Jasmin Kreuz

Romantik & tiefe Gefühle

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Todesflug - Under your control

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Zwei Mordopfer, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Ein Flugzeug, das abstürzt. Ein Pilot, der sein Leben wegwirft, und eine Zeitspanne, die eine Verbindung unmöglich macht. Aus all diesen losen Enden muss Detektiv Leandra Rakkonen gemeinsam mit ihrem Chef und ihrer Kollegin einen Fall lösen, der alte Narben aufreißt und neue Wunden hinzufügt. Dass plötzlich ein verdammt attraktiver Mann in ihr Leben tritt, dem sie mit Haut und Haar verfällt, macht die Sache nicht unbedingt einfacher …

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Vita

Jasmin Kreuz

Jasmin Kreuz wurde 1989 in München, Deutschland geboren. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Österreich. Dort absolvierte sie im Jahr 2007 die Matura. Die Liebe zum Schreiben entstand bereits in der Schulzeit. Im Alter von vierzehn Jahren hat sie ihren Eltern ganz aufgeregt ihren ersten „Roman“ vorgelegt, der - natürlich - für absolut unglaublich befunden wurde. Wenn sie gerade nicht arbeitet oder an ihren Romanen schreibt, reist sie gern und verbringt viel Zeit mit ihrer Familie, ihrem Sohn und Freunden.

Leseprobe

Kapitel 1

Das Wetter hatte sich über Nacht rapide verschlechtert. Der zu anfangs leichte Schneefall verwandelte sich mit Fortschreiten der Nacht in einen heftigen Eissturm, der ganz Stockholm zu einer einzigen Schlitterpartie machte. Die Temperaturen waren auf minus fünfzehn Grad gefallen – die Fahrbahnen, Gehwege und öffentliche Flächen waren vereist und der Neuschnee legte sich wie eine schützende Decke darüber.
   Auch jetzt, am nächsten Morgen, fielen dicke Flocken vom grauen Himmel und ließen den Horizont nicht mehr so unendlich erscheinen, wie es normal der Fall war.
   Will blickte von seinen Berechnungen auf und musterte seine Umgebung erneut. »Ich freue mich schon, bald in Spanien zu sein«, sagte er mit Blick auf die vielen Winterdienstfahrzeuge, die sich behäbig durch die Schneemassen kämpften und zumindest versuchten, den Flughafen einigermaßen befahrbar zu halten.
   »Wem sagst du das! Sosehr ich Schweden liebe, aber das ist mir schon zu extrem«, erwiderte sein Kopilot Niklas Sneider, mit dem er bereits des Öfteren das Vergnügen gehabt hatte. Sie waren ein gutes Team, ergänzten sich gut, und Will war vom Können seines Kollegen mehr als überzeugt.
   »Ich vermute, dass du den Rundgang dann nicht statt mir machen willst?«, fragte Will nicht ganz ernst gemeint. Er griff bereits hinter sich, um sich die Warnweste zu angeln – nicht nur der Vorschrift zuliebe –, er hatte auch keine große Lust, von einem Schneeräumungsfahrzeug überrollt zu werden.
   »Na, das ist dann doch eher eine Aufgabe des Kapitäns, nicht wahr? Außerdem muss ich noch die Ladelisten unterschreiben, und du weißt ja, wie lange das dauern kann.« Niklas zwinkerte Will schelmisch zu.
   Will seufzte gespielt theatralisch, schlüpfte in seine warme Daunenjacke, zog die Warnweste darüber und verließ das Flugzeug. Der kalte Wind schlug ihm wie eine Faust ins Gesicht. Trotzdem umrundete er seinen Flieger dreimal, ehe er sicher war, dass keine Schäden zu sehen waren. Vor jedem Flug musste er diese Prozedur wiederholen, auf eventuelle Mängel oder Beschädigungen an der Außenhaut, den Triebwerken und am Fahrgestell achten. Er kontrollierte immer die Reifen, indem er mit einem Fuß drauftrat, um zu prüfen, ob genug Luft darin war. Und egal, wie grausig das Wetter ihm mitspielte, er warf immer noch einen abschließenden Blick auf die Tragflächen und auf die Nase seines Fliegers, um sicher zu sein, dass auch hier keine beunruhigenden Probleme erkennbar waren. Fast schon zärtlich tätschelte er die Unterseite des Rumpfes, bevor er, immer zwei Treppen auf einmal nehmend, zurück ins Warme sprintete. Er liebte seinen Job, sein Flugzeug und sein Leben.
   Fröhlich summend schüttelte er sich den Schnee aus den Haaren und entledigte sich seiner Jacke und Weste, während er sich auf den Pilotensitz fallen ließ.
   Katharina, die diensthabende Stewardess, steckte den Kopf zur Tür herein. »Wir sind komplett und fertig. Verrücktes Wetter, was?«
   Niklas beäugte Katharina mit einem schelmischen Grinsen. »Ich wäre jetzt auch lieber auf dem Bärenteppich vor dem Kamin. Und du?«
   Katharina gab ihm einen beherzten Klaps auf den Hinterkopf, verließ aber lächelnd die Kabine.
   Niklas lachte. »Alles in Ordnung da draußen?«
   »Ja, alles fein. Ich werde aber noch mal enteisen lassen. Hat für mich noch nicht ganz frei gewirkt.«
   Niklas warf einen Blick aus dem Fenster und beugte sich etwas nach vorn, um die Tragfläche sehen zu können. »Stimmt. Das hätte ich dir von hier oben aber auch sagen können.«
   Will lachte, setzte sich das Headset auf und bat die Techniker draußen, die Maschine noch einmal enteisen zu lassen.
   Er nutzte die Zeit, um ein paar Worte an die Passagiere zu richten, die bereits Platz genommen hatten und bereit waren zum Start. Ein Blick auf die Uhr hatte ihm verraten, dass sie bereits Verspätung hatten.
   »Meine sehr verehrten Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, ist das Wetter heute sehr grässlich. Wir haben daher noch eine Enteisung angeordnet. Wir dürfen um Ihr Verständnis bitten, dass sich der Start daher noch um circa zehn Minuten verspäten wird. Ich und meine besseren Hälften – (...)

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