Jasmin Kreuz

Romantik & tiefe Gefühle

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Bis dass der Tod ... dich findet

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Ein Terroranschlag erschüttert Houston und seine Einwohner. Das Team rund um Special Agent Austin Randle wird zum Tatort geschickt, der ihnen nicht viel zu bieten hat, außer jede Menge Leichen, einige Zeugen und ein verstörtes Mädchen, das als Einzige überlebt hat. Schnell bekennt sich eine Terrororganisation, die seit Jahren ihr Unwesen treibt, zu dem Anschlag. Doch während Austin und Vivi zeitgleich versuchen, die Risse aus Vertrauensbrüchen und Unwahrheiten in ihrer Beziehung zu kitten, werden die Eltern des Mädchens ermordet. Plötzlich verbinden sich die Fäden der Vergangenheit mit den Ereignissen von heute und erschüttern Vivi mehr als die Indizien, die auf Austin deuten. Doch er schweigt ...

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Vita

Jasmin Kreuz

Jasmin Kreuz wurde 1989 in München, Deutschland geboren. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Österreich. Dort absolvierte sie im Jahr 2007 die Matura. Die Liebe zum Schreiben entstand bereits in der Schulzeit. Im Alter von vierzehn Jahren hat sie ihren Eltern ganz aufgeregt ihren ersten „Roman“ vorgelegt, der - natürlich - für absolut unglaublich befunden wurde. Wenn sie gerade nicht arbeitet oder an ihren Romanen schreibt, reist sie gern und verbringt viel Zeit mit ihrer Familie, ihrem Sohn und Freunden.

Leseprobe

Kapitel 1

Dreiundzwanzig, Vierundzwanzig, … Er atmete tief durch, drückte den Rücken durch und lächelte eine durchaus hübsche Frau an, die ihm im Vorbeigehen zuzwinkerte. Wenn sie wüsste, in welcher Mission er unterwegs war, würde ihr hübsches Lächeln in einer Visage des Grauens erstarren.
   Zur Abwechslung wehte ein kalter Wind durch die geschäftigen Straßen von Houston, der Herbst brachte nicht nur Abkühlung, sondern auch einen trüben Himmel, der wolkenverhangen dem Tag eine fast schon mystische Blende verpasste. Die Leute, die aus allen Richtungen über die Gehwege stoben, schienen sich nicht an der ungewohnten Trübe des Tages zu stören. Sie lachten, unterhielten sich angeregt, betrachteten Schaufenster und hielten diese dämlichen Kaffeebecher in den Händen, die ihnen eine Aura der Wichtigkeit, der Geschäftigkeit verleihen sollte. Doch er durchschaute sie. Keiner dieser Wichtigtuer war so immens unabkömmlich, dass er sich in seinem langweiligen, schlecht bezahlten Job, nicht gemütlich mit einem anständigen Kaffeebecher hinsetzen hätte können. Noch dazu, weil das von Mami und Papi finanzierte Studium schlicht der Angeberei und weniger dem beruflichen Fortgang diente. Unnötige Kreaturen, die keine Ahnung von echten, von den wirklichen Problemen der Menschheit hatten.
   Er würde ihnen die Augen öffnen. Was für eine Genugtuung. Dass er dafür sterben würde müssen, kümmerte ihn recht wenig. Wenn er für die ehrbare Gesellschaft einen Teil des Abschaums ausradieren konnte, sodass die Welt gezwungen war, sich mit ihm und seinen Brüdern auseinanderzusetzen, kam ihm jedes Mittel gelegen. Abgesehen von der unglaublichen Ehre, die ihm zuteil geworden war, als der Anführer ihn, ja, genau ihn, dazu auserkoren hatte. Fantastisch. Fast hätte er geweint, sich auf den Boden geworfen und die Erde unter den Füßen des Anführers geküsst. Aber dieser duldete keine Gefühle, zumindest keine so profanen wie Freude.
   Unbewusst verzog er den Mund zu einer abwertenden Grimasse, als er die Straßenseite wechselte, um die Personen, die in einem kleinen Café warteten, noch einmal zu zählen. Dann warf er einen letzten Blick auf seine Armbanduhr, legte seine rechte Hand auf die Waffe, die versteckt durch seinen Mantel an seinem Gürtel fixiert war, und betrat den Laden. Ein fröhliches Gebimmel ertönte, er zählte noch einmal, nur um sicherzugehen, zog seine Waffe und drückte ab.

Kapitel 2

»Verzweifle nicht, an der Einfahrt ist jeder mindestens einmal gescheitert.«
   Auch wenn sich Dana bestimmt nicht an die Wahrheit hielt und nur darum bemüht war, sein knallrotes Gesicht wieder auf normale Farbe zu dimmen, steckte ihm der Schreck noch tief in den Knochen. Schlimmer als der tiefe Kratzer, der sich quer über den Kotflügel der schwarzen Limousine zog, mit der sie eben von einem Tatort in das FBI Hauptgebäude zurückgekehrt waren, würde jedoch der Moment sein, in dem er von seinem Missgeschick berichten musste. Tom schluckte und folgte Dana, die zielstrebig die verschlungenen Wege in ihr Büro entlangschritt.
   »Du auch?«, fragte Tom, der um die Kurve zur Garage wohl zu weit ausgeholt und mit dem Wagen die Mauer geküsst hatte.
   Dana warf einen spöttischen Blick über die Schulter, als sie die Tür aufstieß. »Ich natürlich nicht. Aber von anderen habe ich schon gehört.«
   Tom wurde augenblicklich übel, als er Austin, seinen Chef, erblickte, der scheinbar gelangweilt auf seinem Laptop herumtippte. Er konnte nur hoffen, dass sein Boss Gnade walten und ihn einfach erschießen würde. Ohne Schmerzen und langes Leiden.
   »Und?«, fragte Austin, ohne aufzuschauen.
   Dana ließ sich auf ihren Sessel plumpsen und warf Tom einen aufmunternden Blick zu. »Dürfte relativ eindeutig sein«, sagte sie zu Austin gewandt. »Die Leiche ist gerade in der Gerichtsmedizin. Die Frau hat ein Einschussloch in der Brust, der Mann ist nicht aufzufinden. Tatort ist gesichert, Spuren genommen und die Nachbarn befragt. Alles weitere dann, wenn ich es zusammengefasst habe.«
   »Davon bin ich ausgegangen. Dafür wirst du ja bezahlt. Was ist mit dem Kleinen?«
   Tom durchfuhr ein Schreck, als hätte ihn jemand auf den elektrischen Stuhl verfrachtet. Austin hatte nicht einmal hochgeschaut. Wie zur Hölle, konnte er (...)

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