Tine Armbruster

Fantasyromane

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Hope - Fluchgebunden

Image

Seine Liebe bedeutet ihren Tod Ein jahrhundertealter Fluch liegt auf dem Meereskönigshaus von Ocean Mayrin. Doch nach einer Reihe männlicher Nachkommen wird endlich die Prinzessin geboren, mit der sich die uralte Weissagung der Meerhexe Dirdra erfüllen soll. Einige Jahre später geschieht, wovor sich das Königspaar seit der Geburt ihrer kleinen Nixe Hope am allermeisten gefürchtet hat. Hope verliebt sich in Gabriel - einen Menschen. Natürlich ist das Zusammentreffen kein Zufall, denn Gabriel ist Hopes Schicksal. Aus Liebe zu ihm wird sie zum Menschen, ohne jedoch zu ahnen, dass er derjenige ist, der der Fügung unwissentlich den Weg ebnet. Denn Gabriel wurde nur aus einem Grund geboren. Er ist ihr Jäger. Als das Unheil in der Menschenwelt seinen Lauf nimmt, entgeht Hope nur knapp dem Tod und flieht in ihre Heimat. Aber es ist zu spät, denn durch den Fluch sind sie beide unlösbar miteinander verbunden. Hope zieht es zurück zu den Menschen, zurück zu Gabriel - und ihr Jäger wartet schon auf sie …

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Tine
    Armbruster
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 13.99 €
  • Tine Armbruster
    Hope - Fluchgebunden
  • Hope - Fluchgebunden
    Tine Armbruster

Vita

Tine Armbruster

Tine Armbruster wurde 1970 als älteste von zwei Kindern in Karlsruhe geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern, der Schwester und jeder Menge Getier in einem kleinen Örtchen nahe Karlsruhe. Mittlerweile lebt sie, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Ehemann und zwei kleinen durchgeknallten Hunden in der Nähe von Bretten. In frühester Jugend begann sie, Geschichten niederzuschreiben, was sie aber in der bewegten Teenagerphase wieder aus den Augen verlor. Fast genauso lange ist Lesen eines ihrer liebsten Hobbys, damit – so findet die Autorin – lässt sich neben Musik einfach am besten vom Alltag abschalten. Außerdem entfachte es, nun, da sie sich selbst als älter und reifer betitelt, ihre alte Leidenschaft des Schreibens aufs Neue.  Ihre erste Arbeit „Wandel der Zeit, Savannah – Liebe gegen jede Regel“ ist seit Mai 2012 im Handel erhältlich. Danach folgten im Juni 2013 „Lilith wunschlos glücklich“ und im Februar 2014 „Hope - Fluchgebunden“, die beide über den bookshouse-Verlag publiziert wurden. Weitere Werke der Autorin sind in Arbeit.

