Susan Florya

Romantik & tiefe Gefühle

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Im Rausch der Gezeiten - Mermaid Cruises 3

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Das Leben ist nicht fair, muss Patsy wieder einmal feststellen. Kein Job, kein Mann und keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Zum Glück nimmt ihre Schwester Amy sie kurzerhand als Babysitter mit auf eine Kreuzfahrt in die Karibik. Während Amy und Magier Miguel Fuérte zwischen Wiedersehensfreude und ehelicher Gewitterfront pendeln, genießt Patsy das süße Leben an Bord. Beim Spielen mit ihrer kleinen Nichte bleibt keine Zeit für trübe Gedanken. Allerdings grübelt sie schon bald darüber nach, was sie von ihrem Kabinennachbarn halten soll. Will Donovan Alexander nur mit ihr flirten, oder ist er auch an ihren inneren Werten interessiert? Und warum klebt seine Tochter wie eine Klette an ihm? Mit einem Mal hat Pat ganz andere Probleme, als eine Horde übereifriger Verehrer abzuwimmeln …

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Vita

Susan Florya

Susan Florya wurde 1969 während einer Urlaubsreise in Istanbul/Türkei als Bäckerstochter geboren. Aufgewachsen ist sie in Dortmund und mitten im Rheinland. Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, heute verdient sie ihre Brötchen als kaufmännische Angestellte eines großen Unternehmens in Düsseldorf. Schon als Kind hat sie stets Geschichten erfunden und aufgeschrieben. Bis heute ist ein Leben ohne Bücher für sie undenkbar. Ihre zweite große Leidenschaft - das Reisen - wurde ihr praktisch mit der Geburt in die Wiege gelegt. Ihre beiden liebsten Hobbys verbindet sie nun, indem sie ihre gefühlvollen Geschichten in fernen Ländern ansiedelt und ihre Leser/-innen auf diese Art an einige der interessantesten Orte der Welt entführt.

Leseprobe

1. Kapitel

Zu alt! Dabei würde Mr. Ich-bin-der-Boss-und-deshalb-wichtig sämtliche Jacketkronen in seinem Diamantfunkelgrinsen hergeben, wenn er dafür erneut in ihrem Alter durchstarten dürfte! Patsys Schnauben verpuffte im penetranten Dröhnen der Triebwerke. Ihre Sitznachbarn hätten es sowieso nicht gehört. Durchzockte Nächte in Las Vegas verwandelten jeden Jet ebenso schnell in einen fliegenden Schlafwagen wie Siegfried & Roy einen Tiger in einen Elefanten. Sie löste den Sicherheitsgurt und stand auf. Ein Blick über die Reihen genügte. Da lohnte sich nicht einmal ein Popowackeln, wenn man durch die Kabine schritt. Schnarchnasen!
   Der Flugbegleiter war süß. Bestimmt schwul, also nicht wert, Mutters Erbstücke unter der Bluse in Szene zu setzen. Nach zwölf Dienstjahren als Saftschubse machte ihr keiner etwas vor. Hey, ja, sie war gern Saftschubse! Allerdings nicht bei Luftomnibussen wie dieser Flieg-eng-und-Billig-Airline, die sie gerade nach San Diego brachte. Patsy servierte in dreißigtausend Fuß Höhe ausschließlich Schampus und Kaviar statt Hühnchen und Pasta. Dabei erfuhr sie aus nächster Nähe, welcher Hollywoodstar am liebsten Sushi speiste, während er seine Assistentin im Ledersessel vernaschte. Bei manchem Wirtschaftsboss musste sie endlos nachschenken, damit er seine panische Flugangst in eiskaltem Dom Perignon ertränken konnte. Hin und wieder erzählte einer Storys, um sich von den Turbulenzen abzuhalten. Halleluja! Traten die Typen in den TV-Nachrichten auf, glaubte man, ihnen gehörte die Welt. Aber kaum in der Luft ließen sie sich das Patschhändchen halten, sobald eine Windböe den Knabbermix durchschüttelte. Das sollte jetzt echt alles vorbei sein? Einfach so? Weil ein arroganter Kotzbrocken mit poliertem Namensschild an der Bürotür sie für zu alt befand? Sie gab dem Gedanken einen saftigen Tritt, der ihn in ihrem Hirn in die Abteilung Kümmern-wir-uns-später-drum beförderte. Lieber einen niedlichen Hintern vor Augen als ätzende Sprüche von oberbeknackten Ex-Bossen im mentalen MP3-Player.
   Warum waren die fliegenden Hintern fast immer vom anderen Stern? Der Süße in Dunkelblau lehnte als Musterexemplar der Gattung Ein-schöner-Rücken-kann-auch-entzücken im Durchgang. Bestimmt gab er seiner Kollegin Tipps gegen Augenringe und trockene Haut. Manchmal überlegte Patsy, ob fürsorgliches Getätschel gepaart mit Kosmetiktipps bei den männlichen Kollegen zur Stellenbeschreibung gehörte. Blöd nur, dass sie echt die besten Tricks kannten. Den einen oder anderen Tipp für die Brünette in der Uniformpelle hätte sie auch parat. Etwas weniger Hüftgold wären ein guter Anfang. Abgesehen von ihrer fülligen Gestalt hatte sie von Schnuckiboys Kollegin bislang nicht viel gesehen. Nach dem Sicherheitsballett und einer Express-Verkaufsfahrt mit dem Getränketrolley war sie in der Galley verschollen. Seither hielt Schnucki die Wandverkleidung fest, damit die nicht aus Versehen in den Gang kippte.
   Im vorderen Teil des Fliegers war noch weniger los. Die Purserin zählte zu der Sorte, die redete, als steckte ihr eine Wäscheklammer auf der Nase. Zwei Minuten nach dem Start hatte sie den Trennvorhang zugezogen und in ihrer Durchsage das biedere Volk ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Waschräume der Economy Class im Heck befanden. Dämliche Sumpfkuh! Dabei saß in Reihe eins bis fünf erfahrungsgemäß am ehesten eine gut gebaute Charmeoffensive im Hugo-Boss-Outfit. Andererseits war nur die übliche Mischung aus verlorenen Existenzen, Hangover geplagten Junggesellenverabschiedern und vereinzelten Touris eingestiegen. Die zwei, drei Anzugträger mit den Porsche Design-Aktentaschen waren so alt, dass sie garantiert rote Maseratis fuhren, um ihre Midlife Crisis zu kompensieren. Alt … Schon wieder! Wo, zum Teufel, hatte dieses beschissene Scheißwort noch Platz in ihrem Gepäck gefunden?
   »Hey, Honey, der linke Waschraum ist frei.« Schnuckiboy machte eine Vierteldrehung und deutete mit seinen langen, schlanken Fingern auf die Tür. Patsy seufzte, schenkte ihm aber ein routiniertes Lächeln. Immerhin hielt er ihr die Tür auf. Er hätte Potenzial zum knackigen Snack zwischendurch, wenn keine Schokolade mehr im Kühlschrank lag. Vor allem mit dem, was sich bei jeder Bewegung unter seinem weißen Hemd abzeichnete. Aber … Anderer Stern halt. Nebenbei bemerkt: Schnucki jobbte als Economy Class-Flugbegleiter bei Konservendosen-Airlines! Der (...)

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