Tine Armbruster

Fantasyromane

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Lilith - Wunschlos glücklich

Image

Wie viele Wünsche benötigst du für ein wirklich glückliches Leben? Nach dem Tod ihrer Großmutter ist Lilith untröstlich. Fast nichts ist ihr geblieben, einzig eine alte Kanne. Lilith staunt nicht schlecht, als dieser eines Nachts blaue Nebelschwaden entsteigen. Kurz darauf steht Luc vor ihr – ein Dschinn. Zu Liliths Überraschung hat er es furchbar eilig, ihr drei Wünsche zu erfüllen. Aber er hat nicht mit ihrer unnatürlichen Wunschlosigkeit gerechnet. Sein Aufenthalt in der ihm verhassten Menschenwelt dauert länger, als ihm lieb ist. Schon bald findet er es aber nicht mehr so schlimm, dass Lilith keine Wünsche hat. Auch Lilith findet Gefallen an dem für andere unsichtbaren Begleiter, doch dann äußert sie versehentlich einen Wunsch und bringt damit eine Lawine ins Rollen, die beide nur allzu gern stoppen würden ...

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Tine
    Armbruster
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 12.99 €
  • Tine Armbruster
    Lilith - Wunschlos glücklich
  • Lilith - Wunschlos glücklich
    Tine Armbruster

Vita

Tine Armbruster

Tine Armbruster wurde 1970 als älteste von zwei Kindern in Karlsruhe geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern, der Schwester und jeder Menge Getier in einem kleinen Örtchen nahe Karlsruhe. Mittlerweile lebt sie, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Ehemann und zwei kleinen durchgeknallten Hunden in der Nähe von Bretten. In frühester Jugend begann sie, Geschichten niederzuschreiben, was sie aber in der bewegten Teenagerphase wieder aus den Augen verlor. Fast genauso lange ist Lesen eines ihrer liebsten Hobbys, damit – so findet die Autorin – lässt sich neben Musik einfach am besten vom Alltag abschalten. Außerdem entfachte es, nun, da sie sich selbst als älter und reifer betitelt, ihre alte Leidenschaft des Schreibens aufs Neue.  Ihre erste Arbeit „Wandel der Zeit, Savannah – Liebe gegen jede Regel“ ist seit Mai 2012 im Handel erhältlich. Danach folgten im Juni 2013 „Lilith wunschlos glücklich“ und im Februar 2014 „Hope - Fluchgebunden“, die beide über den bookshouse-Verlag publiziert wurden. Weitere Werke der Autorin sind in Arbeit.

Leseprobe

Prolog

Sie drehte sich irritiert um sich selbst. Wo war sie? Aber was viel wichtiger war, wie war sie hierher geraten? Noch nie hatte sie etwas dieser Art gesehen. Es war, als schwebte sie im Nichts … oder im Himmel.
   Jemand kam aus nicht allzu weiter Ferne auf sie zu. Langsam und ohne Eile, fast wie in Zeitlupe, trieb er in ihre Richtung. Ein junger Mann, und auch er schien zu schweben. Gebannt fixierte sie die ihr unbekannte Person. Nichts anderes schien in dieser Umgebung zu existieren, nur er und sie.
   Ihr Herzschlag beschleunigte sich in beunruhigendem Tempo, doch nicht aus Angst. Neugier trieb ihn an, und sie ließ es einfach geschehen, wandte sich nicht ab, ergriff nicht die Flucht.
   Endlich stand er vor ihr. Atemberaubend schön, ebenso engelsgleich wie gefährlich. Er lächelte, doch er sprach nicht. Wunderschön! Sie war versucht, ihn zu berühren, doch sie hatte Angst, er würde sich in Luft auflösen, wenn sie ihm zu nahe kam. Also verwarf sie die Idee. Sie hätte es nicht ertragen, wenn er verschwunden wäre und sie allein zurückgelassen hätte.
   Nach einer weiteren kleinen Unendlichkeit legte er den Kopf schief und sah sie fragend an. Konnte er nicht sprechen?
   Sie hielt es einfach nicht mehr aus. »Wer bist du?« Ihre Stimme klang unsicher und brüchig. Es war kaum mehr als ein Flüstern.
   »Ich bin, was immer du wünschst«, hauchte er ihr mit einer tiefen, samtigen Stimme entgegen, die alles in ihr zum Vibrieren brachte. Der Drang, sich in seine starken Arme sinken zu lassen, wurde immer stärker. Aber was meinte er nur damit? Alles, was sie wollte …?
   »Wünsch dir etwas, Lilith.«
   Moment! Woher kannte er ihren Namen?
   »Wünsch dir etwas … Ich bin alles, was du willst … Alles!«

Kapitel 1
Die beschissene Realität

Den Kopf an eine weiße, kalte Kalkwand gelehnt, die Augen geschlossen, so saß Lilith da. Vollkommen reglos. Wartend, dass irgendjemand kam und sie aus diesem Albtraum befreite. Aber es kam niemand. Obwohl sie immer wieder hektisch trampelnde Füße an sich vorbeihuschen hörte. Doch sie liefen nicht zu ihr, hielten nicht an, überbrachten keine gute Botschaft. Zumindest nicht ihr und vielleicht auch keinem anderen.
   Ihr Brustkorb hob und senkte sich ein wenig zu schnell für jemanden, der schon seit mindestens einer Stunde absolut reglos auf einem dieser unbequemen, weißen Plastikstühle verharrte. Niemand außer ihr schien zu spüren, wie es ihr ging. Es fiel keinem dieser eilig umherlaufenden Götter in Weiß auf. Sie zog sich in ihre Gedanken zurück und kramte tief in ihrem Innersten nach längst verschwunden geglaubten Erinnerungen. Immer weiter, immer tiefer tauchte sie in ihren Kopf ein und durchsuchte jeden noch so kleinen Winkel ihres Gehirns.
   Das letzte Wochenende zog in Gedanken an ihr vorbei. Ihre Großmutter und sie auf dem Flohmarkt … Die drei neuen Bücher, welche sie ihr gekauft hatte. Der Zwischenstopp in ihrem Lieblingscafé … Der Spaziergang im Park … Sie fröstelten, es war kalt.
   Sie suchte weiter und schlingerte in ihren Hirnwindungen ungefähr ein halbes Jahr zurück. Ihr sechzehnter Geburtstag. Großmutters Geschenk, ein Besuch in einer Druckerei. Die Party am Abend … Die Schauermärchen am Lagerfeuer … Die heißen Schokoladen mit den kleinen, klebrigen Marshmallows. Wenn Großmutter die dampfende Schokolade zubereitete, schmeckte sie ihr immer am besten.
   Davor der Wechsel zu einer weiterführenden Schule … Wie stolz Granny auf sie gewesen war. Aber das war sie ja immer – nichts Besonderes.
   Immer mehr Bilder stürmten auf sie ein, wärmten sie, gaben ihr Hoffnung. Aber was sie ebenfalls spürte, war Kälte. Eine wirklich beunruhigende und beklemmende Kälte. Sie griff mit ihren langen, eisigen Fingern nach ihr und verdrängte mehr und mehr die Wärme ihrer Erinnerungen.
   Lilith erschauderte, schüttelte sich regelrecht. Die erste Regung ihres Körpers seit … ja, seit wann eigentlich?
   Minuten? Stunden? Sie wusste es nicht.
   Immer weiter zappte sie durch ihre Gedanken. Sah so viele ihrer Geburtstage, Familienfeiern, Urlaube, Ausflüge, Schulaufführungen, Spaziergänge, (...)

Mehr Leseempfehlungen