Kathy Felsing

Romantik & tiefe Gefühle

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Dream Shaper - Blutsvermächtnis

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Elia besitzt unglaubliche Reichtümer, und doch lebt er, anstatt sie zu genießen, verborgen in seinem geheimen Unterschlupf tief unter dem Tal des Todes in der Atacamawüste. Die moderne Welt ist ihm zuwider, und nur selten verlässt er sein Reich an der Seite seines Faktotums Crichton - bis ehrgeizige Wissenschaftler das Geheimnis um die Grabkammer seines Sohnes zu lüften drohen. Die Begegnung mit der anziehenden Nevaeh Morrison rührt an sein versteinertes Herz. Zum ersten Mal seit Jahrtausenden regen sich gewaltige, längst tot geglaubte Gefühle in ihm, doch die Paläopathologin unterstützt die Suche ihres Vaters nach der Baby-Mumie - und das kann Elia nie und nimmer zulassen. Wie kann es sein, dass es ihm nicht gelingt, die Expedition zu zerschlagen? Dass die Geschehnisse immer weiter aus den Fugen geraten und Wellen schlagen, die er nicht zu beruhigen in der Lage ist? Verdammt, er ist ein Halbgott, Elasippos, der Sohn von Poseidon, der letzte Überlebende von Atlantis, der Urvater der Vampire. Mit einem Fingerschnippen könnte er die Menschen vernichten und sein Allerheiligstes schützen. Doch da sind Empfindungen, die ihn entsetzlich lähmen und er muss erkennen, dass er das höchste Glück seiner Existenz verlieren wird - alles, was ihn über zwölf Jahrtausende am Leben hielt, wenn er seiner Liebe zu Nevaeh nachgibt. Wären da nur nicht die stählernen Fesseln, die ihn erneut einen schrecklichen Fehler begehen lassen ...

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Vita

Kathy Felsing

Kathy Felsing wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem kleinen Bergdorf. 

Leseprobe

Kapitel 1
Tal des Todes – Atacamawüste, Chile, Gegenwart

Manchmal, in seltenen und besonderen Momenten, gestattete sich Nevaeh Fantasien. Nicht zu verwechseln mit Träumen, das Wort hatte sie schon vor Jahren aus ihrem Wortschatz gestrichen. In ihrer Fantasie sah sie sich und diesen Jogger … und für die Gluthitze in ihrem Inneren waren nicht die erbarmungslosen Sonnenstrahlen und der kochende Sand unter ihren Füßen verantwortlich.
   Sie drückte sich mit dem Rücken an die Felswand in den schmalen Schattenstreifen und lächelte vor sich hin. Wo blieb er denn heute? Seit dem Aufbau des Camps vor einer Woche lief er jeden Morgen kurz nach Sonnenaufgang an ihr vorbei, nur ein paar Dutzend Schritte entfernt. Die Luft war noch voller Frische von der Nacht. Genau wie er. Perfekt geformte Muskeln tanzten unter gebräunter Haut im Rhythmus seiner Schritte. Er bewegte sich mit der Geschmeidigkeit eines Panthers, und ebenso schwarz glänzte sein Haar im Sonnenlicht.
   »Señorita Morrison?« Die leise Stimme erschreckte sie nicht. Pepe brachte ihr jeden Morgen frisches, kühles Wasser.
   »Komm nur her.« Ohne ihre Aufforderung trat der schüchterne Küchenjunge nie näher als bis auf fünf Meter an sie heran.
   Seine Ledersandalen knirschten, als er geschickt auf das Felsplateau kletterte, ohne auch nur einen Tropfen aus dem fast randvoll gefüllten Tonbecher zu verschütten. Er reichte ihr das Wasser.
   »Danke, Pepe. Geht es dir gut?« Sie trank einen kräftigen Schluck. Schon seit dem ersten Tag im Camp kümmerte sich Pepe um ihr Wohl, als wäre der Vierzehnjährige ein enger Freund, den sie seit Jahren kannte.
   »Ja, Señorita.« Verlegen senkte er den Kopf.
   Nevaeh blickte über ihn hinweg und suchte die Laufstrecke nach dem Mann ab, in dessen Nacken ein Zopf wippte, mit dem er seine Mähne bändigte. Er musste ein Riese sein, wenn sie berücksichtigte, bis zu welcher Höhe der Sedimentschichten in der Felswand sein Kopf aufragte. Gleich heute Nachmittag würde sie sich davonstehlen, um Gesteinsproben zu nehmen und abzumessen, wie groß er tatsächlich sein mochte. Bestimmt überragte er sie um fast eine Kopflänge, obwohl sie größer war als der Durchschnitt der Kalifornierinnen. Ein Zweimetermann wie aus dem Bilderbuch. Wenn das kein Anlass für Fantasien war.
   »Jogger nicht gut für Sie, Señorita«, sagte Pepe in seinem mühsam zusammengesuchten Englisch.
   Sie zog sich den Strohhut tiefer in die Stirn und schmunzelte. Ihrem jugendlichen Freund schien nichts zu entgehen. Regte sich da leise Eifersucht? »Du kennst ihn?«
   Er schüttelte den Kopf. »Nicht selbst. Nur von meiner Großmutter.«
   Ob der Mann ihrer Fantasien sie heute wieder beachtete? Gestern hatte sie sich heftig verschluckt, als er ihr zuwinkte – und das, obwohl sie die felsenfeste Überzeugung vertrat, dass sie ihn nicht neugierig und schon gar nicht offensichtlich gemustert hatte.
   Höchstens von hinten.
   Gott, ein herrliches Gefühl. Wie in Teenagertagen.
   »Mann nicht gut, vielleicht Dämon, sagt Großmutter.«
   »Dämon?«, wiederholte Nevaeh geistesabwesend und suchte die Strecke erneut mit Blicken ab. Zu gern hätte sie gewusst, woher der Jogger kam. Der Standort ihrer Expedition lag meilenweit von der nächsten Ansiedlung in der Atacamawüste entfernt. Sie vermutete einen Abenteurer im Campingurlaub. Andererseits wirkte er wie ein Urgestein der Wüste, als gäbe es keinen anderen Platz auf der Welt, wohin er gehörte. Er fügte sich vollkommen natürlich in die Landschaft ein. Dann erst wurde ihr bewusst, was Pepe gesagt hatte und sie musste gegen ihren Willen lachen. »Pepe, es gibt keine Dämonen. Warum sollte der Mann ein Dämon sein?«
   Pepes Blick ließ sie frösteln. Im tiefen Braun der Augen des Jungen lag eine Furcht, die tiefe Wurzeln haben musste und wie mit Tentakeln nach ihr griff. Sie rieb sich die Arme und schüttelte das Gefühl ab. »Lass dir keine Märchen erzählen, Pepe. Du bist doch ein moderner junger Mann. Verdienst dir Geld, um später studieren zu können«, wiegelte sie ab und hoffte, dass sich der düstere Gesichtsausdruck des Küchenjungen verflüchtigte. Sie linste auf ihre Armbanduhr. Drei Minuten über der Zeit. »Keine (...)

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