Kaliforniens Gefühle reifen wie ein edler Wein? Colin hat gerade alle Hände voll damit zu tun, seine Rebstöcke zu retten, als Lisha McTavish wieder in sein Leben tritt. Die kleine Kylie und das familieneigene Weingut halten ihn genug auf Trab, weitere Komplikationen sind unerwünscht. Sein Vater ist allerdings anderer Meinung und gibt der erfolgreichen Kellermeisterin einen Job an Colins Seite. Damit ist nicht nur Stress am Weinfass vorprogrammiert. Schon bald kürt Kylie ausgerechnet Lisha zum Ersatz für ihre Mama, aber in Colins Herzen ist kein Platz für eine neue Liebe. Kann Kylie ihren Daddy davon überzeugen, dass er sich auf der ganzen Linie in Lisha geirrt hat? Oder muss auch Kylie lernen, dass nicht alle Wünsche im Leben in Erfüllung gehen?

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    Susan Florya

Vita

Susan Florya

Susan Florya wurde 1969 während einer Urlaubsreise in Istanbul/Türkei als Bäckerstochter geboren. Aufgewachsen ist sie in Dortmund und mitten im Rheinland. Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, heute verdient sie ihre Brötchen als kaufmännische Angestellte eines großen Unternehmens in Düsseldorf. Schon als Kind hat sie stets Geschichten erfunden und aufgeschrieben. Bis heute ist ein Leben ohne Bücher für sie undenkbar. Ihre zweite große Leidenschaft - das Reisen - wurde ihr praktisch mit der Geburt in die Wiege gelegt. Ihre beiden liebsten Hobbys verbindet sie nun, indem sie ihre gefühlvollen Geschichten in fernen Ländern ansiedelt und ihre Leser/-innen auf diese Art an einige der interessantesten Orte der Welt entführt.

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Flugzeugabsturz löst Feuer in Weinberg aus

Beim Absturz einer Cessna kam der Pilot ums Leben, die Explosion der Maschine setzte weite Teile eines Weinbergs der Scott´s Hill-Kellerei in Brand. Die örtliche Feuerwehr war umgehend zur Stelle, dennoch fielen zahllose wertvolle Reben dem Feuer zum Opfer. Die Katastrophe ist ein weiterer Schicksalsschlag für die Besitzer des Weinguts. »Dennoch geben wir nicht auf«, betonte Colin McNamara in einem kurzen Statement. »Wenn es sein muss, gehen wir neue Wege, doch Scott´s Hill wird wie Phoenix aus der Asche aufsteigen!« Er ließ offen, welche Rolle das Auftauchen einer jungen Unbekannten in diesem Zusammenhang für die Zukunft der Kellerei spielt.

Leseprobe

Prolog

»Ich muss Pipi!«
   »Schon wieder?« Colin schaute in den Rückspiegel, Jessica drehte sich auf dem Beifahrersitz um. Sie wurden mit dem gleichen vorwurfsvollen Blick bedacht.
   »Jaaaa!« Die Kleine schniefte und wischte sich mit dem Ärmel ihres Pullis die Nase ab.
   »Schon mal was von einem Taschentuch gehört, Kylie?« Jessica reichte ihr ein Kleenex.
   »Ich muss wirklich Pipi!«
   »Sobald der nächste Parkplatz kommt, halte ich an, aber ich kann nicht mitten auf der Straße stehen bleiben, Schatz.«
   Er sandte seiner Tochter im Spiegel ein Lächeln. Die zog einen preisverdächtigen Schmollmund, klemmte sich die Hände zwischen die Beine und zappelte in ihrem Kindersitz vor sich hin.
   Jessica drehte sich wieder nach vorn. »Wenn sie den Rhythmus beibehält, könnten wir in etwa drei Tagen zu Hause sein.«
   »Und ich hatte mich heute schon auf mein eigenes Bett gefreut …«, erwiderte er mit einem entbehrungsvollen Seufzer.
   Jessica grinste. »Wart erst mal ab, bis Junior noch tiefer rutscht.«
   Seine rechte Hand wanderte vom Lenkrad auf die Kugel unter ihrem Fleeceshirt und streichelte sie liebevoll. »Dann muss ich wieder auf der Toilette zelten, wenn ich meine Frau noch ab und zu sehen will.«
   Sie legte ihre Hand auf seine. In seligem Einvernehmen schwiegen sie.
   »Daddy, ich muss wirklich …«
   »Ich glaube, da hinten kannst du anhalten.« Ehe Kylie erneut quengeln konnte, wies Jessica auf eine Ausbuchtung neben der Straße. »Bevor Madame ausläuft.«
   Er steuerte den Land Rover über den festgefahrenen Waldboden und hielt auf der Lichtung an. Verkohlte, abgebrochene Stämme zwischen angesengten Mammutbäumen ließen darauf schließen, dass ein Feuer den Platz in der Wildnis geschaffen hatte. Vor ihnen stand ein riesiger Laster, dessen Anhänger gut zur Hälfte mit gefällten Baumstämmen beladen war.
   »Warte, bis ich da bin!«
   Ein Blick über seine Schulter stoppte Kylie. Sie hatte den Gurt ihres Kindersitzes bereits gelöst und schob ihre Beine in den Fußraum hinter dem Beifahrersitz.
   »Mach schnell, ich muss …« Ihre Worte gingen unter, als er die Autotür öffnete.
   Das wilde Tosen eines Flusses vermischte sich mit dem durchdringenden Jaulen einer elektrischen Säge. Vorbeifahrende Autos und Wohnmobile vervollständigten die Kakofonie, die absolut nicht zur friedvollen Atmosphäre des Nationalparks passen wollte. Jessica angelte nach ihren Slippern.
   »Na, komm her, du süßer Teufel.« Auf der Fahrerseite hob er Kylie aus dem Wagen. »Überschwemm nicht das Tal, wenn’s geht.«
   Sofort rannte sie um das Auto, schnappte die Hand ihrer Mama und zog sie hinter sich her ins Gebüsch. Er lehnte sich gegen die warme Motorhaube, verschränkte die Arme und genoss das beeindruckende Panorama auf das malerische Yosemite Valley. Eintausend Meter hoch ragte die hohe Granitwand des El Capitan senkrecht in den tiefblauen Frühlingshimmel. Von der Schneeschmelze gespeiste Wasserfälle stürzten an den Felswänden hinab und ließen den im Sommer ausgetrockneten Bach unterhalb der Lichtung zu einem reißenden Fluss anschwellen. Wo die Sonne auf die Gischt traf, bildeten Fragmente eines Regenbogens einen surrealen Kontrast zum grauen Gestein.
   Die triumphierende Miene in Richtung des Felsmassivs konnte er sich beim besten Willen nicht verkneifen. Der Winzling, der im Leib seiner Frau heranwuchs, würde dafür sorgen, dass er Jessica nicht länger mit dem mächtigen El Capitan und seinen Gefährten teilen musste. Kylies Geburt hatte sie nicht von den schroffen Bergen fernhalten können. Sie war der Sucht nach der Wand verfallen. Ihre drahtige, kompakte Figur, ihr eiserner Wille, jeder durchtrainierte Muskel ihres Körpers war dazu geschaffen, sich den Extremen zu stellen. Was für ihn ein grandioses Panorama darstellte, gleichzeitig aber uneinnehmbar schien, zog sie magisch an. Kein bedeutendes Massiv der Welt, das sie nicht bezwungen hatte. Damit war endgültig Schluss! Jahre, in denen die Hoffnung auf ein zweites Baby immer geringer geworden war. Er schob eine Hand in die rückwärtige Tasche seiner Jeans und (...)

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