Leseprobe

Prolog

Hope hatte sich aufgesetzt. Sie hielt den Blick gesenkt und malte belanglose Kreise in den Sand. Obwohl Gabriel sie nicht mehr umarmte, war ihr viel zu heiß. Das lag nicht allein an der Sonne, die unermüdlich auf sie niederstrahlte. An das Tragen von Kleidungsstücken hatte sich ihr ansonsten im Wasser lebender Körper noch nicht gewöhnt. Selbst wenn sie mit Tanktop und Shorts nicht zu den Menschen gehörte, die an einem Tag am Strand die meisten Kleidungsstücke am Leib trugen. Die Hitze und die Trockenheit der Luft setzten ihr zu, zumal sie die vergangene Nacht nicht ins Wasser zurückgekehrt war. Ihr fehlte das kühle Nass auf ihrer Haut, das Salz in ihren Poren und das Atmen fiel ihr schwer. Sauerstoff aus der Luft zu filtern, war ermüdend.
   Vielleicht lag es doch an dem Jungen neben ihr, der sie schon seit geraumer Zeit mit seinen honiggoldenen Augen taxierte, dass ihr viel zu heiß war?
   Ihnen war vor einigen Minuten der Gesprächsstoff ausgegangen. Wie sollte sie sich Gabriel gegenüber verhalten? Die vergangene Nacht hatte alles zwischen ihnen verändert. Jetzt war da mehr, als sie jemals hätte zulassen dürfen und den Weg zurück, den gab es nicht mehr.
   Hope grub ihre Füße in den heißen Sand und spürte jedes einzelne Korn, das ihr dabei zwischen die Zehen rutschte, kantig und rau. Es war einfach ein wunderbares und völlig neuartiges Gefühl. Sie genoss es mit jedem weiteren Atemzug, während sie ihre Zehennägel betrachtete, die in den Farben ihrer Schuppen glitzerten. Momentan war ihre Farbe von einem strahlenden Sonnengelb, denn sie war glücklich, hier bei Gabriel zu sein, und auch darüber, Beine, Füße, ja sogar Zehen zu besitzen. Auch wenn ihr menschlicher Körper sie ausdörrte, fand sie sich immer noch schön anzusehen. Ihre Lippen bogen sich zu einem bewundernden Lächeln nach oben.
   »Du siehst wunderschön aus.« Gabriel schob ihr langes goldenes Haar, das sie wie einen Vorhang zwischen sich und ihm ausgebreitet hatte, hinters Ohr. Er strich zärtlich über ihren Hals und das Schulterblatt. Langsam wanderte er ihre Wirbelsäule hinab, bis er an ihrer Hüfte stoppte. Ihr wurde mit einem Mal noch heißer, während ihr erneut ein kleines, für ihn wohl kaum sichtbares, Lächeln über die Lippen huschte. Hatte sie das nicht schon seit Tagen herbeigesehnt? Dass Gabriel Xander sie mochte, sie schön fand, sie vielleicht sogar wahrhaftig und von ganzem Herzen liebte?
   »Wunderschön.« Er hob ihr Kinn ein wenig an und drehte ihr Gesicht in seine Richtung.
   Gabriel hätte sie Stunden, ja Tage, so ansehen können. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie sein Anblick jemals langweilen würde. Er war einfach das schönste männliche Wesen, dem sie je begegnet war. Hier ebenso wie im Meer.
   Gleich darauf wurde ihr Lächeln unsicher. Hier und Meer, Mensch und Nixe. Konnte das gut gehen? Meinte er es wirklich ernst? Sie war kurz davor, ihr Geheimnis mit ihm zu teilen, obwohl es ein Risiko war. Hundertprozentige Sicherheit gab es nicht, aber sie liebte ihn aus tiefstem Herzen und hoffte, dass es ihm genauso ging. Er wäre der erste Mensch, dem sich ein Meereswesen je offenbart hätte. Sie wollte sich sicher sein, jeden Fehler ausschließen, doch als sie in seine Augen sah, verflogen Angst und Zweifel. Gabriel war jedes Risiko wert, auch dann, wenn es sie das Leben kosten sollte.
   »Was meinst du, wollen wir schwimmen gehen?«
   Hope stockte, ihr Herz klopfte plötzlich viel zu unrhythmisch und drohte, ihr aus der Brust zu springen. Panik ergriff sie. Sie? Schwimmen? Mit ihm? Energisch schüttelte sie den Kopf. »Nein. Ähm … Ich … ich hab keine Badesachen dabei.«
   »Diese Ausrede zählt nicht.« Er lachte. »Wir können doch in unserer Unterwäsche schwimmen gehen. Niemand außer uns ist hier. Komm schon.« Er ergriff ihre Hand und meinte es anscheinend ernst.
   Hope seufzte. Er betrachtete sie mit einem absolut süßen, bettelnden Seehundeblick. Sie hätte so gern Ja gesagt, aber es ging nicht. Er würde nicht verstehen, was er sah. Niemand würde das. Sie musste ihn zuerst darauf vorbereiten. Mit Worten, nicht mit Taten. »Es tut mir leid«, lehnte sie erneut ab. »Vielleicht ein andermal.«
   »Okay. Wie wäre es damit: Du kommst einfach mit zu mir. Dann kann ich dich endlich meinen (...)

Mehr Leseempfehlungen