Lara Möller

Krimis & Thriller

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Christopher Diecks - Privatdetektiv

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Streng genommen ist Christopher Diecks (noch) kein Privatdetektiv. Er arbeitet bloß für einen, wenn er nicht im Restaurant seines Stiefvaters kellnert oder für ein Umzugsunternehmen Möbel schleppt. Der Hamburger Kiez ist sein Zuhause; der Secondhand-Laden, in dem die wunderbare Romy arbeitet, sein Lieblingsort. Während einer Hausräumung findet Christopher rätselhafte Unterlagen. Zunächst ahnt er nicht, dass er Beweise für zahlreiche Verbrechen in den Händen hält. Seine Nachforschungen führen ihn auf die Spur einer internationalen Bande, die ihre kriminellen Machenschaften um jeden Preis vertuschen will. Als wäre die Lage nicht brenzlig genug, erscheint eine mysteriöse zweite Partei auf der Bildfläche, die an dem belastenden Material ebenfalls interessiert ist. Christopher gerät zwischen die Fronten und schwebt bald in höchster Gefahr. Sein erster großer Fall könnte sein Letzter werden.

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Vita

Lara Möller

Lara Möller wurde 1978 in Hamburg geboren und ist gelernte Schifffahrtskauffrau. Ihre Faszination für das Rollenspiel ShadowRun und die begleitenden Romane führte schließlich zu ihrem Entschluss, selbst ernsthaft mit dem Schreiben zu beginnen. Während ihrer Ausbildung und in den folgenden Jahren veröffentlichte sie drei ShadowRun-Romane und zwei Kurzgeschichten. Mittlerweile konzentriert sie sich auf Krimis und Thriller und unternimmt gelegentliche Ausflüge in die SF. Wenn die Autorin in ihrer Freizeit nicht gerade an einer neuen Geschichte arbeitet, plant sie den nächsten Wanderurlaub und hält sich mit Fahrradfahren, Fitnesstraining und Heavy-Metal-Konzerten in Form.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Prolog
15. August 2014

Im Waggon herrschte Partystimmung und ein babylonisches Sprachgewirr. Es roch nach verschüttetem Bier. Eine Gruppe Jugendlicher grölte Fragmente eines nicht identifizierbaren Liedes. Die Mädchen in kurzen Röcken und knappen Oberteilen, die Jungen in Jeans und Marken-Shirts.
   Christopher stand im Gedränge und blickte in den dunklen Tunnel hinaus. Er sehnte sich nach einer Dusche und seinem Bett.
   Wenige Minuten später spuckte die S-Bahn an der Station Reeperbahn fast ihren gesamten menschlichen Inhalt aus.
   Er folgte dem Menschenstrom, ging die Treppe hinauf und stellte fest, dass er auf der falschen Straßenseite gelandet war. Er hätte den linken Ausgang nehmen müssen. Seit Jahren ging er nach links. Warum …
   Jemand stieß ihn von hinten an. Durfte man nicht mal zwei Sekunden in Ruhe stehen bleiben, um sich zu orientieren?
   Plötzlich wurde er schmerzhaft im Genick gepackt.
   »Ein Mucks, und ich knall dich ab!«, zischte ihm eine Stimme ins Ohr. Ein harter Gegenstand bohrte sich in seine rechte Seite. <

Kapitel 1
Zwei Jahre zuvor

Seine Nachbarin schlug die Wohnungstür so kräftig zu, dass Christopher es bis in die Küche hörte. Verwundert stellte er die Kaffeekanne ab und lauschte. Ihre Schritte entfernten sich schnell. Klangen gehetzt.
   Jenny Schumann war eine unscheinbare junge Frau, die lediglich ein hervorstechendes Merkmal besaß: Sie passte nicht nach St. Pauli. Es gab Menschen, die den Stadtteil überstreiften wie einen Handschuh; andere wurden mit dem bunten, lauten, manchmal streng riechenden Treiben nie warm. Jenny bewegte sich wie ein Fremdkörper durch die Straßen. Mit hochgezogenen Schultern und gesenktem Blick huschte sie an Touristen, Obdachlosen und St. Paulianern vorbei wie eine scheue Katze auf der Suche nach einem Versteck. Sie wohnte seit drei Monaten auf derselben Etage wie er, und Christopher fragte sich mittlerweile, was sie den ganzen Tag trieb. Er ging zwei Jobs mit unterschiedlichen Arbeitszeiten nach. Wenn er nicht im Restaurant seines Stiefvaters kellnerte, schleppte er Möbel für ein Umzugsunternehmen. Trotzdem bemerkte er Jennys ungewöhnliches Kommen und Gehen. Sie verließ die Wohnung meist nur für wenige Stunden. Sehr früh oder spät abends wagte sie sich aus dem Haus. Offensichtlich besaß sie wenige Kleidungsstücke, die sie jedoch geschickt kombinierte. Nicht, dass er ihr hinterherspioniert hätte. Er besaß lediglich ein Auge für Details und ein gutes Gedächtnis. Außerdem faszinierten ihn Geheimnisse, und die blonde, blasse, höfliche Jenny mit dem stets angestrengt wirkenden Lächeln gab ihm Rätsel auf.
   Er nahm seinen Kaffeebecher mit ins Wohnzimmer und trat ans Fenster. Sein Blick wanderte über die Umgebung und fiel auf einen dunkelhaarigen Mann in einer braunen Jacke, der den Hamburger Berg entlangschlenderte. Er kam auf die Reeperbahn zu und filmte dabei seinen Weg mit einem Camcorder. Kein ungewöhnlicher Anblick. Viele Touristen hielten ihre Ausflüge auf den Kiez filmisch fest. Beim Hotel Hamburg-New York, das gegenüberlag, blieb der Mann stehen. Kurz studierte er einen Aushang neben der Eingangstür, wandte sich um und richtete den Camcorder auf Christophers Haus. Der vierstöckige, dunkelrote Bau mit dem weißen Stuck und den winzigen Balkonen gehörte zwar zu den schöneren Gebäuden in der Straße, gefilmt wurde er allerdings selten.
   Er verfolgte, wie der Mann die Straße überquerte. Für einige Sekunden verschwand er im Hauseingang, tauchte wieder auf und entfernte sich nach rechts, weg von der Reeperbahn. Während er ging, verstaute er den Camcorder in der Jackentasche. Merkwürdiges Verhalten für einen Touristen.
   Christopher trank den Kaffee aus und machte sich für die Arbeit fertig. Seinem Stiefvater Henry gehörte ein Restaurant in Altona. Bei diesem herrlichen Wetter verdiente er mit dem Kellnern deutlich mehr als mit der Arbeit für das Umzugsunternehmen. Die sommerlichen Temperaturen versetzten die Gäste in Spendierlaune, das wirkte sich positiv auf die Trinkgelder aus.

Als er nach einer hektischen Schicht gegen Mitternacht aus der S-Bahn stieg und im Menschengewimmel heimwärts ging, war sein Portemonnaie prall gefüllt. Auf dem Hamburger Berg tobte das Leben. Hier feierten all jene, (...)

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