Anna Loyelle

Romantik & tiefe Gefühle

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Liebe im Sommerregen

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Würdest du dich in Gefahr begeben, um deine Wurzeln zu finden? Für die sechzehnjährige Samantha aus dem kleinen Ort Kettle Lake beginnen die Sommerferien nicht gerade entspannt. Da ihre Mutter ihr entschieden verschweigt, wer ihr Vater ist, gerät sie auf der heimlichen Suche nach ihm in einen großen Schlamassel. Auch ihre Beziehung zu Andy wird auf eine harte Probe gestellt, weil er sie permanent bedrängt, mit ihm zu schlafen. Zu ihrem Unglück gibt es auch noch Jayden, einen Typ, den sie nur flüchtig kennt, der aber ständig in ihrer Nähe auftaucht und auf Teufel komm raus mit ihr flirtet. Ihre beste Freundin Josie muss die Ferien weit entfernt bei ihrem Vater verbringen, deshalb bleibt Samantha nichts anderes übrig, als selbst einen Weg zu finden, mit ihrem Gefühlschaos fertig zu werden. Für wen wird sie sich entscheiden?

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Vita

Anna Loyelle

Anna Loyelle, alias Andrea Kammerlander, wurde 1972 in Schwaz in Tirol im Zeichen des Zwillings geboren. In der Marktgemeinde Jenbach aufgewachsen, entdeckte sie bereits in der Grundschule den Hang zum Schreiben. Ihre Gedanken brachte sie damals mit der Füllfeder in einem Schulheft zu Papier, und erfreute ihre Mitschüler und Lehrer vorwiegend mit Abenteuer- und Tiergeschichten. Mit vierzehn Jahren schrieb sie ihr erstes Buch, das sieben Jahre später veröffentlicht wurde. Nach der Geburt ihrer Söhne legte Anna Loyelle eine Schreibpause ein, die sie im Jahr 2000 wieder beendete. Seitdem schreibt sie Jugendromane, Liebes- u. Erotikromane, Kindergeschichten, Thriller und Kurzgeschichten verschiedener Genres. Zahlreiche ihrer Werke wurden bereits in Zeitschriften, Anthologien, Onlineverlagen und als Print-Books veröffentlicht.

Leseprobe

Samantha

Die Glocke der Kettle Lake Highschool schrillte laut durch alle Flure und kündigte das Ende der Stunde an. Türen flogen auf, Schüler stürmten lachend aus den Klassenzimmern, räumten ihre Spinde aus, schulterten ihre Rucksäcke und wandten dem Schulgebäude im Laufschritt den Rücken zu. Die Lehrer hielten sich ausnahmsweise mit Ermahnungen über dieses ungestüme Verhalten zurück, denn es gab einen triftigen Grund dafür: Sommerferien. Ein Wort, das Samantha sowie wohl allen Schülern auf der Zunge zerging. Drei Monate keine Hausaufgaben, kein Büffeln für Tests, keine Recherchen für Referate, keine Mogelzettel schreiben für Arbeiten. Nichts. Nada. Chillen und Party machen war angesagt.
   Samantha löste sich aus dem Schülerstrom und folgte July und Carrie zu den Fahrradabstellplätzen, die sich seitlich vom Schulgebäude befanden. Ihre Bikes standen als einzige noch da. Obwohl es eine schmale Überdachung gab, waren die Sitze noch nass vom Platzregen. Samantha holte ein Tuch aus ihrem Rucksack und entfernte damit die Tropfen vom Sattel.
   »Leihst du mir das mal?«, fragte July und griff bereits nach dem Tuch, ehe sie antworten konnte.
   »Mir auch.« Carrie kaute Kaugummi und hatte das Ding schon in der Hand.
   »Fuck, dieser Regen pisst mich so was von an«, sagte July genervt. »Morgen bin ich zum Glück schon auf dem Nil und brutzle an Deck des Schiffes in der Sonne, lasse mir von knackigen Stewards gekühlte Drinks und Eis servieren und gönne mir abends eine Massage. Herrlich.«
   Carrie gab Samantha das Tuch zurück und blies eine Haarsträhne aus ihrer Stirn. »Also, ich hätte ganz schön Schiss davor, mit dem Schiff zu kentern und einem Krokodil zu begegnen.«
   July tat die Bemerkung mit einem Achselzucken ab. »Und ich würde am ganzen Körper Ausschlag bekommen, wenn ich die Ferien mit meinen Eltern und Geschwistern in Australien auf einer abgelegenen Farm verbringen müsste, ohne Gelegenheit zum Shoppen zu haben oder auf Partys zu gehen.«
   Carrie öffnete ihr Fahrradschloss. »Du bist ja nur neidisch, weil auf der Farm viele gut aussehende Jungs arbeiten, die ich alle um den Finger wickeln kann. Außerdem gibt es da so einige Feste, auf denen es ganz schön rundgeht. Ganz von der Welt abgeschnitten bin ich da auch nicht!«
   Samantha seufzte. »Könnt ihr jetzt endlich aufhören? Das artet ja in einen richtigen Zickenkrieg aus.«
   »Schon klar, dass du gefrustet bist«, sagte July mitfühlend. »Wo du den ganzen Sommer lang arbeiten musst. Und das im Laden deiner Mom.«
   »Ich bin nicht gefrustet. Das mache ich freiwillig. Es fehlen mir nämlich noch ein paar Scheine, um zur Führerscheinprüfung antreten zu können. Da wäre ich wohl bescheuert, wenn ich woanders jobben würde.«
   Carrie nickte zustimmend. »Correct!«
   Eine Gruppe Jungs bewegte sich laut lachend an ihnen vorbei. Samantha, Carrie und July wandten sich ihnen zu und winkten. Einer der Jungs hob die Hand etwas länger und zwinkerte Samantha zu. Sie zwinkerte zurück und lächelte.
   »Was denn, du lässt dich heute nicht von deinem Stecher nach Hause bringen?«
   Sofort bekam Samantha ein mulmiges Gefühl. Es gelang ihr nicht, es abzuschütteln. »Nein, July. Ich hab noch etwas vor«, erwiderte sie knapp. Das stimmte wirklich. Etwas, von dem niemand wissen sollte. Besonders nicht Andy. Er würde sich nur aufregen und alles vermasseln.
   »Hast du Geheimnisse vor deinem Freund?«
   »Nein, Carrie. Aber es gibt eben Dinge, die man allein tun muss.«
   »Wow, du machst uns neugierig. Hat es etwas mit euch zu tun?«
   »Nein.«
   »Hm. Mit ihm speziell?«
   Samantha stieg aufs Rad und schüttelte den Kopf so heftig, dass ihre blonden Locken durch die Luft flogen. »Nein, nein und noch mal nein. Ich muss jetzt los. Habt einen schönen Sommer.«
   »Warte doch. Hey Sam!«
   Sie dachte nicht daran, sich noch länger ausfragen zu lassen. Was sie zu tun gedachte, ging nur sie etwas an.
   Der Schulparkplatz hatte sich bereits geleert. Niemand wollte sich länger als nötig hier aufhalten. Nur ein Auto stand noch (...)

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