Emily Roberts

Heartbeat Moments

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Du und ich und dieser Moment

Leonie ist nach ihren untreuen Exfreunden alles andere als verträumt und auf der Suche nach Mr. Right. Bis zu diesem einen Moment auf der Kreuzung. Der Mann sitzt in seinem Wagen, Leo in ihrem und die Blicke bleiben endlos konstant. Wer ist der Fremde? Warum kann sie nicht aufhören, ihn anzusehen? Noch am gleichen Abend begegnet sie ihm auf einer Gala. Ryan O’Neill. Er bringt ihr Herz mit seinem irischen Charme nicht nur zum Klopfen, sondern lässt sich nicht von Leonies Schutzmauern abwimmeln.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Emily
    Roberts
    E-Book: 0.99 €
  • Emily Roberts
    Du und ich und dieser Moment
  • Du und ich und dieser Moment
    Emily Roberts

Vita

Emily Roberts ist das Pseudonym einer Liebesromanautorin. Unter diesem Namen veröffentlicht sie romantische und lustvolle, prickelnde und humorvolle Kurzgeschichten. 

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Kapitel 1

Aus den Boxen dröhnte Locked Out of Heaven von Bruno Mars, die Fenster waren hinuntergekurbelt und der warme Frühlingswind zerzauste Leonies Haar. Sie kroch im Feierabendverkehr in Richtung Bielefelder Innenstadt, obwohl sie am liebsten den restlichen Tag in der Sonne verbracht hätte. Nicht hier, Stoßstange an Stoßstange.
   Na wunderbar, die Ampel schaltete auf Rot. Sie war spät dran, um ihre Freundin abzuholen. Wie immer. Pünktlichkeit war nicht gerade ihre Stärke. Mit sechsundzwanzig war es langsam unangenehm.
   Aus der entgegengesetzten Richtung wollte ein dunkelgrauer Audi links abbiegen und blieb nach wenigen Metern stehen. Ein Mann saß im Fahrzeug. Er hatte dunkelblondes Haar, ein markantes Kinn und trug einen teuer aussehenden Mantel. Sein Blick ließ Leonie für keine Sekunde los und selbst sein Mund öffnete sich einen Spaltbreit.
   Was hatte er für eine Augenfarbe? Blau? Sie konnte es nicht erkennen. Nur, dass er unbeschreiblich attraktiv war und Leo betrachtete, als wäre sie eine Dschinnya.
   Leonie überkam ein angenehmer Schauder, der Gänsehaut zur Folge hatte. Warum begutachtete er sie eindringlich? Und weshalb konnte sie nicht aufhören, ihn anzusehen?
   Die Zeit schien nicht zu vergehen. Es kam ihr ewig vor, bis jemand hupte. Sie zuckten zusammen. Er schüttelte den Kopf und fuhr davon.
   Was war das denn?
   Eine vorbeifahrende Autofahrerin, die Leo ungeduldig überholt hatte, zeigte ihr den Mittelfinger. Es erinnerte sie daran, wieder Gas zu geben.
   Mit zehnminütiger Verspätung kam sie an der Anwaltskanzlei an, in der ihre Freundin als Sekretärin arbeitete.
   Gina war schlank, brünett und besaß ein breites Grinsen. Mit ihrer zierlichen Größe dachten viele, sie wäre schüchtern. Allerdings war sie auf jeder Party die Lauteste, Ausgelassenste und Verrückteste. Typisch Gina halt.
   »Zehn Minuten. Alle Achtung. Du bist sozusagen rechtzeitig.«
   »Kein Kommentar darüber, ansonsten kannst du das nächste Mal zu Fuß gehen.«
   Gina verdrehte die Augen. »Dass du eine Chaotin bist, ist nichts Neues. Ich muss dir aber etwas erzählen!«
   »Ich brenne vor Neugierde.«
   »An deinem Gesicht ist das deutlich zu sehen.«
   Sie lachten.
   »Entschuldige, aber deine Nachrichten sind immer schrecklich. Solche Sätze verwendest du, wenn du mir ein grauenhaftes Blind Date organisiert oder eine Beule in meinen Wagen gefahren hast. Mehr Beispiele gefällig?«
   Gina hob unschuldslammmäßig die Hände. »Diesmal nicht, versprochen. Mein Chef hat mich lediglich zu einer Party eingeladen. Mit Begleitung.«
   »Swingerklub?«
   »Gott, nein!« Gina versetzte ihr einen beherzten Schlag. »Du spinnst. Dort sind viele Geschäftsleute aus der Stadt, einige andere Anwälte und, und, und. Die ganze High Society.«
   »Was du nicht sagst. Und ich soll mit dir kommen?«
   »Ja, du Blitzmerker. Wir sind Singles, warum nicht? Vielleicht angeln wir uns einen gut aussehenden Lustknaben.«
   »Geht klar, bis auf Letzteres. Du wirst ohnehin nur Augen für deinen Boss haben. Wie heißt er noch gleich?«
   »Nick Roland.« Ginas Stimme klang verträumt. »Himmel, das ist ein Mann. Ein Blick von ihm, und ich bekomme weiche Knie.«
   Leo erinnerte sich an die aufwühlende Begegnung mit dem Fremden auf der Kreuzung. Ihr Herz hatte wild bis zum Hals gepocht. Diese Augen, diese Ausstrahlung, dieser intensive Blickkontakt.
   »Hey, hörst du mir überhaupt noch zu?«, motzte Gina.
   »Entschuldige. Ich war weg. Mir ist heute nur etwas Lustiges und Seltsames passiert.«
   »Lass hören.«
   Leonie schilderte das Ereignis.
   »Mehr nicht? Ihr habt euch nur angeglotzt?«
   »Ja – und? Mitten auf der Kreuzung. Wir haben den gesamten Verkehr aufgehalten. Es war wie eine Ewigkeit.«
   Gina machte einen belustigten Laut. »Seit wann bist du eine Romantikerin? Vielleicht hatte er einen Krampf im Fuß oder den Wagen (...)

Mehr Leseempfehlungen