Elena Swan

Romantik & tiefe Gefühle

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Niemals zerbrechen - Here without you 2

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Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen, als ich meine Arme neben meinen Körper hängen ließ. Sollte er versuchen, mich in meine Stücke zu zerbrechen, wenn er es schaffte, würde er sich ebenso schneiden. Seit Niekes sechzehnten Geburtstag war sie nicht mehr als ein paar Monate Single. Von einer Beziehung in die nächste und nie zu viel Zeit dazwischen vergehen lassen. Dies wird ihr zum Verhängnis, als ihre Menschenkenntnis sie verlässt und sie an einen Mann gerät, der ihr nichts Gutes will. Nach und nach versucht Nieke, sich da herauszukämpfen, verliert ihre Freunde, ihren Rückhalt und gibt sich die Schuld. Soll ein kleiner Fehler ihr ganzes Leben zerstören oder kann sie wieder auf die Beine kommen?

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    Elena Swan

Vita

Elena Swan

Bianca Stark wurde 1990 in Bremen geboren und wohnt noch immer im kleinsten Bundesland Deutschlands. Nach dem Abi hat sie ein FSJ in einer Kleinkindgruppe gemacht. Dort machte es nach einer langen Pause endlich wieder Klick, und seit Beginn 2013 hat sie jeden Tag an ihren Projekten gearbeitet. Vor allem in den Bereichen Fantasy, realistisches Jugendbuch und Romance fühlt sie sich wohl. Dabei zeigt sie gerne auf, dass nicht alles immer so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Unter dem Pseudonym Elena Swan schreibt sie Romance.

Leseprobe

Kapitel 1

Mein Handy klingelte, doch unter all den Klamotten fand ich es nicht sofort. Ich warf Tims T-Shirt hinter mich in den Wäschekorb, wo es hingehörte, was eigentlich nicht meine Aufgabe war. Ich hatte bei ihm übernachtet, und er lag noch im Bett. Meine Handtasche war nicht das Zentrum der Vibration, erst, als ich meine Jacke in die Hand nahm, fand ich mein Handy. Während ich auf den grünen Hörer drückte, schaute ich mich um. Überall herrschte Chaos, das mein Lid zum Zucken brachte. Tim öffnete seine Augen und schaute mich verschlafen an.
   »Ja?«, fragte ich.
   »Nieke, ich muss mit dir reden«, hörte ich Sarahs Stimme am anderen Ende der Leitung. Sarah war meine beste Freundin. In letzter Zeit hatte sie einiges mitmachen müssen, woran ich nicht ganz unbeteiligt war. Nachdem ihre Grundschulliebe Arndt wieder aufgetaucht war, wollte ich ihr helfen über ihren Schatten zu springen und ihm noch eine Chance zu geben, was nach hinten losging. Wir hatten einen riesigen Streit, den wir gerade klären konnten.
   Deswegen ließ dieser Satz mein Herz schneller schlagen. Wenn es einen Satz gab, der jedem Menschen Angst machte, dann dieser. Zumindest bei mir war es so, dass er meine innersten Ängste hervorkehrte und ich keinen klaren Gedanken fassen konnte.
   Während sich mein Kopf noch Horrorszenarien ausmalte, erzählte Sarah mir von dem Einbruch letzte Nacht. Ich wollte nicht glauben, dass Arndts Schwester das getan hatte. Sarah ratterte das Erlebnis herunter, als wäre es nicht weiter schlimm. Es wunderte mich, bis sie mir erzählte, was noch passiert war.
   Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Tim aufgestanden war. Seine Hände lagen um meine Mitte, ich wand mich aus seinem Griff. Seine Berührungen hinterließen warme Spuren auf meinem Körper und sofort sehnte ich mich nach ihnen.
   »Jedenfalls hat Michael mir ein Jobangebot gemacht. Ein halbes Jahr lang durch die Metropolen Europas reisen und Räume einrichten. Wie cool ist das? Er hat auch gesagt, dass er sich um Katze kümmern würde.«
   Mit jedem Wort, das Sarah sprach, zog sich Kälte um mich. Ich wollte mich für sie freuen, aber ich wollte sie auch nicht gehen lassen. Sie brauchte mich nicht einmal für ihre Katze, sogar das übernahm ihr elendig gut aussehender Vermieter. »Wow, dass der Anzugträger sich um Katze kümmern will«, sagte ich schnell, um meine Traurigkeit zu verbergen. Ich war mir noch nicht mal sicher, warum es mich ärgerte, dass sie ging.
   »Er hat echt einen Narren an ihr gefressen. Ich kann es kaum glauben.«
   Nebenbei packte Sarah ihre Tasche weiter. Das Geräusch eines Reißverschlusses klang durch den Hörer. Ich konnte verstehen, dass die Flucht für sie willkommen war, gleichzeitig hatte ich Angst davor, dass sie nicht richtig darüber nachgedacht hatte. Eigentlich war sie nicht impulsiv.
   »Was sagt deine Mutter dazu, dass du über Weihnachten weg bist?«
   Ich griff nach der Kleidung, die überall verteilt lag, und pfefferte sie ebenfalls in den Wäschekorb. Tim schwieg, aber seine Blicke verfolgten mich. Gänsehaut überzog meine Arme, als ich an die letzte Nacht mit ihm dachte. Die Gedanken an Sarah verdrängten jedoch jede schöne Erinnerung.
   Sie sollte ihre Beziehung zu Arndt klären, darüber reden, was mit seiner Schwester geschehen war. Nicht weglaufen, nur weil es schwierig wurde. Außerdem sollte sie mich nicht einfach zurücklassen.
   Ich erschrak vor meinen Gedanken. Reiß dich zusammen, Nieke, und freu dich für deine Freundin. Sarah war niemand, der solch einen Schritt ging, ohne darüber nachzudenken.
   »Sie weiß es noch nicht, vielleicht komme ich für die Woche wieder her. Keine Ahnung. Auf jeden Fall freue ich mich, für ein paar Monate hier wegzukommen.«
   »Kann ich verstehen«, erwiderte ich und meinte es. Nach allem, was in den letzten Wochen passiert war, könnte jeder ihre Fluchttendenzen verstehen.
   »Bist du böse, weil ich gehe?«, flüsterte Sarah in ihr Blackberry.
   Ich ließ das schwarze Kleid fallen, das ich gerade aufgehoben hatte, und eine Welle der Schuld flutete mich. Sarah sollte sich nicht schlecht fühlen, nur weil ich scheinbar nicht damit klarkam, dass meine beste (...)

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