Elena Swan

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Niemals vergessen - Here without you 1

Image

„Meine Hand war schneller als ich und öffnete den Tab wieder. Die kleine Eins an der Seite starrte mich vorwurfsvoll an.“ Eine Facebook-Nachricht ihrer Jugendliebe Arndt reißt Sarah unverhofft in einen Strudel aus Gefühlen. Zwischen Erinnerungen an schöne Momente und liebevolle Berührungen, sticht immer wieder der Schmerz des Verlustes hervor. Arndt hat sie schon einmal verlassen, was sollte dieses Mal anders sein? Noch während Sarah in ihren Gefühlen forscht, erreichen sie Drohungen einer Ex-Freundin Arndts, doch ist wirklich alles so, wie es scheint? Sarah muss entscheiden, ob ihre Gefühle stark genug sind, um Arndt eine neue Chance zu geben, während ihr immer wieder neue Gründe dagegen in den Weg gelegt werden.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Elena
    Swan
    E-Book: 2.99 €
  • Elena Swan
    Niemals vergessen - Here without you 1
  • Niemals vergessen - Here without you 1
    Elena Swan

Vita

Elena Swan

Bianca Stark wurde 1990 in Bremen geboren und wohnt noch immer im kleinsten Bundesland Deutschlands. Nach dem Abi hat sie ein FSJ in einer Kleinkindgruppe gemacht. Dort machte es nach einer langen Pause endlich wieder Klick, und seit Beginn 2013 hat sie jeden Tag an ihren Projekten gearbeitet. Vor allem in den Bereichen Fantasy, realistisches Jugendbuch und Romance fühlt sie sich wohl. Dabei zeigt sie gerne auf, dass nicht alles immer so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Unter dem Pseudonym Elena Swan schreibt sie Romance.

Leseprobe

Kapitel 1

Als ich die Nachricht auf meinem Bildschirm aufblinken sah, glaubte ich nicht, dass er mir noch einmal geschrieben hatte. Nach dem, was beim letzten Mal geschehen war, bin ich davon ausgegangen, nie wieder ein Wort von ihm zu hören. Alles in mir sträubte sich, die Nachricht zu öffnen. Hatte er mich wirklich bei Facebook gesucht? Okay, schwer war es nicht, mich zu finden. Aber hatte er sich tatsächlich die Mühe gemacht? Es fiel mir schwer, das zu glauben. Auch, dass er meinen Namen noch kannte. Meinen vollen Namen.
   Ich lief vor meinem Computer auf und ab. Eigentlich musste ich einen Beitrag für meinen Blog vorbereiten. Deswegen setzte ich mich wieder hin und schloss den Facebook-Tab. Nein, ich konnte mir das nicht geben. Ich sollte mir das nicht geben. Reichte es nicht, dass er mir schon zweimal das Herz gebrochen hatte? Musste er es noch ein drittes Mal tun?
   Schnell öffnete ich den Tab wieder. Die kleine Eins an der Seite starrte mich vorwurfsvoll an. Ich müsste die Nachricht nur lesen, brauchte nicht antworten. Doch ich konnte mich nicht durchringen, auf die Konversation zu klicken. Was wollte er?
   Wahrscheinlich machte ich mir sowieso wieder zu viele Gedanken. Sicher wollte er nichts Wichtiges. Mein Mauszeiger wanderte zu dem Fenster am unteren Rand der Seite.
   Sollte ich? Ich könnte es ignorieren. Er würde es sehen, wenn ich es gelesen hätte und nicht antwortete. Ignorieren war der bessere Weg. Ich nickte und klickte auf das Kreuz an der Seite. Damit musste ich das kleine Gesprächsfenster nicht mehr sehen.
   Nur störte mich die Eins am Rand noch mehr. Ich würde noch verrückt werden. Warum musste ich auch immer alles so zerdenken? Konnte ich nicht einmal normal sein und eine Nachricht öffnen, wenn sie ankam? Irgendetwas stimmte doch nicht mit mir, wenn ich bei solch einer überraschenden Nachricht ausrastete.
   Meine Katze sprang auf den Schreibtisch und wuschelte mir mit ihrem Schwanz im Gesicht herum. Abwesend streichelte ich ihr graues Fell, was ihr scheinbar ausreichte, denn sie legte sich auf meinen Schoß und schnurrte.
   »Hm … Was meinst du? Was soll ich machen?«, fragte ich sie leise.
   Zur Antwort bekam ich ein weiteres Schnurren. Ich seufzte. Manchmal kam ich mir bekloppt vor, weil ich mit meiner Katze redete, doch die meiste Zeit war es für mich leichter, als mit Menschen zu reden.
   Eine Freundin von mir nannte meine Katze auch immer Katze, weswegen es mittlerweile zu ihrem Namen geworden war. Katze hatte die blöde Angewohnheit, wenn sie sich wohlfühlte, ihre Krallen in meine Beine zu schlagen. Ich schrie auf, als sie genau dies nun auf meinen Oberschenkeln bewies. Katze sprang von meinem Schoß auf den Boden. Sie rannte auf die andere Seite des Zimmers und schaute mich böse an. Ich fühlte mich ein bisschen schlecht, weil sie so traurig aussah.
   »Nein, komm wieder her. Wenn du willst …«
   Als Antwort legte sie sich auf den Boden vor die Heizung, starrte mich aber weiterhin an. Irgendwann sollte wirklich jemand etwas erfinden, womit man mit Tieren kommunizieren konnte. Ich würde zu gern wissen, was sie dachte, wenn sie mich so ansah.
   Mein Blick fiel wieder auf den Bildschirm. Die Ablenkung mit Katze war nur von kurzer Dauer gewesen. Ich sollte es einfach hinter mich bringen. Dann könnte ich es gut sein lassen. Vielleicht war es nichts. Wenn er fragte, ob ich ich bin, könnte ich einfach Nein sagen, und damit hatte sich die Sache erledigt.
   Ich drehte mich zurück zu meinem Bildschirm. Die kleine Eins und ich lieferten uns ein Blickduell. Da kam mir eine Idee. Vorsichtig wanderte der Mauszeiger nach oben rechts. Ich könnte mir die ersten paar Wörter ansehen, ohne die Nachricht zu lesen. Ha! Ich war ein Genie.
   Hallo Sarah, wie geht es dir so? Ich wollte …
   Das war alles? Mehr konnte ich nicht sehen? Ich verdammte das blöde Häkchen bei Facebook, das mich verraten würde. Tief durchatmen, Sarah. Zumindest wusste ich, dass er sich sicher war, die Richtige gefunden zu haben. Ansonsten wäre das doch die erste Frage gewesen, oder?
   Ich warf meinen Kopf in den Nacken, wobei die kleinen Glöckchen an meinen Ohren ein leises Klingeln (...)

Mehr Leseempfehlungen